Mir erscheint 13 nach wie vor zu früh. Klar - ich kenne dich nicht - aber ICH wäre mir 13 niemals in der Lage gewesen, einen Hund konsequent zu erziehen. Ich weiß noch, als ich 11 oder 12 war habe ich meine Mama angebettelt, einen eingenen Hund zu haben, wo mir niemand etwas zu sagen hat (wir hatten ja bereits Ida). Obwohl es nein geheißen hat, habe ich noch 3 Monate weitergebettelt. Irgendwann sind dann andere Sachen wieder interessant geworden.
Dieses Jahr im Sommer haben wir Amy dazubekommen und sie durfte in meinem Zimmer schlafen, obwohl sie nicht mein Hund war. Das war jetzt das erste entgegenkommen von meiner Mama. Ich habe angefangen, viel mit Amy zu unternehmen, und irgendwann hat dann AMY entschieden, dass ich ihr Frauchen bin. Da kann/konnte meine Mama nichts machen. Obwohl Amy uns beide fast gleich viel liebt hört sie auf mich noch einen Tick besser 
Aber so eine Verbindung aufzubauen geht über viele enttäuschungen, die man hat. Der erste eigene Hund ist NIEMALS so, wie man ihn sich vorstellt.
Was ich dir sagen will: Es ist nicht so nett und einfach, einen eigenen Hund zu haben, wie man sich vorstellt. Grade beim ersten Hund... Am besten ist es für alle, die Entscheidung noch mal gründlich zu überlegen. Oder zumindest nicht gleich am Samstag einen Hund mitnehmen, sondern sich alle Hintergründe anhören und dann noch eine Nacht überdenken 
Wenn du es wirklich WILLST, kannst du es schaffen, aber vergesse nie, dass dein neuer bester Freund niemals verstehen würde, dass du plötzlich keine Zeit mehr für ihn hast...