Beiträge von sabarta

    Mh, ich zahle bei unserer Trainerin 45€ die Stunde, zzgl Anfahrt, ein Workshop (ganzer Mittag/Tag, in der Gruppe, Theorie plus Praxis) kostet 79€.

    Jeden Cent wert!!

    Sie hat in der Schweiz Hundepsychologie studiert und hat eine ganze Batterie an Seminaren und Co zu verzeichnen. Kostet alles jede Menge Geld.

    Immerhin ist das eine Dienstleistung die nur auf meine (und die des Hundes ;-) ) Bedürfnisse ausgerichtet ist. Da sind 45€ ein fairer Stundenlohn finde ich, zu mal es oft auch Beratung zwischendrin gibt. Das zahlt man auch locker in anderen Bereichen wie zB im Reitsport richtig guter Einzelunterricht...

    Ich bin ganz klar für dabei bleiben!

    Als Roonie kastriert wurde ist meine Mama auch dabei geblieben, Roonie hätte vor Aufregung wahrscheinlich sonst die Dosis für ein Pferd gebraucht :hust:


    Bei unserem Dobermann damals bin ich während der gesamten Zeit dabei geblieben. War zwar keine OP, es wurde "nur" in einer sehr tiefen Wunde rumgestochert um Dreck heraus zu holen, aber ich als 9 jährige fand das toll während der GESAMTEN Behandlung Pfötchen halten zu können. Der Hund war auch kein einziges Mal so entspannt wie an diesem Tag. Auch beim Aufwachen, da hatte ich das Gefühl er nimmt mich leicht wahr, war damit beruhigt und wurde ganz langsam wach.


    Auch wenn der Zugang schwierig wird, würde ich persönlich da bleiben. Ist zwar nicht schön anzusehen, aber ich glaube es gibt dem Hund viel Sicherheit wenn er dann von deiner Anwesenheit beruhigt wird...

    Ich habe anfangs auch die Schleppleinen in Signalfarben (alle Neon Farben^^) gehalten, einfach damit auf Entfernung klar ist, dass diese Hunde angeleint sind.


    Sowohl für Jäger, als auch für fremde HH. Ich habe die Hoffnung dass, wenn man angeleinte Hunde sieht, man vielleicht doch noch mal drüber nachdenkt seinen Tutnix herzuschicken...

    Gelbe Schleife kennt hier übrigens niemand |)


    oh maaan,
    Ich nähe ja meinen Hundekram selbst, hab hier seit Monaten eine tolle Borte liegen, gelb, mit schwarzer Aufschrift "I need space". Blöd nur dass man sie mit dem vielen Plüsch eh kaum sehen würde bzw wenn doch ist derjenige eh in einer Distanz wo alles angebrüllt wird :hust:

    Ich glaub bei und wissen 90% der HH nichtmal dass es sowas wie Brut-und Setzzeit gibt :hust: :muede:


    Mama und Plüschis wurden neulich von einer Frau mit zwei Hovawarts (auch Früingshunde, noch nie hier gesehen) im 10m Abstand verfolgt :fear: Plüschis haben zwar wohl kommentiert, war aber ok. Als sie dann ebdlich kapiert haben dass sie nicht spielen wollen, konnten die Plüschis schön anzeigen :-)

    Grundsätzlich mag ich es nicht abgeleck zu werden, finde es jetzt aber nicht tragisch wenn einer dann doch mal einen Treffer macht :roll:

    Roonie ist ja absoluter Schleckjunkie... Wenn sie dürfte wie sie wollte würde sie pausenlos alles gründlich ablecken. Da ist eigentlich nichts sicher, weder Füße, Gesicht, Nase noch Ohren. Allerdings lässt sie es bei mir, da verkneift sie es sich richtig :herzen1:
    Nur meinen Unterarm darf sie lecken wenn wir kuscheln, das ist ok. Ansonsten darf sie ihre Schleckwut an Rider ausleben :D


    Rider gibt nur ganz selten ganz winzige Küsschen auf meine Nase wenn wir rumalbern, die finde ich auch ok weil sie ziemlich "trocken" sind :D

    also zu den Belohnungen:

    die "goldene Regel" der Belohnung: Was in welcher Situation eine Belohnung ist, entscheidet einzig und alleine der Hund in der jeweiligen Situation!

    Was heißt, dass alles eine Belohnung sein kann, aber nur weil du oder andere Hunde gerne Fleischwurst essen, heißt das noch lange nicht, dass dein Hund das in dem Moment als Belohnung sieht.

    Für Hunde die gerne zu anderen Hunden hin wollen kann eine Belohnung sein:

    -Hunde anschauen (löst am Anfang aber oft mehr Frust aus, also oft eher was für später)

    -Hunden nachschnüffeln

    -Distanz zum anderen Hund verringern

    -Jackpot Belohnung: zum Hunde hinlassen


    Sonstige Belohnungen können sein:

    -beliebiges Spiel mit Dir (rennen, zergeln, Ball, tricksen, übers Bein springen lassen whatever)

    -Bäume anhüpfen

    -Gegenstände/Futter suchen

    -schnüffeln

    -wälzen

    -…


    Wichtig wäre zu wissen, ab wann dein Hund mit Frust/Bellen reagiert. 1m/ 5m/ 10m/ 100m Entfernung?

    Wenn dein Hund z.B auf 10m reagiert, nimmst du idealerweise einen Abstand der >10m ist um das ruhige Verhalten zu belohnen. Vielen hilft da der Clicker. So könnte ein Übungsszenario sein: Hund schaut in Richtung fremden Hund -> Click und eine angepasste Belohnung.
    Du kannst dir auch Strategien entwickeln wie du einen Hund "wieder bekommst" wenn du merkst er "flutscht" dir mental weg. Bei uns gibt es da z.B ein "Touch", worauf sich der Hund abwendet und mit der Nase meine Handfläche berührt. Eine mögliche Belohnung darauf könnte sein z.B 50cm näher an den Hund zu gehen oder weiter gucken.

    Ich kenne auch ein paar die ihrem Hund beigebracht haben bei jeder Hundesichtung ein "Touch" zu machen. Entweder sie dürfen dann als Belohnung hin, oder eben nicht und eine andere Belohnung erfolgt. Hat den Vorteil, dass der Hund sich immer erst einmal zum Menschen orientiert.

    Also manchmal kann ich mich hier über Meinungen echt nur wundern...

    Auf der einen Seite wird nach artgerechter Haltung und Auslauf geschrien, für ALLE Hunde. Hat man aber nun einen unverträglichen Hund (der noch nie gebissen hat und es wohl diesmal auch nicht getan hat), soll man doch bitte am besten garnicht mehr raus gehen. Ist der Tod des Hundes tatsächlich durch eine innere Verletzung eingetreten, hätte auch keine Sicherung mit Kurzführer und Maulkorb was gebracht.


    Und jetzt mal ehrlich: Dass ein Hund mal abzischt kann ja mal passieren, aber da mache ich doch mit lautem Rufen darauf aufmerksam?!


    Was wohl viele auch vergessen: das ist nicht in einem Hundeauslaufgebiet passiert, sondern in einem Waldstück in dem wohl Leinenpflicht herrscht.

    Natürlich hat man als Halter mit unverträglichen Hund gewisse Einschränkungen, aber soll man sich nun nurnoch im 5m hoch, doppelt eingezäunten Garten aufhalten dürfen, nur weil andere Menschen meinen ihre Hunde hätten Narrenfreiheit?!


    Übrigens zum Thema Herzfehler und Joggen: Bekannte von uns hatten eine junge Riesenschnauzer Hündin. Sie waren normal im Wald spazieren mit viel Rennen und Toben. Noch im Wald ist besagte Hündin tot umgefallen.


    @kombi2

    Wenn du die Leine eh immer in der Hand hälst, was hälst du denn davon (Schlepp)leinen mit Handschlaufe zu verwenden? Somit kann sie dir schlechter aus der Hand rutschen/fallen...