mh, also ich war damals so ein Kind mit dem bösen,bösen Kampfhund (Dobermann, damals noch vollkupiert und durch die ganzen amerikanischen Filme wohl der Inbegriff des Bösen
) Zuhause. Also auf Spaziergängen war das "krasseste" das Kleinhunde panisch hoch genommen wurden oder die Straßenseite gewechselt wurde. Jo, sollen se halt, Nash war eh nicht ganz verträglich mit Rüden. Menschen allerdings waren ihm sowas von dermaßen egal.
Beschimpft wurden wir allerdings nie, nur meine Eltern haben sich ab und zu etwas von anderen Eltern anhören müssen, aber das war eher harmlos und gut gemeintes. Sonst erntete der Hund eigentlich immer nur Bewunderung "oho, aaah, der ist aber ein ganz hübscher!".
Aber ja, es gab definitiv Probleme mit Freunden! Wir haben sehr ländlich gelebt, ein paar Häuser und ein Bauernhof in der Straße. Wir waren viele Kinder in etwa der gleichen Altersgruppe und alle hatten ein absolutes Verbot unser Grundstück zu betreten, auch wenn ich versicherte der Hund sei im Haus oder im Zwinger. Der Zwinger war auch deswegen eine Bedingung meiner Mutter. Er sollte nicht drin leben, aber gerade im Sommer wurde er dort stundenweise geparkt, eben damit den Eltern versichert werden konnte, dass von dem Hund keine Gefahr ausgeht. Bei den engeren Freunden gab es jedoch weniger Probleme. Gut, die Eltern meiner besten Freundin trauten sich kaum aufs Grundstück beim Abholen, aber ihre Tochter durfte immerhin zu mir und sogar übernachten, obwohl abends der Hund immer im Haus war.
Also ja, es gab kleinere Einschränkungen, aber nichts was ich unbedingt als tragisch empfunden hätte! Habt ihr eventuell die Möglichkeit den Hund irgendwo zu parken? Also wenn wirklich ängstliche Eltern ihre Kinder herlassen, dass ihr einen Kompromiss findet, dass der Hund z.B in einem anderen Zimmer ist, Maulkorb trägt oder wie auch immer?