Beiträge von Russell-Fan

    Zitat

    Ich habe diesen Ein-Tageskurs mal gebucht. Er macht das nicht auf einem Hundeplatz, sondern in der Stadt/im Park etc. Und er macht das mit Leinenruck. Das ist das ganze Geheimnis. Kein Loben, kein Leckerchen, einfach mal die Klappe halten und nur noch rucken. Soviel zu der gewaltfreien Zaubermethode. Wenn Du nicht fest genug ruckst, nehmen sie Dir die Leine aus der Hand und zeigen Dir, wie's geht. Sie erzählen einem am Anfang natürlich, dass das kein doller Ruck ist, und das das der Art entspricht, wie Hunde untereinander kommunizieren, aber wenn's der Hund nicht sofort begreift, wird feste rangeknallt. Mein Hund gehört übrigens zu den 2%, die es hinterher nicht konnten... Aber vielleicht liegts auch daran, dass ich das Seminar nicht bis zum Ende mitgemacht habe :???:

    Mein Mann hatte mich heute auf diesen Trainer aufmerksam gemacht und ich bin neugierig geworden, da ich selbst Trainerin bin ;) .
    Leinenführigkeit an einem einzigen Tag mit 98% Erfolgsquote haben mich stutzig werden lassen - alles gewaltfrei ???? Da passt doch was nicht.

    Also bin ich mal googeln gegangen und habe deine Antwort gefunden, die auch schon in meine Gedanken abzielte.

    Zu den ganzen Antworten hier: sorry, der Hund zieht nicht mehr, weil er ein akustisches Signal wahrnimmt, sondern aus Angst, dass ihm gleich durch einen Ruck wieder Schmerzen zugefügt werden. Das ist purer Streß für Eure Vierbeiner.
    Bitte tut ihm so etwas nicht an. Die Methode geht zwar schneller als die positive Arbeit mit dem Vierbeiner, nur bin ich auch noch angehende Hundephysiotherapeutin und darf euch sagen, dass solche Leinenrucks ganz und gar nicht gut für eure Vierbeiner sind, insbesondere die langfristigen Schäden.

    Was bitteschön macht ein Herr Gowin mit einem Hund wie meinem, der auch mal an der Leine zieht und aber Spondylose hat? Leinenruck wäre für den Hund absolut daneben und Halsband tragen auch.

    Sorry, ich kann nur mit dem Kopf schütteln. :fear: