Beiträge von Fullani

    Nuca würde schon gerne hinterher (sie ist jetzt 8 Monate alt), aber sie ist so leichtführig und bemüht, es richtig zu machen, dass es denke ich langfristig sehr gut händelbar sein wird. Auch wenn Hetzen ihr sicher viel Freude bereiten würde xD also Training muss ich schon investieren, aber das empfinde ich als normal, war bei den Aussies auch so und ich denke die wenigsten Hunde sagen „nööö Kanickel sind langweilig!“, das benötigt fast immer Training und Übung. Das Gute an den Hütis ist für mein Empfinden die Leichtführigkeit und dass sie sehr gut ansprechbar sind, wenn man das ausreichend trainiert.

    Und unabhängig vom Jagdtrieb ist es schon auch eine Frage der Vorlieben, was den Hundetyp angeht. Mit einem Labrador haben Collies ja nun nicht wirklich viel gemeinsam, egal ob es der Umgang mit Konflikten ist oder allgemein das Weltbild des Hundes

    Grundsätzlich fände ich einen Kurzhaarcollie schon passend, zumindest meine ist sehr motiviert und absolut wetterfest (und 'ruhig' im Sinne von gemütlich sind die KHCs, die ich kenne, definitiv nicht)


    Aaaaaber die echt Passion, mit der Nase zu arbeiten fehlt. Klar, die machen viel mit und meine mag Nasenarbeit auch, aber wenn ich das mit dem Bracken-Retriever Mix meines Vaters vergleiche - da liegen WELTEN dazwischen. Da fehlt einfach der absolute Willen und wie gesagt, die Passion. Wenn einem die Nasenarbeit wichtig ist, würde ich auch eher zu einem der genannten Spaniel oder Retriever raten =)

    Syrus danke für den interessanten, ausführlichen Beitrag =)

    Ich hatte damals das AHA Erlebnis mit meinem Pferd. Wir haben plötzlich viel besser zueinander gefunden, als ich mit Yoga und Meditation angefangen hab. Das soll jetzt kein esoterisches Geschwurbel sein, aber man lernt einfach viel über Körperbeherrschung, Atemtechnik und auch gezieltes Anwenden von Atmung.

    Wie soll man dem Hund/Pferd signalisieren "alles gut!", wenn das eigene Herz pumpt wie verrückt und man unbewusst den Atem anhält?

    Sich selbst in solchen Situationen zu kennen und dementsprechend auch zu regulieren ist schon mal die halbe Miete finde ich. Auch wenn die Erkenntnis dann ist "heute kann ich das oder das nicht leisten, also geh ich der Situation aus dem Weg".


    Und dann kann man auch anfangen, authentisch und selbstsicher Einfluss auf das Tier auszuüben, was in den meisten Fällen früher oder später auch dankbar angenommen wird.

    Wir hatten heute Schnuppertraining =)

    3 kleine Entdecker Trails (also im Grunde einmal ums Eck immer), dann kam Nuca ins Auto und am Ende nochmal einen kleinen Entdecker Trail. Wir waren etwa eine Stunde dort. Gut fand ich, dass mit viel Ruhe gearbeitet wird bzw da auf den Hund eingegangen wird ( Nuca neigt ja zum bellen und so etwas wie anheizen wäre wohl tödlich).

    Nuci hat das Prinzip recht schnell verstanden, hat sich aber zunächst nicht recht getraut da selbstständig der Spur hinterher zu gehen. Das wurde aber zusehends klarer für sie.

    Ich denke mit einem Intervall von „alle zwei Wochen“ werden wir dort starten =) die Trainerin ist von K-9, ich denke schon, dass das Hand und Fuß hatte, auch wenn man dazu ja sehr Kontroverses liest.