Beiträge von Sheigra

    Hach, ich habe lange nicht mehr in diesen Thread geschaut (war zu sehr mit Urlaub beschäftigt). Nachgelesen habe ich jetzt noch nichts. Aber so beim Überfliegen der Beiträge finde ich es fast schon schade, dass meine Campingausrüstung so komplett ist... :lol: Das einzige, was ich für die nächste Trekkingtour noch planen kann, sind drei verschiedene Routen und die Möglichkeit, mit Bus und Bahn hin- und wieder wegzukommen. Der Rucksackinhalt hingegen steht jetzt schon fest.

    Hi,

    dies kann aber auch die Schaffenskraft einschränken, da man sich selbst schon von vorne herein fokussiert. Ich bin beim fotografieren lieber frei und lass mich von außen inspirieren. Den Überraschungspunkt find ich sehr spannend. Und das dann z.T ganz schnell umsetzen. Aber jeder macht das anders...
    LG

    Mikkki

    Das war der Beitrag, auf den ich antworten wollte. Ein Freund von mir schleppt seit Jahren bestimmte Bilder aus Schottland in seinem Kopf mit sich. Fährt einmal im Jahr dorthin, um diese Bilder zu machen. Und kommt jedesmal völlig frustriert zurück, weil das Wetter nicht so wollte wie er, weil sein (sorgfältig) gewählter Standort nicht so war wie er dachte usw. Den Frust müsste er nicht haben, wenn er einfach mit dem arbeiten würde, was da ist...
    Ich habe auch so ein oder zwei "fertige" Bilder im Kopf. Ob es die jemals auf eine Speicherkarte schaffen werden, weiß ich nicht. :???:

    Ich oute mich als Pferdefoto-Nichtkenner. Daher meine Frage: Warum tragen die Damen in Pferdefotos oft solche weißen Wallegewänder? Abendkleid mit Pferd? Oder der Versuch, romantisch zu sein? Ich finde es nicht schön. Technisch nett umgesetzt - aber das Motiv, nee, gefällt mir nicht.
    (und jetzt: schlagt mich! :flucht: ) ;)

    Dann war da vorhin noch die Nachfrage zu meiner Antwort auf die Frage nach einer einfach zu bedienenden Kompaktkamera: Die RX100 kann man einfach bedienen, wenn man irgendein Automatikprogramm einstellt. Ob man dazu eine RX100 benötigt, oder ob es eine Kompakte aus der 100Euro-Klasse auch tut, lasse ich mal offen.

    Für Sonnenauf- und -untergang, blaue Stunde, goldene Stunde, Mondauf- und -untergang sowie Dämmerungsphasen nehme ich immer diese Seite: Dämmerungsrechner
    Ob es den als App gibt, weiß ich nicht. Ich drucke mir für den aktuellen Monat immer die Seite aus, die ich brauche, und gut ist.

    Ich wollte auf noch einen Beitrag antworten, aber das ist mir jetzt irgendwie entfallen. Vielleicht fällt es mir später wieder ein. Das Alter... :hust:

    Aufgrund eigener Erfahrungen, und ohne zu wissen, wozu genau du die Kompakte einsetzen willst: Sony RX100, davon gibt es mittlerweile zahlreiche Nachfolgerversionen. Ich habe, hauptsächlich fürs Wandern, die RX100II am Start. Gründe für mich, diese Kamera zu kaufen, waren u.a.: Sie kann raw-Aufnahmen machen. Ich kann alles manuell einstellen, kann aber auch auf Halbautomatik oder sogar auf Motivprogramme ausweichen. Sie hat ein lichtstarkes Zeiss-Objektiv. Viel Weitwinkel, allerdings wenig Tele (für Landschaftsaufnahmen also genau passend). Klappdisplay, 1-Zoll-Sensor, Möglichkeit einen Kabelfernauslöser anzuschließen, und letztlich das sehr kompakte Maß. Sie passt in jede Hosentasche (und ich rede hier nicht über Cargohosen!). Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen, und bei meiner nächsten Trekkingtour lasse ich wieder mit gutem Gewissen die DSLR daheim.

    Hier ist noch ein Wasserfall, den ich auf dem Weg ins Coire Giusachan ablichtete. Ich muss dort wieder hin, aber nach heftigem Regen...

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    Allt Coire Ghiusachan by Marion Woell, auf Flickr

    Und da stehe ich, schon ziemlich weit oben, und erblicke Ben Nevis und die Carn Mòr Dearg Arête.

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    hillwalking-selfie by Marion Woell, auf Flickr


    Ben Nevis und die schon erwähnte CMD-Arête. Wenn man das Bild in der Originalauflösung stark vergrößert, sieht man auf der Arête und auf dem Schneefeld unterhalb des Gipfels des Ben Nevis zahlreiche Bergsteiger. Dort wo ich war, hatte ich meine Ruhe.

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    Ben Nevis and the "CMD" by Marion Woell, auf Flickr


    Abendstimmung im Glen Nevis. Der letzte halbwegs warme Abend für den Rest der Woche.

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    Glen Nevis by Marion Woell, auf Flickr


    Das einzige bisher hochgeladene Foto des nächsten Tages.

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    Tristesse by Marion Woell, auf Flickr

    Ich wanderte im Creag Meagaidh Natural Nature Reserve, auf einem guten Pfad ins Coire Ardair. Die vom Wetterbericht vorhergesagte arktische Kaltfront war jetzt da und brachte eisigen Wind, Schnee und Graupelschauer. Im Coire Ardair war es toll, trotz Schnee, aber dort wehte der Wind derart kalt, dass ich mich nicht lange aufhielt. Mehr Fotos davon demnächst.

    Ich hatte an der Vollformat-Nikon das Tamron 24-70 und habe es wieder zurückgebracht. Die Vignettierung war, gerade im Bereich 24 bis ca. 28mm, grauenhaft.
    Derzeit habe ich das Sigma 24-105mm f/4.0 (aus der Art-Reihe) am Start. Für Landschaftsbilder brauche ich keine f/2.8 (und wenn, dann nehme ich eine noch zu kaufende Festbrennweite, wenn ich mich denn endlich mal für eine entscheiden könnte). Ich hatte es jetzt im Urlaub dabei und bin nach wie vor begeistert. Einziger Nachteil: Es ist verflixt schwer...

    Das hier ist so ein Schottland-Klassiker. An der Einfahrt ins Glen Coe, wenn man von Süden kommt, ins Glen Etive abbiegen, das Auto auf einem kleinen Parkplatz abstellen, ein Stück laufen, und schon ist man da. Okay, der Fluss hatte nicht gerade viel Wasser. Das habe ich schon ganz anders erlebt. Aber: Zum ersten Mal kam ich dorthin, ohne unterwegs im Sumpf rumzusumpfen. Es war alles schön trocken.
    Ein Berufsfotograf, der in Schottland Fotoreisen leitet, erzählte mir mal, dass immer, wenn er diesen Ort besucht, dort mindestens fünf weitere Fotografen mit Stativen etc. stehen. Er hat sogar schon erlebt, sagte er, dass sich zwei beinahe prügelten, weil der eine dem anderen beinahe ins Bild gelaufen wäre. Irrsinn! Ich war jetzt fünfmal dort, und bei diesem Besuch habe ich erstmals zwei andere Besucher getroffen. Sie kamen, machten Bilder, und gingen wieder. Ganz entspannt... Dabei war das Wetter relativ gut (wenn auch kalt), die Luft klar (wenn es nicht gerade graupelte), die Sicht einfach brilliant (dito), und die Sonne leuchtete aus der passenden Richtung... Mir soll es recht sein.

    Hier eine Langzeitbelichtung des Wasser-Fällchens (der kann das viel besser nach 48 Stunden Dauerregen!)

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    Stob Dearg and the waterfall by Marion Woell, auf Flickr

    Und das hier ist ein Stück weiter oben am Fluss, der so wenig Wasser führte, dass ich im Flussbett mein Fotozeug aufbauen konnte:

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    Stob Dearg by Marion Woell, auf Flickr

    Im letzten Urlaub wanderte ich ins Coire Ardair (Creag Meagaidh National Nature Reserve, in der Nähe des Loch Laggan). Es war stark bewölkt, sehr windig, wenn es nicht gerade schneite graupelte es, und es war zum bibbern kalt.
    Auf dem Weg ins Coire sah ich ein paar einsame Bäume herumstehen. Jahreszeitlich bedingt noch unbelaubt, und in dieser tristen Stimmung, an diesem Grau-in-Grau-Tag, mit Schnee im Hintergrund, und immer wieder Tropfen von der Linse wischend, fotografierte ich ein paar davon. Eines der Bilder habe ich mit PSE und dem Silver EfEx Plugin sehr "gründlich" bearbeitet. Irgendwie gefällt es mir so...

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    Tristesse by Marion Woell, auf Flickr