Ich denke man muss auch schnell was anderes bieten, oder? Also ich habe zwar auch ins geiern gemarkert, aber die eigentliche Belohnung (Party, Futter, Spielie, whatever), gab es immer erst nach der Umorientierung. Damit der Hund eben tatsächlich nicht "nur" lernt zu fixieren und das markern eher als "auf die Schulter tippen" funktioniert, nach dem Motto "hallo ich bin auch noch da"...
Beiträge von sabarta
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darf ich mich gerade noch mal freuen?

Roonie hat nun schon 3kg abgenommen seit der Kocherei!
Wir haben ein Gewichtsprotokoll gefunden, dass besagt, dass sie als sie kastriert wurde, 21,8kg wog
Wenn ich das so sehe, ist das wirklich peinlich dass wir es bis auf 26kg haben kommen lassen
Aber so ist das halt, wenn man die Futterplanung wem anders überlässt...Jeden falls geht es ihr, bis auf die Ohrengeschichte (die jetzt aber wieder abgeheilt ist), blendend! Sie frisst mit Appetit ohne übertriebenen Kohldampf zu haben, da sie durch die variablen Portionen immer satt wird. Tolle, tolle Kocherei!

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So, wir kommen eben vom Tierarzt. Allerdings bei der Vertretung, also auch nochmal eine andere Meinung gehört.
Beide Entzündungen sind komplett abgeheilt und es wurde kein Fremdkörper gefunden (wär hätte es gedacht). Dafür haben wir eine Ohrenspülung zur Vorbeugung mitbekommen. Nächste Woche zweimal, dann immer nach dem Schwimmen.Ich hoffe soo, dass das in Verbindung mit der neuen Fütterung funktioniert!
Dafür noch was Positives: Roonie hat wieder 1kg abgenommen

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Ach und das Mittel was sie einmal bekam war Incurin...
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Genau sowas hatte ich schon mal gelesen, daher hatte ich auch mal mein gefüttertes Protein überprüft...
So, habe die Mail mit den Ergebnissen wieder gefunden:
T4 Gesamtthyroxin 2,6 ug/dl (1.0 - 4.0)
Harnstoff-N 27 mg/dl (9 - 29)
Kreatinin 1,1 mg/dl (< 1.4)
Natrium 149 mmol/l (142 - 153)
Chlorid 115 mmol/l (106 - 120)
Kalium 4,4 mmol/l (3.9 - 5.8)
anorg.Phosphat 1,2 mmol/l (0.9 - 1.7)
Bilirubin 0,3 mg/dl (< 0.4)
GPT 29 U/l (< 122)
Alk. Phosphatase 22 U/l (< 147)
y-GT 3 U/l (< 13)
GOT 30 U/l (< 59)
GLDH 3 U/l (< 18)
Gesamteiweiß 6,2 g/dl (5.4 - 7.6)
Albumin 3,4 g/dl (2.8 - 4.3)
Globulin 2,8 g/dl (2.4 - 4.3)
Glucose 112 mg/dl (57 - 126)
a-Amylase 516 U/l (< 1264)
Lipase 25 U/l (< 298)
Cholesterin 218 mg/dl (< 398)
Cholesterin (nüchterne normalgewichtige Hunde): < 300 mg/dl
Fruktosamin 313 umol/l (203 - 377)
CK 70 U/l (< 378)
LDH 19 U/l (< 159)
Calcium 2,5 mmol/l (2.1 - 2.9)
Magnesium 0,9 mmol/l (0.7 - 1.1)
Triglyceride 89 mg/dl (28 - 468)
Triglyzeride (nüchterne normalgewichtige Hunde): 28 - 150
mg/dl
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Leukozyten 5,8 G/l (6 - 12) -
Erythrozyten 7,7 T/l (6 - 9)
Hämoglobin 19,5 g/dl (15 - 19) +
Hämatokrit 56 % (38 - 55) +
MCV 72 fl (60 - 77)
MCH 25 pg (17 - 23) +
MCHC 35 g/dl (31 - 34) +
Thrombozyten 230 G/l (150 - 500)
Reti/100Ery 0,98 %
Retikulozyten(absolut)75700 /ul
.
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Basophile Granulozyten0 % (0 - 1)
Eosinophile Gr. 3 % (0 - 6)
Segmentkernige 61 % (55 - 75)
Lymphozyten 32 % (12 - 30)
Monozyten 4 % (0 - 4)
Basophile Gr. (abs.) 0 /ul
Basophilenwerte bis 200/ul werden in der Literatur noch als
physiologisch angesehen.
Eosinophile Gr. (abs.)180 /ul (0 - 600)
Segmentkernige (abs.) 3538 /ul (3000 - 10000)
Lymphozyten (absolut) 1842 /ul (1000 - 4000)
Monozyten (absolut) 238 /ul (0 - 500)[/quote]
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ja daran habe ich auch schon gedacht, also eventuell wo ganz anders hin zu gehen... Eventuell zu einem TA der sich wirklich gut mit SD Werten auskennt (nur weil sie "normal" sind, müssen die Werte ja nicht gleich "gesund" sein...). Ich kann halt nicht abschätzen in wie weit sich ein "normaler" Tierarzt damit auskennt?!
Heilpraktiker habe ich auch schon dran gedacht, werde mich mal nach einem guten umhören!
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Hallo liebe Foris!
Ich hoffe auf Ideen/Erfahrungen, was auch immer...
Es geht um meine 6 jährige Aussiehündin Roonie. Alles fing so Februar/März an. Wir waren in der Bretagne im Urlaub, da bekam Roonie schwarzen Schmodder in den Ohren. Da es sie nicht juckte oder ihr weh tat, dachte ich einfach an "normalen" Ohrendreck, auch wenn sie die Jahre vorher immer blitz blanke Ohren hatte. Leider, leider, habe ich es dann aber auch vergessen, die Zeit danach war für mich recht stressig. Ich weiss nicht mehr genau wann, ich denke so im Mai schaute ich nochmals in die Ohren und war recht erschrocken, die Ohren hatten wirklich starken schwarzen Schmodder. Mein erster Gedanke: Milben. Aber es juckt sie nach wie vor nicht. Pilz? Es riecht auch nicht unangenehm. Jeden Falls ab zum Arzt -> fette Ohrenentzündung.
Wurde mit antibiotischer (?) Ohrensalbe behandelt, bei der Nachkontrolle war auch die Entzündung komplett abgeheilt. Kaum 3-4 Wochen später bekam sie wieder Schmodder in den Ohren. Wieder beim Tierarzt, wieder fette beidseitige Ohrenentzündung. Dieses Mal bekam sie eine Ohrensalbe mit einem anderen Wirkstoff. Da ihr Fell ja etwas speziell ist, war der Verdacht auf der Schilddrüse (sie ist ja auch charakterlich etwas... originell
). Also Blutbild gemacht samt SD Werten. Fragt mich nicht genau was, wie wo, davon habe ich echt keine Ahnung
Jeden Falls ist alles unauffällig. Allerdings wurde das Blut ja während der Ohrenentzündung abgenommen, habe nun gelesen, dass das die Werte verfälschen kann?!Wieder Kontrolltermin, wieder alles abgeheilt. Allerdings hat der TA vorgeschlagen ihr ein Hormon versuchsweise zu geben, da dass Fell ja schon auf Hormongeschichte deuten würde. Sie bekam die erste Tablette an einem Sonntag, direkt am Montag ging es ihr sehr schlecht, ihr war kotzübel. Mittags bekam sie blutigen Durchfall und sie hatte Fieber. Also wieder zum Tierarzt. Als Nebenwirkung dieses Präparats ist zwar Übelkeit aufgeführt, aber in dem Ausmaß eigentlich nicht (der TA hat bei der Klinik angerufen um das nochmals abzuklären). Aber woher sollte sie denn einen Virus haben? Rider ging es ja auch blendend
Natürlich bekam sie keine weitere Tablette von dem Hormonzeugs und schon am Tag drauf ging es ihr wieder gut. Auch wenn es keine Nebenwirkung sein soll haben wir uns nicht wirklich getraut ihr das Zeug nochmal zu geben...Naja, keine 4-5 Wochen später, hat sie nun eine erneute beidseitige Ohrenentzündung

Das einzige was wohl übrig bleibt, ist eine eventuelle Futterunverträglichkeit (TA wollte uns auch gleich ein Allergikerfutter mitgeben...). Aber genau an dem Punkt bin ich auch bezüglich des TA irgendwie unsicher... Er hat ja nicht einmal gefragt, was sie aktuell zu fressen bekommt. Habe mich dann mit ihm geeinigt, dass ich weiter koche, aber wir eine Ausschlussdiät machen (eine unbekannte Proteinquelle, kein Getreide aber Kartoffel als KH Lieferant, Gemüse darf ich wechseln.
Auch zeigt sie sonst absolut keine Symptome... Seit sie 2kg abgespeckt hat ist sie fit wie nie und ihr scheint es eigentlich richtig gut zu gehen. Die Ohren jucken nicht oder tun ihr nicht weh, absolut unauffällig...Da eine Ausschlussdiät doch mich recht viel Aufwand verbunden ist (wir müsste wohl auf Ziege zurück greifen oder Exoten wie Känguru und co), versuche ich das noch zu vermeiden... Erst Mal habe ich unseren Fütterungsplan überprüft und deutlich den Proteinanteil runtergeschraubt. Laut Zentek brauchen Hunde in der Größe um die 50g verdauliches Rohprotein. Alles zusammengerechnet gab es bisher nämlich gut das doppelte (der Trockenkaukram machts
). Auf der anderen Seite hätte man einen Proteinüberschuss doch theoretisch im Blutbild sehen müssen, oder nicht?! 
Heute mittag geht es zum Tierarzt zur Kontrolle, da letzte Woche der Gehörgang so zugeschwollen war, dass man nicht das Trommelfell sehen konnte und ein Fremdkörper nicht ausgeschlossen werden konnte. Allerdings halte ich das irgendwie für arg unwahrscheinlich...
Also, vielleicht hat jemand noch einen Gedanken zu der Geschichte, ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr so wirklich was ich davon halten soll

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ja, bei uns kam der Durchbruch ja auch mit dem reinclickern. Ja ich habe gemarkert, wenn der Hund tobend in der Leine stand. Interessanterweise ist es dadurch nur besser geworden, nicht schlechter :)
Bei Rider hat das eine Emotionsänderung hervorgerufen. Von "uaah fremder Hund *rooooarrgrrrrwuff* der muss weg!" zu "yeeeah, ein Hund!" mit dem Ergebnis, dass er sogar wieder in der Lage war, ganz normal und nett Kontakt zu Hunden auf zu nehmen. Bei ihm habe ich nur nicht schnell genug gecheckt, dass er den fremden Hund jetzt ja gar nicht mehr sooooo doof findet, aber trotzdem eine hohe Anspannung hat. Dadurch hat sich bei ihm ein "Stressbellen" gefestigt bei Hundesichtungen. Ist zwar nicht sooooo schlimm da er wirklich "nur" bellt aber dabei total ansprechbar ist, aber die elegante Version ist das natürlich nicht. Also geht es jetzt daran am Stresslevel zu arbeiten. Wenn wir denn mal wieder üben würden

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achso, was ich finde was man auch überhaupt nicht vergessen darf ist die Gruppendynamik und wie die Hunde voneinander lernen (in der Regel auch viel Blödsinn).
Wenn Roonie alleine ist, jagt sie nicht. Klar, wenn vor ihr ein Hase hoch gehen würde, würde sie zwar hinterher rennen, aber spätestens nach 100m wieder abdrehen. Rider hat ihr das Stöbern beigebracht, wie man Mäuse jagt, wie man Fährten findet etc. pp.
Sind sie zusammen unterwegs, machen sie auch gerne mal einen Abstecher durch die Botanik einer Fährte nach (in der Junghundezeit ab und zu mal vorgekommen), alleine würde Roonie das im Traum nicht einfallen... Gestern war ich nur mit ihr alleine unterwegs, sie ist nicht mal auf die Idee gekommen auf der "Mäusestraße" nach Mäusen zu suchen und ich habe mich ernsthaft gefragt, wozu ich bei diesem Hund eigentlich eine Leine brauche. -
mh, so richtig nach Rezept ist es nicht...
Die Böden sind normaler Wieder Boden, etwa die Hälfte der Menge vom Rezept. In der Füllung sind gehackte Haselnüssen, Haselnussmousse, etwas Zucker und einen Schuss Rosenwasser. Die Buttercreme ist das Dr. Oetker Standart Buttercremerezept :)