Beiträge von zauberpony

    :hug: das freut mich aber! Ja, auf jeden Fall. Sie hat sich immer sehr an ihm orientiert, er war ihr ein und alles (und Fény immer so: "meehh.. muss das sein... grml, nerv.."). Seit er nicht mehr da ist, weiß sie in vielen Situationen nicht mehr so recht, wie sie reagieren soll.

    Aaaaaber gut. Der Toy Mali kommt bestimmt als kleiner Geisterhund immer noch mit auf unsere Spaziergänge und vielleicht flüstert das Schlitzohr Lumi auch Blödsinn ins Ohr. Na. Wir kriegen das schon hin.
    Ich werde das auf jeden Fall weiterverfolgen und irgendwann sind wir groß und stark und können uns ganz allein dem bösartigen Malteser von nebenan stellen. ;)

    Bylle, danke für deinen Beitrag. Ist mir sehr sympathisch und das ist wirklich toll sich mit jemandem austauschen zu können, dem man so ein "Gefühl" entgegen bringt :lol:

    Ich habe das Gefühl für sie ist das "in Bewegung sein" schwieriger als "sitzen". Deswegen mache ich das ganz gern, intuitiv einfach. Ich weiß auch sie bleibt sitzen, wenn ich ein Stück weg bin, das hilft um die Situation ein bisschen ruhiger werden zu lassen.

    Im "andere Hunde blocken" bin ich ganz gut und auch ziemlich bestimmt. Ich hatte vorher einen Terrier, der zwar nicht tackerte, aber den Namen "Black Toy Mali" hatte er sich eindeutig verdient. :D Da habe ich durchaus immer zugesehen, dass uns da keiner zu nahe kommt. Ich lasse mich dadurch auch nicht von solchen Situationen "wegtragen" und rege mich innerlich nicht auf. Von Beruf bin ich TA-Helferin, da gibts ja auch öfter mal schwierige Patienten, die selber Angst haben, da wäre so ein inneres Chaos fatal. Ich bin also ganz gut trainiert, sozusagen :lol:

    Vielen Dank für eure tollen Beiträge, vor allem dir, Bille!

    Was ich manchmal mache, wenn die Situation es gerade hergibt, ist, dass ich eine Ersatzhandlung abfrage, die ihr auf jeden Fall Spaß macht. Sie kann zB aus einigen Metern Entfernung auf irgendwas raufspringen (Stein, Bank etc..) und ist dann immer stolz wie Oscar. Damit ist sie erstmal aus der "Gefahrenzone" raus und hat gleichzeitig was tolles anderes zu tun.

    Dann werde ich jetzt erstmal gar keinen Kontakt zu anderen Hunden zulassen. Sie hat insofern Sozialkontakte als dass sie mit zur Arbeit kommt und da immer Hunde dabei sind in wechselnder Konstellation. Also isoliert wäre sie auch nicht ;)

    Ich bin momentan allgemein nicht so "zufrieden" mit ihr, mir fällt auf, dass sie weniger aufmerksam ist, hektischer, irgendwie nicht in sich ruhig. Generell muss sich da wieder ein bisschen was ändern. Seit es wieder kühler wird ist sie auch einfach WAHNSINNIG energiegeladen, wo sonst immer nach einer Stunde spazierengehen schon ein "nö, danke, wir können jetzt auch heim..." kam, wird mir jetzt noch ein Stöckchen vor die Füße geworfen und gerannt, was das Zeug hält.

    Also nun: Mission Hund mehr Führung aka Sicherheit geben - Start.

    Mein Plan wäre also folgender bei Fremdhundebegegnung:

    Lumi entweder an die Seite ins "Sitz" nehmen und auch zum Hund gucken lassen, Blickkontakt zu mir aber belohnen.
    Oder einen kleinen Bogen gehen und an dem anderen Hund vorbeiführen. Ruhiges Verhalten belohnen
    Oder an die Leine nehmen und an dem Hund vorbeiführen. Ruhiges Verhalten belohnen.

    Wenn der Hund vorbei ist, absetzen, belohnen, wieder frei geben.

    Fremdhunde konsequent blocken/wegschicken, im Zweifel kommt sie dann halt mal auf den Arm, wenn der verrückte Schäferjunghund mal wieder auf gar nichts hört und dann auch wirklich unblockbar ist.

    Was haltet ihr davon?

    Ich hänge immer noch bei dem Thema fest.. clickere jetzt jede Hundebegegnung und ich schaffe es auch, dass es für Lumi ok ist und sie NICHT pöbelt, wenn andere Hunde vorbeigehen. Direkte Begegnungen aber gehen immer noch kein bisschen besser.
    Also, zB, sie kann: sich setzen und ruhig bleiben (wenn auch aufgeregt ;) ), wenn ein anderer Hund direkt an uns vorbeigeht.
    Sie kann nicht: direkt dem Hund begegnen, egal was ich vorher mache und egal, was der andere Hund macht.

    Auch ganz ruhige, völlig desinteressierte, kleine, große, wuschlige, bunte ... sogar bekannte Hunde gehen nicht besser.
    Da wird IMMER erstmal drauf zu gestürmt und gepöbelt.

    Was machmal klappt: ich clickere und fremder Hund geht an sie ran (mache ich natürlich nur bei netten, bekannten Hunden ;) ). Auch wenn sie dann losbellt, kann ich sie da manchmal noch gut rausholen und dann kann der andere Hund auch direkt neben ihr stehen/sitzen, kein Problem.
    Ideen?

    Quarus, sehr hübsch deine Beiden. Aber es ist ja doch etwas anderes, ob es sich um einen richtigen Sporthund, oder einen "Freizeithund" handelt. Finde ich.
    Auf meine Hündin bekomme ich nicht mehr rauf, auch wenn ichs versuche. Sie kratzt immer am unteren Ende, zu Beurteilen ist da aber nichts, da ist zu viel Fell. ;)