Beiträge von juliasam

    Hallo,


    also Balou scheint ja hier auch eher zu den Hunden zu gehören, die zu Hause wenig Privilegien genießen. Er darf nicht auf die Couch und auch nicht ins Bett, betteln ist tabu, und wenn wir essen, dann bleibt der kleine Mann auf seinem Polster. Die Abstellkammer ist tabu, und ich glaube das ist Balous größtes Problem, denn in der Abstellkammer lagern Trofu, Leckerlies, der heiß geliebte Kong,.......
    Da Balou auch nach wie vor der Meinung ist, er müsse jeden Besucher lautstark melden, wird er bei jedem Klingeln an der Tür erst mal auf seinen Platz geschickt (da hört nämlich das Bellen sofort auf, und er wartet mehr oder weniger geduldig bis wir den Besuch begrüßt haben und er schnüffeln kommen darf).


    Ich denke das sind unsere wichtigsten Hausstandsregeln für die Fellnase
    Christine mit Balou

    Hallo,


    wir sind auch Teilbarfer, und handhaben das auch so, dass Balou morgens Trofu und abends Barf bekommt. Ich handhabe dass so dass die Trofu-Menge etwa ein Drittel der Menge (oder anders gesagt zwei Sechstel) ausmacht die Balou insgesamt pro Tag bekommen sollte, die Barfmenge entspricht etwa der Hälfte der Gesamtmenge (oder anders gesagt drei Sechstel) die Balou pro Tag bekommen sollte. Ja aber fehlt da nicht was? Ja ein Sechstel, aber das bekommt Balou in Form von Trofu als Leckerlie während der Trainings- und Erziehungsarbeit im Laufe des Tages.
    ich habe anfangs Balous Barfmengen (Fleisch/Knochen/Gemüse genau ausgerechnet und abgewogen, seid einiger Zeit mache ich es nach Gefühl) an Zusätze füttere ich abwechseln verschiedene Öle, mal ein paar Löffel Quark, ein Eigelb mit gemörserter Eischale, ein Löffelchen Honig und ab und an mal ein bisschen Bierhefe. Da Balou Getreide nicht so gut verträgt bekommt er eher selten man auch ein bisschen gekochten Reis oder Kartoffel, aber keine Nudeln,.....
    Dass wir abends barfen hat auch bei uns den Grund, dass ich morgens wenige Zeit habe und alles im Halbschlaf erledige und Trofu da einfach praktischer ist:-).
    Ich habe mich fürs Teilbarfen entschieden, weil ich Balou etwas gutes tun wollte, aber nicht ganz auf den praktischen Aspekt von Trofu verzichten möchte.
    Nachdem ich erst letzte Woche zum impfen beim Tierarzt war, und da auch ein Blutbild gemacht wurde, kann ich sagen, dass Balou das Teilbarfen nicht nur vom Aussehen (glänzendes volles Fell, weisse saubere Zähne,.....) sondern auch von den "inneren Werten" her hervorragend bekommt.


    lg
    Christine mit Balou

    Hallo,


    dann oute ich Balou auch mal als Fischliebhaber. Wir sind Teilbarfer, also morgens Trofu und abends Barf und mindestens 1 mal pro Woche gibts Fisch, meist eine ganze Forelle, aber auch mal Sardinen, Lachs (da logischerweise nur ein Stück und nicht gleich das ganze Tier:-)) je nach dem was ich bei Händler grad günstig bekomme.


    lg
    Christine mit Balou

    Süsse Motte, diese Motte und vor allem auch ein echt süsser Name!



    Was das Thema BC und hüten anbelangt, muss ich sagen, dass das interessanterweise hier bei uns (Südtirol) eigentlich nicht wirklich Thema ist, d.h. hier herrscht nicht die Meinung, dass BCs nur dann glücklich sein können wenn sie Schafe hüten. Ich persönlich finde das auch etwas sehr "reduzierend". Klar ist mir bewusst, dass diese Rasse vor allem dafür gezüchtet worden ist, und klar BCs sind Arbeitshunde, aber dieses nur ein hütender BC ist ein glücklicher BC geht mir etwas zu weit (wie übrigens jegliche andere Form von "absoluter Haltung")


    Zudem stelle ich an meiner (zugegebenermassen nicht reinrassigen) Fellnase fest, dass er Schafe,.... zwar ganz nett findet, aber hüten mag er nicht (er könnte das machen, wir haben Schafe quasi vor der Nase und der Schäfer hat mich sogar mal gefragt ob ich nicht Lust hätte mit Balou zu hüten - meine Antwort - ich schon, aber mein Hund nicht:-)).


    lg
    Christine mit Balou - die sich freuen würde wenn sich an diesem Thread einfach alle beteiligen die Lust haben sich über ihre (nicht)-hütenden Fellnasen auszutauschen

    Ja, passiert uns auch immer wieder, und auch ich habe die Beobachtung gemacht, dass Kinder viel eher fragen, ob sie den Hund mal streicheln dürfen als Erwachsene. Ich versuche mich nicht zu sehr zu ärgern muss aber gestehen, dass mir das leider nur sehr eingeschränkt gelingt. Außerdem frage ich mich echt was Leute mit Hunden machen, die auf so unerwartetes Betatsche von Fremden nicht freudig, freundlich reagieren, wie es mein kleiner Racker eigentlich leider (in Anbetracht der Tatsache, dass uns dies dauernd passiert - Gott sei Dank:-)) tut.


    lg


    Christine mit Balou

    Wir arbeiten auch nicht am Vieh und ich habe auch nicht den Eindruck dass dem kleinen Mann was fehlt. Balou sieht nämlich fast jeden Tag Schafe, aber zeigt kein besonderes Interesse daran. Dafür liebt er Esel, allerdings habe ich da den Eindruck, dass er der Meinung ist, Esel seien irgendwie zu groß geratene Hunde. Er fordert sie nämlich zum spielen auf (bisher immer erfolglos:-)). Meine sicherlich sehr menschliche und deshalb wahrscheinlich nicht wirklich zutreffende Erklärung für dieses doch etwas sonderbare Verhalten - als Balou noch klein war, haben wir auf unseren Runden recht häufig zwei Irish Wolfhound Damen gekreuzt. Diese fand er nach anfänglicher Angst immer sehr sympathisch und hat auch das eine oder andere Spielchen mit den beiden zwar großen aber sanften Riesen gespielt.


    lg


    Christine mit Balou