also zu den Belohnungen:
die "goldene Regel" der Belohnung: Was in welcher Situation eine Belohnung ist, entscheidet einzig und alleine der Hund in der jeweiligen Situation!
Was heißt, dass alles eine Belohnung sein kann, aber nur weil du oder andere Hunde gerne Fleischwurst essen, heißt das noch lange nicht, dass dein Hund das in dem Moment als Belohnung sieht.
Für Hunde die gerne zu anderen Hunden hin wollen kann eine Belohnung sein:
-Hunde anschauen (löst am Anfang aber oft mehr Frust aus, also oft eher was für später)
-Hunden nachschnüffeln
-Distanz zum anderen Hund verringern
-Jackpot Belohnung: zum Hunde hinlassen
Sonstige Belohnungen können sein:
-beliebiges Spiel mit Dir (rennen, zergeln, Ball, tricksen, übers Bein springen lassen whatever)
-Bäume anhüpfen
-Gegenstände/Futter suchen
-schnüffeln
-wälzen
-…
Wichtig wäre zu wissen, ab wann dein Hund mit Frust/Bellen reagiert. 1m/ 5m/ 10m/ 100m Entfernung?
Wenn dein Hund z.B auf 10m reagiert, nimmst du idealerweise einen Abstand der >10m ist um das ruhige Verhalten zu belohnen. Vielen hilft da der Clicker. So könnte ein Übungsszenario sein: Hund schaut in Richtung fremden Hund -> Click und eine angepasste Belohnung.
Du kannst dir auch Strategien entwickeln wie du einen Hund "wieder bekommst" wenn du merkst er "flutscht" dir mental weg. Bei uns gibt es da z.B ein "Touch", worauf sich der Hund abwendet und mit der Nase meine Handfläche berührt. Eine mögliche Belohnung darauf könnte sein z.B 50cm näher an den Hund zu gehen oder weiter gucken.
Ich kenne auch ein paar die ihrem Hund beigebracht haben bei jeder Hundesichtung ein "Touch" zu machen. Entweder sie dürfen dann als Belohnung hin, oder eben nicht und eine andere Belohnung erfolgt. Hat den Vorteil, dass der Hund sich immer erst einmal zum Menschen orientiert.