ach wie aufregend!
Das "Problem" solcher Threads ist nur leider oft, dass man als Themenstarter mit den Antworten verwirrter ist als vorher 
Das liegt daran, dass jeder Mensch und jeder Hund anders ist.
Schon bei den meisten Erziehungstipps die hier gegeben wurden, könnte ich sagen, dass ich es (geringfügig) anders machen würde.
Auch das Thema Ernährung ist etwas komplexer als "ich fütter Trckenfutter". Alleine wenn du dir hier im Forum die Rubrik "Futter" anschaust, wirst du feststellen, dass es da nahezu unendliche viele unterschiedliche Meinungen gibt.
Allerdings würde ich mir darüber erst später wirklich Gedanken machen. Nämlich dann wenn du den Hund gut genug kennst um fest zu stellen womit er am besten klar kommt.
Ich persönlich empfinde deinen Plan aber erstmal als sehr gut :)
Trotzdem würde ich Dir gerne mein Vorgehen schildern.
Meine aller erste Maßnahme wäre wohl der Kauf eines Geschirres für den Hund. Du wirst anfangs wohl keine gute Leinenführigkeit erwarten können, die Einflüsse auf den Hund sind vermutlich (noch) zu hoch. Mit Geschirr bist du frei auch mal zu sagen "ja dann zieh halt". Ich fände es nämlich höchst kontraproduktiv sich gleich am Anfang für jeden Schritt mit dem Hund zu "kloppen" (Leinentraining ist für die meisten Hunde höchst frustrierend, das käme zusätzlich zum Stress mit der neuen Umgebung). Keine Angst, davon versaust du dir nicht automatisch die Leinenführigkeit für später :)
Wegen dem Büro: Ich würde ihm Zuhause schon eine bestimmte Decke schmackhaft machen. Genau diese Decke würde ich dann auch mit ins Büro nehmen. So versteht der Hund meiner Meinung nach am ehesten, was er machen soll.
Eventuell kannst du auch Anfangs ein Ruheritual einführen. Es ist nicht gesagt dass es hilft, aber es wird definitiv auch nicht schaden :)
das können simple Sachen sein wie ein bestimmtes Wort, Geste, Seufzen, was auch immer, immer wenn es jetzt gemütlich und ruhig wird. Z.B abends vorm Schlafen gehen, Mittags/abends auf der Couch,etc...
Helfen könnte auch die Vorübung bei einem normalen Spaziergang. Einfach irgendwo hinsetzen und abwarten dass der Hund entspannt.
Wenn es gar nicht geht, helfen tatsächlich oft Kauartikel (das kann im übrigen auch ein Ritual sein :) )
"Tricks" wie Sitz würde ich erst einmal weg lassen. "Platz" kann fürs Büro sinnig sein, würde ich aber nur üben wenn der Hund eine gewisse Bereitschaft/Spaß an der "Arbeit" zeigt. Ansonsten würde ich mich erstmal darauf konzentrieren dem Hund zu zeigen, dass er sich an einen orientieren kann und sich gegenseitig aneinander gewöhnen.
Achja, zur Trainerwahl:
Ich persönlich kann Dir nur Trainer von "trainieren statt dominieren" oder "Cumcane" ans Herz legen. Die Arbeit dieser Trainer basiert auf faires Miteinander, ohne unnötige Schikane dem Hund gegenüber.
Im übrigen ist nicht jeder der sich Hundetrainer nennt sinnvoll für einen. Vertraue deinem Bauchgefühl! Es gibt so viele Deppen in diesem Beruf, dass ist der Wahnsinn!
So, ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen :)