Beiträge von Fullani

    Danke für eure Worte.

    Bea11 Das ist ja das 'Schlimme'. Mexxi ist mit mir mindestens einmal/Jahr beim Alters Check und nachdem Felchen immer etwas auf der gediegenen Seite war, habe ich bei ihr schon immer auch gleich Blutbild / allg. Checkup machen lassen. Um eine andere Ursache auszuschließen.

    Im Dezember letzten Jahres war noch alles super. Selbst die Leberwerte, die Bauchspeicheldrüse etc alles unauffällig! Beim Blutbild letzten Montag waren die Werte (natürlich) katastrophal.

    Man kann leider durch Vorsorge nicht alles verhindern und ein Lebertumor verursacht per se erst einmal keine Schmerzen oder größere / erkennbare Symptome. Die TÄ hat mir bestätigt, dass Tumore auch innerhalb kürzester Zeit ein derartiges Ausmaß annehmen können.

    Mein erster Impuls waren Selbstvorwürfe. Hätte man - bei früherer Erkennung - etwas tun können? Hätte ich etwas bemerken müssen? Was habe ich nur falsch gemacht, dass es soweit kommen konnte? Ich habe mich ziemlich fertig gemacht, wie man sich vielleicht vorstellen kann. Wie konnte ich so blind sein? Und das bei Jahrzehntelanger Hundeerfahrung?

    Nach einem intensiven Gespräch mit der (absolut tollen) TÄ der Klinik und einer durchweinten Nacht sah ich mein Felchen vor mir und wusste, dass das zu nichts führt. Sie wäre todunglücklich mich so zu sehen, was meine Gefühlsseite ansprach. Meine rationale Seite wurde durch die TÄ angesprochen, die meinte, dass man kaum jeden Monat einen Schall aller Organe machen würde, was nötig gewesen wäre....

    Machen wir uns nichts vor....ich mache mir nach wie vor Vorwürfe. Immer wieder kommen "hätte, wäre, wenn" Gedanken.

    Aber ich versuche diese Gedanken zwar anzunehmen und ernst zu nehmen, aber mir dann auch vor Augen zu führen, dass mein Felchen mir keine Vorwürfe machen würde, dass manche Dinge einfach nicht zu ändern sind und ich ihr immerhin großes Leiden ersparen konnte. Ihr ging es lediglich einen Tag schlecht, bis zu diesem Tag war sie glücklich und so voller Energie... in der Woche vor ihrem Tod waren wir noch Berggehen, sie kam zum Ausreiten mit und war fast ungewöhnlich gut drauf.

    Ich bin aus heutiger Sicht sehr dankbar für diese wunderbaren letzten Tage, in denen wir viel Zeit miteinander verbracht haben und tolle Dinge erlebt haben. Ich denke, das war wohl ihr letztes Geschenk an mich.

    Die Zeit genießen ist so wichtig.

    Ich habe letzten Montag völlig unerwartet meine „junge“ Hündin gehen lassen müssen. Mit nur 9 Jahren. Lebertumor, Einblutungen in den Bauchraum.

    Es ist mein erster Beitrag hier seitdem. Ich fühle mich, als wäre ein Stück von mir mitgegangen. Ist ja auch so. Mein Herz.

    Mein 14jähriger Mexx hat Tage nichts gefressen, inzwischen hat er sich wieder aufgerafft. Ich dachte schon, er übersteht das nicht. Die beiden hatten eine ganz besondere Bindung zueinander, das habe ich bisher bei keinen anderen Hunden so erlebt. Die beiden waren ein unschlagbares Dream Team.

    Auch ich hatte zu meiner Feli eine besondere Beziehung. Sie war mir so nah, sie war mir so ähnlich. Eine Seele in zwei Körpern.

    Es tut so unsagbar weh.

    Bitte knuddelt eure Senioren, eure Hunde ganz fest von mir.

    Feli, wir sehen uns wieder. Das Bild ist von Donnerstag vor einer Woche, vom Feiertag. Ich fasse es einfach immer noch nicht


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    Und ich hoffe mein Mexx bleibt mir noch lange an meiner Seite. Mein Dream Team

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    Hier bei uns gibt's noch genug Hofhunde, wo gar kein Zaun drum herum ist. Wir sind hier zwar noch keine Wolfsregion, aber die Leute werden die Hofhunde sicher nicht mit Ankunft der Wölfe irgendwie anders halten, als sie das jetzt tun.... da wird einiges an Umdenken nötig sein. Auch was die Viehhaltung angeht, hier sind ja überall Rinder, Ziegen und Pferde auf Almen oder auf einsamen Weiden ohne Schutz....

    Das mit den Hofhunden jedenfalls kann man finden wie man will, aber irgendwie habe ich mich hier so daran gewohnt, dass auf jedem (nicht eingezäunten) Hof ein Hund ist, dass es mich gerade sehr verwundert, dass es andernorts anscheinend sogar unüblich ist, die Hunde tagsüber mal im eingezäunten Garten zu lassen (siehe Beitrag:

    von Chuckychuck2000 "Tagsüber sieht man auch keine Hunde hinter niedrigen Zäunen alleine rumspringen oder sogar außerhalb. Die Leute verhalten sie so, wie vorher auch. Es gibt schließlich noch andere Tierarten neben dem Wolf, die dem Hund gefährlich werden können...")

    Senioren WG on Tour =) 14,5 Jahre, 9 Jahre und 18 Jahre :herzen1: (und wie nepolino so schön meinte, ich als Greis mit meinen fast 30 :lol: )


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    Fullani - das sind tolle Bilder - und von Frau zu Frau - Du bist wirklich bildschön.

    Oh vielen vielen Dank :ops: so ein liebes Kompliment... Du hast mir eben ein großes Lächeln ins Gesicht gezaubert (und vermutlich rote Bäckchen :lol:)

    So schöne Bilder :herzen1:Nimmst du deine beiden Hunde immer mit auf Ausritte oder wie machst du das mit Hunden und Pferd?

    Danke dir =)

    Also da ich in einem Selbstversorger Stall stehe, muss ich jeden Tag Stallarbeiten erledigen, vom Misten über's Koppel machen, Zäune richten, Umzäunen, Wasserschleppen etc. Das LIEBEN meine Hunde. Da sind die jeden Tag dabei und zwar mit Feuereifer. Egal ob einfach den Hof bewachen, die Pferde vermeintlich hinterm (ohnehin geschlossenen) Gatter zu halten, kleine Dinge rumschleppen etc. Das ist ihr Ding. An denen sind echte Hofhunde verloren gegangen.

    Da gibt's aber auch einige Spielregeln, die zur Sicherheit aller eingehalten werden müssen, sprich es ist schon hin und wieder anstrengend und ein guter Gehorsam ist das A und O (allen voran ablegen auf Entfernung und "bleib").

    Beim Ausreiten kann mein alter Herr Mexx gar nicht mehr mit, schafft der in seinem Alter nicht mehr. Mexxi darf nur noch auf gemütliche Spazierrunden mit.

    Felia nehme ich hin und wieder mit, aber nur wenn ich alleine ausreiten gehe. In einer großen Gruppe mit vielen Pferden (von denen ggf nicht alle so lieb zu Hunden sind wie meine Sila) ist mir das zu stressig und gefährlich.

    Ich nehme Felia aber auch nicht IMMER mit, wenn wir alleine ausreiten gehen. Je nach Laune von Pferd, Hund und mir.

    Wenn ich auf dem Platz reite, binde ich sie immer abseits an oder lasse sie einfach ablegen (je nachdem wie viel los ist) und da liegen sie dann brav.


    Also es ist zum Teil schon erheblicher Mehraufwand, erst Gassi, dann Ausreiten, dann wieder heim und wieder Gassi. Aber ich kenne auch einige, die ihre Hunde einfach immer dabei haben... geht bei uns eben aufgrund diverser Themen nicht (wie Alter vom Mexx, "Unverträglichkeit" von Felia mit anderen Hunden die sie bedrängen, ziemlich starker Autoverkehr rund um den Stall). Bei uns ist das aber okay so, da ich die Hunde mit meinem Freund habe, sodass alles eine Sache der Organisation ist.

    Gestern waren wir in der Gäng spazieren und haben paar Fotos gemacht =)

    Meine Senioren WG :lol: Mexx ist 15, Felia 9 und Sila ist 18 ...

    Aber alle noch ziemlich fit :herzen1:

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