Beiträge von Sheigra

    Ich hatte mir vor etlichen Jahren die beiden ersten Bände der Outlander-Reihe gebraucht gekauft, auf Empfehlung der Damen in meiner Irish-Dance-Gruppe ("Wie? Du bist dauernd in Schottland und kennst die Bücher nicht??"). Ich las sie, und für meinen Geschmack waren viel zu viele Sex-Szenen drin. Die Handlung überzeugte mich auch nicht unbedingt. Dann standen die beiden Bücher im Regal, sammelten Staub, und irgendwann ging der Hype wieder los, als Band 4 rauskam. Da verkaufte ich die beiden Staubfänger... Die Serie habe ich im Fernsehen minutenlang gesehen und bin eingeschlafen. Immerhin konnte ich feststellen, dass sie wirklich Gälisch sprechen und konnte sogar ein paar Sätze davon verstehen. Aber sonst - nee, brauche ich nicht. Schottland in echt ist mir lieber.
    Mein Gälischlehrer war übrigens entsetzt über das schlechte Gälisch in den ersten Bänden. Er erzählte mal, dass er bei einer Veranstaltung Frau Gabaldon traf und sie bat, sich einen Muttersprachler oder Gälisch-Sprecher ins Boot zu holen. :pfeif:

    Oder Schottland-Krimis. Mit der Inspector-Rebus-Reihe muss ich irgendwann anfangen. Als mich meine Tochter neulich fragte, was ich mir zu Weihnachten wünsche, habe ich das ganz deutlich angedeutet... :D

    Seniorenspaziergang im Herbst:

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    Lovvy by Marion Woell, auf Flickr

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    Bei der Handgepäckkontrolle habe ich persönlich ein Problem damit, dass nach Durchlaufen des Kontrollapparats mein ganzes persönliches Geraffel - Kamera, Papiere, Geld usw. - am Ende des Kontrollbandes alleine und unbeaufsichtigt rumliegt. Da ich fast immer, in Frankfurt sogar immer, nochmal abgetastet werde und meine Stiefel eine Ehrenrunde drehen dürfen, sitze ich da in einem gesicherten Bereich herum, während im Prinzip jeder meinen Rucksack nehmen und davonlaufen kann. Als ich das einem der Kontrolleure sagte, zuckte er nur mit den Schultern. Das sei halt so, sagte er. Und ich solle bitte nicht nur die Kamera aus dem Rucksack nehmen, sondern auch das Fach mit den Objektiven offen lassen. Argumente interessierten ihn nicht, und gerade in dieser Zeit war ein furchtbares Gedränge bei den Kontrollen. Mein "kontrolliertes, selbstbeherrschtes Gemecker" hatte aber zur Folge, dass am Ende des Kontrollbandes jemand stand und auf das Gepäck aufpasste...
    Den Sprengstofftest haben auch meine Kameraakkus schon hinter sich. Und die Beförderung eines schnöden Käsebrotes schien eine Kontrolleurin auch mal zu überfordern. :???: Auf Drogen wurden bisher weder ich noch meine Ausrüstung getestet, jedenfalls nicht die im Handgepäck. Vom Rest, der hinter den Kulissen abläuft, bekomme ich als Reisende ja sowieso nichts mit.
    Als ich 2007 zum ersten Mal nach Einführung der strengeren Handgepäckbestimmungen mit einer Freundin nach Prestwick flog, wurden ihre mp3-Player-Lautsprecherboxen einem Sprengstofftest unterzogen, die 1l-Wasserflasche in derselben Tasche wurde nicht beanstandet. Ein Freund von uns stand mal in der Unterhose da, als er den Gürtel abnehmen musste. Manchmal gibt es schon witzige Situationen.
    In Aberdeen und in Edinburgh sind sie viel entspannter bei den Kontrollen. Und dort werde ich immer schon gleich gebeten, die Stiefel aufs Band zu legen ("Yes, of course. But please refrain from breathing...") und kann aufs Socken durch den Körperscanner. Spart Zeit und nerven. Darf in Frankfurt nicht sein wegen der Unfallgefahr, sagte man mir dort. :klugscheisser:

    Mit meinen 30 Jahren Zollverwaltungserfahrung im Hintergrund:
    An Flughäfen werden die dort tätigen Behörden und privaten Sicherheitsdienste gerne mal pauschal unter "Zoll" gepackt - ist ja Grenze und so... ;)

    Vereinfacht ausgdrückt: "Zoll" ist bei den Dienstkleidungsträgern am Flughafen nur das, wo "Zoll" draufsteht, also entweder auf dem Abzeichen, auf dem Rücken, oder irgendwo auf einer Sicherheitsweste. Dort sind aber auch Bundespolizisten unterwegs, und die Sicherheitsleute bei der Sicherheitskontrolle.

    Bei der Ausreise von Privatpersonen im Reiseverkehr werden wir normalerweise nur auf Antrag tätig, z.B. beim Abstempeln der Ausfuhrnachweise für Umsatzsteuerzwecke. Ausfuhrseitig wird die Mitnahme von Bargeld kontrolliert - nach welchen Kriterien, verrate ich nicht. Informiert wird man darüber u.a. auf Hinweisschildern am Flughafen, Stichwort "Barmittelüberwachung". Bei zoll.de findet man dazu auch Infos. Die Ausfuhranmeldung für die im persönlichen Gepäck mitgeführten Waren gilt als abgegeben, konstruiert das der Zollkodex der Union sehr praxisnah. Sonst würde an den Flughäfen das Chaos ausbrechen.

    Das persönliche Bordgepäck von Reisenden wird i.d.R. nur durch die Sicherheitsleute kontrolliert. Die Bundespolizei steht in der Nähe, um einzugreifen, wenn es einen Verdachtsfall gibt. Ob die Kamera einem Sprengstofftest unterzogen wird (so ein Wisch-Test wurde bei meiner schon mehrmals gemacht) oder nicht, entscheidet der Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin an der Sicherheitskontrolle. Da habe ich schon ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht, je nach Flughafen, Tagesform, Andrang usw. Das einzige, was immer gleich war: "Bitte ziehen Sie die Stiefel aus". Gut, Wanderstiefel scheinen ein potentielles Sicherheitsrisiko zu sein. Nach einer mehrwöchigen Wanderung sind sie es auf alle Fälle (Giftgas und so... :pfeif: ).

    Passkontrolle: Bundespolizei
    Sicherheitskontrolle: privates Unternehmen

    Wir Zöllner kommen im Reiseverkehr erst wieder bei der Einreise dazu. Dort wird auch risikoorientiert geprüft (wieder mal so ein Insiderzeug).
    Wir sind nicht so schlimm wie unser Ruf. :D

    Zwei Herbstbilder von Lovvy habe ich auch noch:

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    Lovvy by Marion Woell, auf Flickr

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    Heute beim Abendspaziergang: Ich wollte ein paar Herbstfarben im Bild haben, aber der Weg in den Wald war uns (ähm, Lovvy) zu weit. Da sind wir an den Wein-Äckern spazieren gegangen. Die Farben waren in der tief stehenden Sonne knallig ohne Ende...

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    Lovvy by Marion Woell, auf Flickr

    Der Spaziergang nach Sonnenaufgang war fotomäßig gesehen erfolgreicher als der um vier Uhr früh.

    Weinlaub:

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    Weinlaub by Marion Woell, auf Flickr

    Herbstlaub:

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    Herbstlaub by Marion Woell, auf Flickr

    Der Baum unter den Sternen bei Tageslicht:

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    Schatten von Frauchen und Hund:

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    Der Acker ist mit einem Gespinst überzogen:

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    Gespinst by Marion Woell, auf Flickr

    Ein Untermieter der Nachbarn:

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    Nachbar by Marion Woell, auf Flickr

    Gestern Abend stellte ich den Wecker auf 4.00 Uhr. Irre, ich weiß, vor allem an einem Sonntag. Aber ab 5.00 Uhr ist wieder Betrieb am Frankfurter Flughafen, und einige Zeit vorher kann man die anfliegenden Flugzeuge am Himmel wie auf der Perlenkette angereiht sehen. Ist ja ganz nett, aber die Positionslichter stören mich auf den Bildern. Dumm nur, dass der Mond am Himmel stand, und ich nur in Richtung Frankfurt fotografieren konnte. Heute Abend versuche ich es nochmal. Aber die Milchstraße war überraschend gut zu sehen heute früh.
    Etwas unheimlich war es schon; ich stand mit dem Rücken zu einem der "Weinäcker" ("Weinberge" kann man nicht sagen, dazu fehlt der Berg), und darin raschelte und kruschpelte es... Das wird ruhiger, wenn das ganze Laub erst runter ist. ;)

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    early morning by Marion Woell, auf Flickr


    Wieder daheim, tauschte ich die 14mm gegen 600mm und lichtete das ab, was vom Mond noch übrig war:

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    almost gone... by Marion Woell, auf Flickr