Bei mir war es ähnlich, wenn auch deutlich später.. Ich esse seit ca. 2,5 Jahren kein Fleisch und zwar weil.. ich irgendwie einfach aufgehört habe.
Es gab kein einschneidendes Erlebnis, keinen gut durchdachten Grund.. jetzt ist es eben einfach so.
Und es fing auch eigentlich gleich damit an, zumindest auch für Tierprodukte sensibel zu sein, es war also von Anfang an eher so ein vegan-vegetarisch. Im Moment versuchen wir (mein Freund ist seit ca. 10 Jahren Vegetarier und war zwischendurch auch eine ganze Zeit lang Veganer) es wieder deutlicher Richtung "vegan" zu kippen. Klappt bisher auch super :)
Ich finde einfach: ein Mal durchdacht, ein Mal nicht ins hinterste Stübchen im Gehirn geschoben, ist es eigentlich unmöglich NICHT vegetarisch/vegan zu leben und weiter Tiere zu essen.
Gerade die Leute, die sich selber Haustiere halten.. man muss doch keinem Hundehalter erklären, wie lebenswert so ein Hundeleben ist und was für tolle Persönlichkeiten in denTieren drinstecken. Wie kann man es dann noch vor sich selber rechtfertigen, das zu wissen und dann zu einer Kuh zu gehen und zu sagen "und dich marinier ich jeztzt und pack deinen Körper auf den Grill. Und dann ess ich dich. Mjamm!"
Ich glaube so in etwa war der Gedanke, der in mir abging.. aber er war, wie gesagt, nicht durch irgendeinen besonderen Moment von außen angeschoben.
(Natürlich geht es auch nicht NUR um die Tiere.)