Beiträge von Sheigra

    Vielleicht kann @Sheigra sagen, was sie mit ihrer kleinen Sonys in die Richtung hinbekommt?

    Sternenhimmelfotos kann die Sony RX100III nicht. Zumindest nicht in dieser Qualität.
    Das Problem ist, neben dem etwas unbequem gestalteten manuellen Fokussieren, ganz einfach das Bildrauschen bei Langzeitbelichtung. Die RX100III hat 24mm Brennweite - eine gute Voraussetzung. Sie hat eine maximale Blendenöffnung von f/1.8 - besser als mein Ultraweitwinkel für die Vollformat-Nikon. Sie kann 20 sec belichten, ich kann einen Kabelfernauslöser anschließen, sie kann Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung. Alles soweit gut. Aber sie hat halt nur einen 1"-Sensor. Und da rauscht es schon bei kürzeren Belichtungszeiten ab ISO400 ganz gewaltig, und bei 20sec noch mehr. Wenn man dann entrauscht, wird das Bild sehr matschig.
    Wäre ich jetzt wie geplant in Schottland (und nicht daheim, dank Terrorwarnung, Flugausfall und Chaos in FRA am Mittwoch), hätte ich nur die Sony (und Fernauslöser und Stativchen) dabei und hätte letzte Nacht sicherlich versucht, Sternenhimmelbilder zu machen. Vermutlich ganz viele, und hätte mich daheim dann am "Stacking" versucht. Ergebnis: offen.
    Daheim habe ich mit der Sony schon Sternenhimmelfotos probiert und fand hinterher, dass es schade um die Zeit war. Die hätte ich auch im Bett verbringen können.

    Einer der Gründe (neben dem "Haben-will!!") für den Umstieg auf Vollformat war eben der größere Sensor und das bessere Rauschverhalten in solchen Situationen.

    Aber hätten sie dich nicht auf den nächsten Flug oder morgen umbuchen können?

    Sowohl für den Flug am späten Abend als auch den am nächsten Nachmittag gab es elend lange Wartelisten. Darauf hatte ich nun wirklich keine Lust: Noch ein Tag am Flughafen auf glühenden Kohlen sitzen und dann unverrichteter Dinge doch wieder heimfahren.
    Tag 1 meines Urlaubs daheim. Ich glaube, ich gehe jetzt ins Feld und nehme die Kamera mit. Frust-Fotografieren, sozusagen.

    Naja, später geht es nicht. Bis ich meinen Rucksack wiederhabe, wird es ein paar Tage dauern, und dann lohnt es sich nicht. Mitte September haben wir zwei große Familienfeiern, dann heiratet meine Tochter, Anfang Oktober fahren mein Mann und ich ein paar Tage weg, und noch später im Jahr zieht es mich nicht zu Wandertouren nach Schottland.

    Aber klar doch. Mein Flug geht morgen.

    Er ging nicht. Wegen eines Sicherheitsvorfalls wurde der Flughafen gesperrt, mein Flug wurde gestrichen, und ich bin wieder daheim. Lufthansa sollte Nachhilfe in Sachen "Service" nehmen - die Mitarbeiter waren nicht nur einfach überfordert mit der Situation, sie waren durchweg unfreundlich, nicht hilfsbereit, und nicht informiert.
    Jetzt telefoniere ich meinem Gepäck hinterher - die Gepäckhotline ist, wie auch die allgemeine Hotline, dauerbelegt. Das kann nett werden.

    Ich bin ziemlich angesäuert. Aber hilft alles nichts; ich verbringe meinen Urlaub daheim und versuche, das Beste daraus zu machen. Und auch Fotos!

    Wenn euch heiß ist, kommt vorbei. Wir haben 20°C, Sonne, ein angenehmes Lüftchen.

    Aber klar doch. Mein Flug geht morgen. :D
    Kannst du das Wetterchen noch ein paar Tage aufheben? Ich bin von Donnerstag bis Ende nächster Woche in den Cairngorms unterwegs... ;)

    Wie bearbeitet ihr eigentlich die Bilder,wenn Bildrauschen sichtbar oder störend wird?
    Irgendwie sehen die Fotos bei mir dann immer leicht matchig aus und ich könnte sie auf keinen Fall als Poster verwenden.Ich benutze LR und Elements,kann mir da jemand ein paar Tipps geben?

    Wenn ich so stark entrauschen muss, dass die Bilder matschig werden, bearbeite ich sie nicht weiter - ab in die Tonne damit, überlegen wo der Fehler lag, und es künftig besser machen...
    Es gibt ein Programm namens "Denoise", aber ich habe keine Ahnung, ob es funktioniert.

    Ich habe, wie Wildner auch, ab und an Probleme mit dem Rauschen, wenn ich einen Bildausschnitt vergrößere. Gut, mit der VF nicht mehr, aber mit der kleinen Sony. Oder aber bei Langzeitbelichtungen und hohen Iso-Werten. Durch die Langzeitbelichtung verstärkt sich das Rauschen.

    Ende August. Hochsommer. Es ist heiß und schwül. Hier im Arbeitszimmer schwitze ich bei 29°C, abends um kurz vor acht. Draußen braut sich ein Gewitter zusammen, aber außer Wind und Schwüle hat es bisher nichts gebracht.

    Mir ist nach Eis. Und Schnee.

    Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich hier ein paar Eis- und Schneefotos zeige. ;)

    Schottischer Schnee im April:

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    Coire Ardair by Marion Woell, auf Flickr

    Hiesiger Schnee im Januar:

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    vergänglich by Marion Woell, auf Flickr

    Und jetzt die ultimative Abkühlung: Grönländische Eisberge. :D

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    Eis by Marion Woell, auf Flickr

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    Pure Ice by Marion Woell, auf Flickr

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    Eisberge vor Grönlands Ostküste by Marion Woell, auf Flickr


    Ha, das tut gut.
    Zumindest für ein paar Minuten.

    Ich gehe jetzt unter die Dusche; ich glaube, das kühlt doch besser... :lachtot:

    Mal ne Frage, ich habe nur ne Samsung ES 80 Digital (Kompakt?) Kamera.
    Wie kriege ich es am besten hin das die Bilder nicht immer so verschwimmen, wenn Nala sich bewegt?

    Ich kenne deine Kamera nicht.
    Aber für alle Kameras, von ganz klein bis kiloschwer, gilt: Wenn das Motiv sich bewegt, braucht man kürzere Verschlusszeiten. Je nachdem wie schnell deine Nala unterwegs ist, brauchst du so um die 1/1000 sec - wie viel genau, musst du ausprobieren. Schau einfach mal nach, was du an deiner Kamera manuell einstellen kannst. Falls sie nicht über manuelle Einstellmöglichkeiten oder eine Halbautomatik verfügt, probiere es mit den "Sporteinstellungen" als Notlösung.

    Nächste Woche startet mein nächster Versuch, eine Trekkingtour in Schottland zu machen. Der letzte Versuch, vor zwei Monaten, scheiterte an der Erkrankung Lorcans. Hoffentlich kommt dieses Mal nicht wieder etwas dazwischen.
    Der Rucksack ist gepackt - vor dem Abreisetag habe ich sonst nicht mehr genug Zeit, alles aus-, um- und einzupacken... Die ersten Änderungen habe ich schon vor. :headbash: