Beiträge von Fullani

    Retterspitz kann ich auch empfehlen =)


    Nuca war heute wieder am Start. Nur eine kleine 3,5km Runde, wir wollen ja langsam loslegen. Aber sie war unerwartet TOLL, es hatte zuvor geregnet und die Luft war herrlich, wir waren in unserem Lieblingswald und Minicollie war hochmotiviert :herzen1:

    Hach es macht so einen Spaß, wieder mit einem Hund zu laufen :herzen1:

    Die Swiffer Ja, ich schwanke auch regelmäßig zwischen "WTF WOOOO ist die Zeit?!?!:shocked:" und "yay, endlich kann man mehr anfangen mit dem Minipups :mrgreen-dance:"

    Ich hoffe, Laufen taugt ihr =) Jetzt starten wir erstmal ganz entspannt und schauen, wo die Reise hingeht.

    Coronahüfte :lol: Ich befürchte die hab ich auch und müsste da mal was tun in der Richtung...

    Ein sicheres Wesen vererbt sich natürlich nicht super simpel, dennoch sind gewisse Wesenseigenschaften erblich bedingt, ansonsten könnte man sich ja die ganze Rassehundezucht schenken.

    Dass es immer wieder Ausreißer gibt ist klar und dass es nicht von heute auf morgen funktioniert etwas zu ändern finde ich ebenfalls logisch.

    Was genau findet ihr denn am Wesenstest beim LCD/DRC so gut? Denn was ich so mitbekomme gibt es da auch ordentlich Kritik und das mMn zu Recht.

    Alleine damit, dass es diesen relativ flächendeckend gibt und sehr viel zu diversen Themen veröffentlicht wird (auch z.B. bzgl. Gesundheit empfand ich die Toller Züchter Homepages und die Leute selbst immer erstaunlich transparent und informativ - auch bei unschönen Ergebnissen) ist der Verein mMn einigen anderen einen Schritt voraus.

    Denn der Wille, den Standard auch im Wesen einzuhalten und es irgendwie zu überprüfen, dass die Rasse nicht nur phänotypisch nach XY aussieht, sondern sich auch so verhält, ist schon einmal da.

    Die Umsetzung und Gestaltung ist dann der nächste Schritt, den ICH echt schwierig finde (siehe oben), da so vieles subjektiv ist, von X Faktoren abhängt (was ist Wesen und was Training?), wie kann man versch. Wesenszüge testen, was ist Tagesform, usw usf. Und da kann man gerne diskutieren, was wie wo und wann Sinn macht. Aber zumindest wird der Standard nicht auf Optik reduziert....


    Beim DRC fand ich das, was ich gesehen habe, (ich war nur 1x bei einem dabei) nicht super schlecht nach dem was ich beurteilen kann. Was findest du daran so schlecht?

    Ich hab nun keine Ahnung, was die Ausgangsdiskussion war...

    Ich finde das Vorgehen beim DRC ganz ansprechend. Da werden retrievertypische Eigenschaften angetestet. Und es gibt die Unterscheidung in Standard- und Leistungszucht, was eine gewisse Transparenz erzeugt und auch ermöglicht, gewisse Richtungen innerhalb der Rassen unterschiedlich zu bewerten

    Muss die Rasse dann aber hergeben, beim Club für britische Hütehunde, um den es hier zu gehen scheint. Wenn ich mir den Sheltie anschaue, da gibt es letztlich keine "Leistungszucht" (ich find manchmal leider, aber auf welche Leistung willst du züchten?!) und rassetypische Veranlagungen sind z.B. sehr begeisterungsfähig und verspielt mit ihren Menschen, sehr eng mit ihren Menschen und sehr lernwillig, aber eher reserviert Fremden gegenüber und wachsam sowie Ärger eher aus dem Weg gehend (was auch beinhaltet, dass viele eben eher früher als später gehen). Da kann ein Wesenstest ja nun nicht darauf abzielen, dass der Hund alles und jeden toll findet oder der Hund alles "erträgt", statt sich einfach hinter seinen Menschen zu stellen... Ich schau beim Sheltie (bei der Züchtersuche), dass es nicht in Ängstlichkeit ausartet und vor allem viel Energie und Begeisterungsfähigkeit da ist... mit einem Wesenstest darüber hinaus wüsste ich bei der Rasse aber nicht allzu viel anzufangen.

    Ich meinte auch nicht, dass der DRC Test genauso bei anderen Rassen umgesetzt werden soll (falls du das so aufgefasst hast, da du schreibst "Da kann ein Wesenstest ja nun nicht darauf abzielen, dass der Hund alles und jeden toll findet oder der Hund alles "erträgt", statt sich einfach hinter seinen Menschen zu stellen.")

    Ganz im Gegenteil.

    Ich finde es gut, dass es zugeschnitten auf die Bedürfnisse und Ansprüche der Rasse ist.

    Ein Thema, welches ich mir wünschen würde, wäre rasseübergreifend z.B. eine gewisse Gelassenheit gegenüber akustischen Reizen (mehr oder weniger Schussfest).

    Oder eine Systematik, wie der Hund in ihm neuen Situationen reagiert (unter Berücksichtigung rassetypischer Eigenschaften eben - ein Mali soll anders reagieren als ein Retriever als ein Sheltie usw.).

    Auch eine gewisse Spielfreude könnte abgetestet werden...

    Das sind ja nun alles Gedankenspiele, Ideenfragmente und keine fertige Testsystematik... =)