Beiträge von Fullani

    Haha ich bin auch Typ bockiges kleines Kind =) Ich kann super laufen, wenn ich mir keinen Stress mache und mache Bestzeiten dann, wenn ich nur für mich alleine laufe und zwar die Uhr laufen lasse, aber nicht darauf schaue :lol:

    Deshalb teile ich irgendwie auch recht wenig, weil mich das dann oft unter Druck setzt und dann vergeht mir der Spaß.

    Mein Freund hingegen kann unter Druck zu Höchstleistungen motiviert werden...

    So ist jeder anders =)

    Ich war am Wochenende das erste mal seit langer Zeit wieder mehr als 15km laufen (das war immer so meine magische Grenze). Zwar nur 17km, aber immerhin :nicken: Hab mich total gefreut, dass endlich diese doofe Grenze von 15km geschafft ist :roll::mrgreen-dance:

    Ich find es durchaus sinnvoll, in die Richtung zu denken, dass mehr dazu gehört, als lediglich ein paar "SG" um in die Zucht zu dürfen.

    Wie das genau aussehen könnte ist sicherlich komplex und auch je nach Rasse ganz verschieden.

    Aber ein grundsätzliches Abtesten verschiedener Punkte kann aus meiner Sicht durchaus Vorteile haben. Und zwar in Punkto Wesen und Arbeitseigenschaften.

    Ich finde das Vorgehen beim DRC ganz ansprechend. Da werden retrievertypische Eigenschaften angetestet. Und es gibt die Unterscheidung in Standard- und Leistungszucht, was eine gewisse Transparenz erzeugt und auch ermöglicht, gewisse Richtungen innerhalb der Rassen unterschiedlich zu bewerten.

    Natürlich kann man trainieren, natürlich lässt sich nicht in NullKommaNix der ultimative Test entwickeln, der alles abdeckt und durch den nur noch wesensfeste Hunde entstehen.

    Aber ich sehe es durchaus berechtigt, die Frage zu stellen, ob die Zucht Zugangsbeschränkungen in mancher Hinsicht nicht zu leicht zu überwinden sind...

    Betrifft - finde ich - auch nicht nur britische Hütehunde.

    Von allen KHC Rüden, die ich kenne, gefällt mir Emil dennoch irgendwie am besten =) er schaut für mich harmonisch aus, Schwächen im Gebäude hin oder her =)

    Von den Hündinnen gefällt mir Nucas Mama sehr gut und ist mMn recht harmonisch gebaut. Leider habe ich kein gutes Foto von ihr, das ist sie, da kann man es erahnen =) http://www.smooth-collie.net/view.php?id=14044

    Hätte Nuca einen längeren Hals, wäre sie für mich auch ziemlich harmonisch, so denk ich mir jedes Mal, hmm ein ticken fehlt :lol:

    Heute habe ich einen sehr interessanten Mix beim Trailen getroffen, aus Whippet und Beagle. Vielleicht frage ich mal, ob ich ein Bild machen, zeigen und analysieren dürfte xD der Hund sah sehr verbaut aus (aber dennoch echt hübsch und niedlich).

    Wir waren heute wieder Trailen =)

    Nuca hat so viel Spaß, ist aber eben typisch Collie im Endpool ein Kandidat für „hier ist die VP irgendwo, ich guck mal ein bisschen“ xD

    Daher waren die beiden VPs heute gut versteckt, einmal in einem großen Karton (die Arme hat vollen Körper Einsatz gezeigt :respekt:) und einmal richtig gut in einem dichten Gebüsch. Darauf müssen wir bei ihr viel Wert legen - also, dass sie nicht über Sicht zum Erfolg kommt am Ende.

    Wir sind ja noch am Anfang, daher sind unsere Trails sehr sehr kurz. Wir haben auch noch viele Baustellen, wie bellen und fiepen am Anfang |) (obwohl sie nie angereizt wurde) und eben das Nutzen der Augen. Auch ich muss viel an mir arbeiten, da sie auf jeden lauteren Atemzug reagiert :pfeif:

    Für uns als Hobby macht sie es ganz ganz toll und der Hauptzweck ist für mich gemeinsam Spaß zu haben, daher bin ich total happy. Auch für ihr Selbstbewusstsein ist es prima :applaus:

    Mit den Jagdhunden bei uns wird sie nie mithalten können, aber das ist ja auch gar nicht der Anspruch =)

    Nun sind wir glücklich und zufrieden & freuen uns, dass es nun wieder im wöchentlichen Rhythmus zum Trailen geht :mrgreen-dance:

    Es hieß früher in meinem Umfeld oft, Hündinnen seien „einfacher“, aber ich muss sagen, dass

    ich meine Rüden bisher unkomplizierter fand.

    Rüden prollen, wollen sich den Schädel einhauen, aber klopfen sich danach auf die Schultern und gehen einen trinken.

    Hündinnen empfinde ich als viel ernster, klarer und verkopfter irgendwie.

    Als Mehrhundehalter hatte ich bisher zwei Rüden (was sehr unkompliziert war) und zwei mal intakte Paare (wobei meine erste Hündin dann kastriert werden musste). Auch sehr unkompliziert. Vor einer Hündinnen Gruppe hab ich irgendwie Respekt.

    Sollte Mexx nicht mehr sein, schwanke ich zwischen „eine Hündin zu Nuca ist einfacher, kein trennen bei läufigkeiten, alles entspannt“ und „oh Gott zwei Weiber, ich brauch einen Rüden, damit wenigstens einer hier verantwortungslos und unbeschwert durchs Leben geht“ :headbash: