Klar, gibt immer Unterschiede innerhalb der Rassen.
Und er hat schon auch seine Themen. Neben den vielen Unverträglichkeiten beim Fressen, hat er große Probleme beim alleine bleiben und Autofahren. Und er ist sehr mimimi.
Man muss den Typ Hund so schon mögen, für mich wäre es nichts
Meine beste Freundin hat einen Windsprite, den wir mind. 1x/Woche sehen.
Ein toller, kleiner Windhund.
Allerdings auch sehr empfindlich beim Fressen, verträgt nicht viel (ich weiß aber nicht, wie typisch das ist).
Jagdtrieb hat er quasi gar keinen bisher, er ist jetzt 14 Monate alt. Da können Katzen oder Kaninchen aufspringen vor ihm, da rennt er eher zur Mutti. Kann aber natürlich noch kommen. Allerdings hatte mein KHC in dem Alter bereits deutlich (!) mehr Jagdinteresse.
Ansonsten ist er leichtführig und sie macht hobbymäßig bissi Dummy Training und Rally Obedience mit ihm, er hat riesigen Spaß an der Zusammenarbeit (solange es ihm Spaß macht und man nicht zu viel Druck macht denke ich - aber das ist ja schließlich auch nicht nötig).
Ich glaube er hat in seinem Leben keine 2x gebellt.
Er ist in Summe ein mega unkomplizierter Begleithund. Er ist aber der einzige Windsprite, den ich näher kenne, also keine Ahnung, ob sie mit ihm auch einfach ein unglaublich leichtführiges, unkompliziertes Exemplar erwischt haben oder ob er typisch ist. Er ist auf jeden Fall sehr niedlich.
Ich hatte eigentlich immer zwei Hunde mit Einzelhund-Phasen dazwischen.
Ideal sind für mich zwei Hunde im ähnlichen Alter.
Mehr Hunde möchte ich nicht, da ich 1) gerne auch mit jedem einzeln was unternehme, 2) ich auch noch ein Pferd hab, was Zeit und Geld beansprucht, 3) ich für den Sport zwei Hunde ideal finde und mehr mich zeitlich an meine Grenzen bringen würden. Und last but Not least der Dreck - ich mag putzen nicht sonderlich und da reichen zwei Hunde vollkommen aus, um mich manchmal leise vor mich hin schimpfend putzen zu lassen uuuund (von wegen last ) ich mag flexibel verreisen können mit den Hunden, da wirds bei mehr als 2 Hunden schon spannend. Ja und letztlich Platz im Auto und allsowas, ich habe große Hunde, da spielt das natürlich auch eine Rolle. Und in den Bergen, wo wir gerne unterwegs sind, wirds auch schwieriger, je mehr Hunde dabei sind.
Ähnliches Alter deswegen, um möglichst lange auf einem ähnlichen Niveau aktiv sein zu können. Und Im Alter dann eben gemeinsam einen Gang runter zu schalten. Finde ich einfacher, als einen alten und einen aktiven Hund zu haben (was ich bisher ja auch hatte und da gabs immer lange Phasen, in denen wir zB nicht gemeinsam berggehen konnten, weil ein Hund zu alt war und man den alten Hund natürlich nicht einfach ewig alleine lassen möchte ständig- das brächte ich nicht übers Herz. Also hieß es zum Teil jahrelang darauf verzichten bis zu einem gewissen Punkt. Was auch okay ist. Aber die Chance auf eine lange Phase mit zwei jungen und hoffentlich gesunden Hunden find ich hat mehr Vorteile und hoffe es bleiben auch alle gesund *auf Holz klopf* )
Einzelhund käme aber auf Dauer für mich auch nicht in Frage, da hab ich immer das ungute Gefühl, dass etwas fehlt.
Der Chessie stand hier auch lange auf der Liste. Ich habe dann mal zwei Chessies auf einer Obi-Prüfung erlebt. Ihre Art zu arbeiten hat mir insgesamt nicht so gut gefallen. Zu wenig Tempo, zu wenig Ausdruck. Ist sicherlich auch nicht repräsentativ, aber hat mich Abstand nehmen lassen....
Das kann ich unterschreiben.
Ich habe mich auch mal für den Chessie interessiert und habe zwei persönlich kennen gelernt.
Beide waren eher das Gegenteil von hysterisch. In Summe eher wenig Wumms beim arbeiten für meinen Geschmack.
Ansonsten im Alltag fand ich die beiden ganz cool und nach dem was ich gesehen und gehört habe unkompliziert im Alltag. Klar, keine Hundewiesen Hunde und brauchen eine kurze Anweisung bei fremden Menschen, aber das passt ja.
Aber auch hier, zwei sind sicher nicht repräsentativ.