Ja genau. Das Anstellgut lebt im Kühlschrank, und wird verwendet, um Sauerteig fürs Backen herzustellen.
Du kannst auch vom hergestellten Sauerteig ein paar Löffel abnehmen und bis zum nächsten Backen im Kühlschrank aufbewahren. Das habe ich früher so gemacht. Als ich dann aber anfing, die Sauerteige mit unterschiedlichen Mehltypen und teilweise sogar mit Salz anzusetzen, erschien mir das nicht mehr sinnvoll. Seitdem habe ich ein Anstellgut im Kühlschrank, das wöchentlich (wenn ich im Urlaub bin, halt seltener) aufgefrischt wird, und nehme davon die erforderliche Menge ab, um Sauerteig anzusetzen.
Bei mir steht das Anstellgut immer im Kühlschrank in einem Glas mit Schraubdeckel. Früher habe ich es einmal pro Woche gefüttert, d.h. etwas Wasser und Mehl dazugegeben. Heute frische ich es einmal die Woche auf: 50g Mehl, 50g Wasser und 1 EL Anstellgut in einem Schraubdeckelglas verrühren, warm stellen, und wenn es ordentlich hoch gegangen ist, stelle ich es in den Kühlschrank und entsorge das alte Anstellgut. So habe ich immer frisches, triebiges Anstellgut für neuen Sauerteig. In meinem Kühlschrank wohnen derzeit Roggi und Weizi.
Beim Ersetzen von Mehlen in Rezepten bin ich inzwischen vorsichtigt geworden. Roggen- und Weizenmehl haben doch viele abweichende Eigenschaften. Kann sein, dass es klappt, kann aber auch mit ein paar Baguettes enden, die man als Prügel verwenden kann. Oder es scheitert schon vorher, weil sich der Roggenteig nicht in Form bringen lässt, dafür aber übelst klebt.
Ich habe meiner Tochter im November einen Ableger meines "Roggi" gegeben, weil mein Schwiegersohn gerne Brot backt. Sie haben Roggi-1 immer im Badezimmer auf dem warmen Fußboden gehen lassen beim wöchentlichen Auffrischen. Neulich hat mein Schwiegersohn den Deckel des Glases fest zugeschraubt, Roggi-1 war sehr triebig, und nachts ist das Glas geplatzt. Roggi-1 verteilte sich auf den warmen Fliesen und sorgte morgens für Stimmung. Das Zeug vom Boden abzukratzen, wenn es erst mal fest ist, macht echt keinen Spaß. Der Rest von Roggi-1, der noch nichts ahnend im Kühlschrank stand, wurde als Bestrafungsmaßnahme ausgehungert. Armer kleiner Roggi-1.
Ich fand das Poolish Baguette aus dem homebaking.at Blog relativ einfach. Allerdings hätte ich bei der dort vorgeschlagenen einfachen Methode des Formens (in die Länge rollen) bleiben sollen...
Ich glaube, Shira hat erst ein einziges Mal gefroren, und das war in dem ungeheizten, schlecht isolierten Schlafzimmer im schottischen Ferienhaus bei dicken Minustemperaturen draußen. Da kam sie zum ersten Mal überhaupt zu mir ins Bett.
Heute ist ein Artikel im "Darmstädter Echo", in dem berichtet wird, dass in Groß-Bieberau sowie im Reinheimer Stadtteil Spachbrücken Giftköder auf Privatgrundstücken ausgelegt wurden. Auf Privatgrundstücken, u.a. auf einem Hundeplatz!
Laut Angaben im Artikel handelt es sich um weißliche Brocken, einem Leckerli nicht unähnlich, mit einem Derivat des Wirkstoffs Kumarin, also Rattengift.
Ein Hund hat bereits einen der Giftköder aufgenommen, konnte aber noch rechtzeitig zum Tierarzt gebracht werden.
Der Täter konnte bisher noch nicht ermittelt werden.
Shira hat auch so ein Teppichdingens. Sie hat daran nur mäßiges Interesse. Neulich habe ich ihr Futter darin versteckt, und sie hat so unmotiviert angefangen, den Teppich zu durchsuchen. Meine Tochter, die gerade zu Besuch war, sagte: "Die Lovvy hätte den Teppich gepackt, geschüttelt, und dann das Futter vom Boden gefressen". Stimmt, Lovvy war in Sachen Futter seeehr praktisch veranlagt.
An einem sonnigen Tag erreichte Shira ihren ersten (und bislang einzigen) Berggipfel. Wir machten uns zu dritt mit beiden Hunden auf den Weg zum Sgurr an Fhidhleir. Dieser Berg ragt nach Norden wie der Bug eines Schiffes in ein Tal hinein; seine Hänge fallen auf allen Seiten, außer im Süden, nahezu senkrecht ab. Von Süden kommend ist der Aufstieg jedoch einfach. Erst ein wenig steil mit viel Matsch und Felsen, dann ein breiter, grasiger Ridge, und vor dem Gipfel noch ein steiler, steiniger Anstieg.
Die Hunde kamen erst zum Schluss an die Leine, als wir uns der Abbruchkante näherten. Vorher und auch auf den Rückweg liefen sie frei, blieben immer in Sichtweite, suchten sich ihre eigenen Wege, und legten zwischendurch immer wieder einmal eine Spieleinheit hin. Beneidenswert, diese Energie!
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Bevor wir den Gipfel erreichten, gingen wir ein Stück nach Osten, um diesen Felsvorsprung zu finden. Vor fünf Jahren hatten mein Schwiegersohn und ich ihn eher zufällig entdeckt, weil wir weiter östlich aufgestiegen waren. Dort machte ich ein Foto vom Schwiegersohn, das später auf einem Plakat von VisitScotland landete. Meine Tochter wollte unbedingt auch dorthin, also machten wir einen schönen kleinen Umweg. Hier kamen die Hunde an die Leine; wie man auf dem Foto sieht, geht es ganz schön steil runter...
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Nach einer langen Fotopause machten wir uns auf den Weg zum Gipfel. Hinter dem Summit Cairn war den Boden noch gefroren und teilweise rutschig, aber die Aussichten! Einfach nur "wow".
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Die Blicke sind doch immer gleich: Es könnte ja was vom Essen der Zweibeiner abfallen... Da spielt es keine Rolle, ob man auf einem Berggipfel ist oder daheim in der Küche.
Im zweiten Ferienhaus angekommen, erwartete uns noch mehr Regen. Am Tag nach der Ankunft packten wir uns wasserfest ein und gingen die kleine Straße hinter unserem Haus entlang bis zu ihrem Ende, und folgten dann einem Landrovertrack in Richtung Berge. Nass war es, ganz schön nass. Der Fluss führte Hochwasser, und auf dem Track waren große und tiefe Pfützen; so tief, dass sie Shira bis an den Bauch reichten.
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Einmal raste sie im Spiel Sammy hinterher und stand plötzlich bis zum Bauch im Wasser. Schockstarre. Ich musste sie herausholen, weil sie sich gar nicht mehr bewegte. Beim nächsten Spiel landete sie wieder bis zum Bauch im Wasser, machte einen großen Sprung zur Seite und landete im überfluteten Entwässerungsgraben. Dort hatte sie gar keinen Boden mehr unter den Füßen, schaffte es aber wieder raus, bevor ich sie holen konnte. Danach "flog" sie über die Pfützen, oder fand einen Weg drumherum.