Trekkingstöcke: Ich verwende seit 2009 die "Black Diamond Trail Compact" - die gibt es für weniger kurz geratene Zeitgenossen auch ohne "Compact". Sie sind mit Flicklock-Verschlüssen verstellbar, und damit auch mit dicken Handschuhen gut zu bedienen. Sehr robust sind sie außerdem; bei mir werden sie wirklich nicht geschont. Mit schwerem Rucksack auf dem Rücken machen die Stöcke das Leben einfacher. Vor meiner Knie-OP hatte ich sie zwar auch immer dabei, aber fast nur bei steilen Bergab-Strecken verwendet, oder im Sumpf zu "Weg ertasten". Seit der Verletzung habe ich sie eigentlich bei jeder Trekkingtour im Einsatz.
Kamera: Wenn dir die Schlepperei einer großen DSLR zu viel wird (was ich durchaus nachvollziehen kann), kann ich dir die Sony RX100 (mit oder ohne II, III ff. hintendran) empfehlen. Die hosentaschentaugliche Kompakte hat mich auch schon auf diversen Touren begleitet und mich überzeugt. Und ich habe, was Landschaft angeht, schon einige Ansprüche an einer Kamera. Etwas Regen kann sie übrigens auch ab; und mit einem Ziploc-Beutel kannst du sie in der Jackentasche auch bei langen Dauerregen wasserdicht aufbewahren.
Ich war zwar noch nie im Norden Skandinaviens, habe aber einiges darüber gelesen und mich auch mit Leuten unterhalten, die dort schon etliche Hundert Kilometer hinter sich gebracht haben. Von einem Tarp würde ich dir dort wirklich abraten. Sturm, Mücken, viel Nass von allen Seiten - investiere lieber in ein sturmsicheres Zelt.
Probetouren sind eine gute Idee. Aber mache die nicht nur bei gutem Wetter, sondern nimm ruhig mal Sturm und Regen mit. Bei Sonnenschein ist die Ausrüstung eigentlich immer gut... ![]()
Sechs Monate Trekking - ja, da kann man neidisch werden...
Ich überlege gerade, ob ich mir mittelfristig mal den Arctic Circle Trail (Grönland) vornehmen soll. Allerdings geht das frühestens ab 2018. Aber so weit im voraus kann ich nicht planen.