Nierenversagen, würde ich auch sagen.
Im September musste ich Lovvy mit knapp 15 Jahren einschläfern lassen; bei ihr wurde durch einen Zufall zweieinhalb Jahre vorher eine Nierenschwäche festgestellt, und Ende September letztes Jahr kamen die Symptome: mehr trinken, nichts fressen, Übelkeit... Schmerzen zeigte sie nicht, aber die zeigte sie nie, nicht mal nach einer OP. Sie war nur ziemlich teilnahmslos. Ich bin mir ihr erst gar nicht zum TA, sondern direkt in die Tierklinik, wo dann ein Bluttest Gewissheit gab. Sie kam nicht mit mir nach Hause. 
Lorcan starb vor zwei Jahren an Nierenversagen, mit gerade mal 8 Jahren. Bei ihm habe ich es nicht gemerkt, bevor es zu spät war. Unsere Haus-Tierärztin tippte auf alles mögliche, aber eine Diagnose konnte sie nicht stellen. Als ich mit Lorcan in die Klinik fuhr, roch er bereits nach Urin, und er hatte so starke Schmerzen, dass sein Hecheln wie ein "Pumpen" klang. Es war schrecklich. Die Tierärztin sagte nach Auswertung des Blutbildes und nach einem Ultraschall, dass die Organe versagen, und dass es vermutlich die Bauchspeicheldrüse sei, die die starken Schmerzen verursacht. Schmerzfrei war sein Nierenversagen nicht, wirklich nicht. 