Beiträge von Eißfeldt

    Ich bringe es ihm mit Ansätzen von Natural Dogmanship bei, von diesem Holländer, weiß grad nicht wie er heißt, also gemeinsame Jagd auf den Futterbeutel als Beute ersatz, und bevor er seinen Anteil bekommt muss er halt erst sitz, platz oder was ich ihm eben bei bringen will machen.
    Finde die Bücher von Natural Dogmanship zumindest in Ansätzen ganz interessant...


    Bloch habe ich hier auch rumliegen, Wölfisch für Hundehalter oder so ähnlich, habe ich auch durchgelesen und finde es auch sehr interessant. Weiter?


    Warum sollte ich Verlieren? wenn er mich wirklich ernsthaft angreifen würde, würde er so schnell auf dem Rücken liegen, und zwar so dass er mich nicht erwischt. Achtung, das würde cih nur tun wenns wirklich brenzlig wäre, nicht dass ich hier gleich wieder als Alphawurf fetischist bezeichnet werde...
    Diese Auseinandersetzugn würde ich mit Sicherheit nicht verlieren, ich schaff mir doch keinen Hund an, den ich nicht in Jeder lage wäre unschädlich für andere oder für mich zu mache, falls wirlich etwas drastisches passieren würde....



    Ich muss mein Futter auch nicht verteidigen.....


    Die Mutter machte einen sehr ruhigen eindruck, sehr resserviert gegenüber fremden dingen und sehr ruhig, der Vater war eher neugierig und sehr anhänglich und ein ganz netter aber sehr suverän wie auch die mutter

    wer sagt denn dass das was mit Rang zu tun hat?!
    Sage doch nur dass es für den Hund logisch sein sollte dass ich mein Futter verteidige, und wenn er mich anknurrt um sein Fressen zu verteidigen warum sollte ich das nicht tun?

    Ja dass der Hund uns als mensch und nicht als Artgenosse sieht ist mir klar.
    Das es eine Rangordnung zwischen Hunden gibt zeigt doch in welchen Schema sie denken...
    Hunde verteidigen auch untereinander ihr Fressen, auch wenn er mich nicht als Artgenossen sieht, müsste es ihm doch trotzdem einleuchten dass ich mein Futter ebenso verteidige, ist doch eigentlich nur natürlich.


    Was er auf dem Fußballplatz zu suchen hat? vermutlich mich begleiten wenn ich dort zuschaue. und was daran schlimm sein soll kann ich bei bestem Willen nicht sehen...


    Wenn das nicht gemeint ist, dann bring doch bitte mal ein beispiel was du darunter verstehst.


    Die Eltern habe ich gesehen, was willst du über sie wissen?
    Ja, Nicht-Musher-Hände macht insofern Probleme falls ich den Hund nicht auslasten kann, denke ich, von erziehungs wegen denke ich nicht dass dann Probleme vorprogrammiert sind...
    Auslasten kann ich ihn und tue ich auch...


    Nein, das habe ich auch falsch geschrieben, mit Positive schiene meine ich reines leckerlie und Klicker Training in diesem Fall,
    natürlich gibt es andere Methoden in der positiven schiene, wie mit lob usw. da spricht ja nichts dagegen, wende ich natürlich auch an,
    mir geht nur dieses "Hund mit Leckerchen bestechen", um es mal vorischtig zu formulieren, gegen den Strich. Hat für mich halt den Eindruck einer reinen Geschäftsbzeihung zwischen Hund und Mensch, würde mcih aber gerne eines besseren belehren lassen....

    Futter erkämpfen musste er nicht, zumindest seit dem er bei mir ist...


    Vertrauen denke ich hat er auch zu mir, kann ihn eigentlich über all hin mitnehmen, z.b. Fußball platz wo viele Menschen sind, dann lass ich ihn Platz machen und er fährt runter und ist enspannt. Denke dass das von Vertauen zeugt, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
    Wie gewinnt man eurer Meinung nach das Vertrauen des Hundes?


    Dass es keine Rangordnung allgemein gibt... naja weiß ich nicht was ich davon halten soll dafür fehlt mir aber die Erfahrung, ist ja mein erster eignener Hund...
    Dass es zwischen Hunden eine Rangordnung gibt sehe ich als Tatsache an, oder was meint ihr dazu?


    Dass heißt doch nicht dass meine Hunde soch nicht Freuen wenn ich zu ihnen komme...
    Im ersten Moment reagieren sie halt so, und ich finde da auch nichts verwerfliches dran...
    Spielen und Spaß gibts ja gleich nach der Begrüßung und da beschwichtigen sie ja auch nicht...



    Natürlich is mein Hund nicht mein Feind... stell mich doch nicht so hin als würde ich permanent versuchen meinen Hund klein und unter mir zu halten...
    Tja ist ja schön für dich, wenn er dich überdenhaufen schmußt, meiner macht das nicht. er lässt sich sowieso eher selten streicheln, meistens dann wenn er ausgelastet ist...
    Mein Hund ist halt vom Charakter eher etwas härter und macht sen eigenes Ding als sich die ganze zeit von mir streicheln zu lassen, bin ich auch sehr froh drum...


    Und nein ich mache mir da keine Gedanken dass mein Hund mich so begrüßt...



    Tja woher stammt er...
    Er war ein "Unfall" und sein Besitzer war sowas wie ein gelegenheits musher. Kontakt zu ihm oder der Wurfgeschwistern habe ich keine. Ich war damals wohl auch etwas blauäugig...


    Ich will dass auch gar nicht an der Rasse fest machen wie er sich benimmt und schon gar nicht als entschuldigung nehmen...
    Glaube auch nicht dass es an der Rasse liegt^^



    Mit der ganzen positiven schiene, ich weiß ja nicht, verkommt man da nicht zum reinen leckerlie spender?
    ist das nicht nur eine Geschäftsbeziehung zwischen mir und dem Hund`?
    Er macht was ich will und bekommt da für was zu fressen...

    alsooo:


    Werde dass mal so machen mit dem vorbeilaufen und Futter neben Napf werfen, scheint mir ne gute Vorgehensweise...


    Ausgelastet wird er mit zugarbeit vor dem Fahrrad, jeden 3. Tag machen wird das, ansonsten neben dem Fahrrad laufen oder spazieren gehen.
    Fährten arbeit oder Apportieren mache ich um ihn geistig auszulasten meisten am Wochenende...
    Nicht böse gemeint aber ihr meint über Entfernung ist die Situation schwer zu beuurteilen, meint aber doch alle ich würde zu viel mit dem Hund machen, seltsam dass ihr das beuurteilen könnt...


    naja mit austesten wie weit er geht... er ist halt ein Nordischer...
    das heißt jetzt nicht dass ich mich darauf als Ausrede ausruhen will, aber er ist vom Charakter her doch sehr selbstständig, dass er mal nicht hört oder mich ingoriert kommt öfters mal vor. vor allem draußen...
    und dass ist nicht ungewöhnlich bei nordischen... nach meiner erfahrung...
    will to please ist quasi null vorhanden...


    Erzogen wurde er ganz normal, was soll man da großartig sagen?
    Klickern und leckerlis geben... naja halte ich nicht viel von...
    Sitz, Platz, Hier usw. hat er alles mit dem Futterdummy gelernt...


    Dass er mich nicht als Ranghöheren anerkennt halte ich für ein gerücht...
    Er hört ja gut im Hof oder in der Wohnung wenn er mal rein darf, Futteraggresssion hat er auch noch nie gezeigt...
    Er zeigt auch immer submissives Verhalten wenn er mich bergrüßt, also legt ohren an, senkt den Schwanz, versucht mir die Lefzen zu lecken wenn ich in die Hocke gehe, und legt sich ohne probleme auf den Rücken wenn ich ihn bürsten will...

    es nähert sich ihm keiner außer mir beim fressen, und es war nich beim fressen direkt wo er geknurrt hat^^


    nein ich mache das nicht öfters, zwei mal hab ichs gemacht um noch schnell entwurmungstabletten mit reinzumischen, daher weiß ich halt wie er in der Situation reagiert.


    Ich will den Konflikt aber nicht meiden sondern dafür sorgen das sowas nicht wieder vorkommt, könnte ja sein dass jemand anderes ihn füttern muss und wenn er da dann so reagiert kann das ja ganz anders ausgehen...


    Die Futterkammer ist bereits eine Tabuzone für ihn...

    Gehorsam im Hof, also eingezäuntes Gelände, recht gut, muss halt ihn immer überzeugen dass es richtig und von Vorteil ist dass er mir gehorcht.
    In der Wohnung genauso.


    Draußen wirds kritisch...
    Manchmal mag er, manchmal nicht.
    abrufen is schwer aber wir arbeiten daran. Beim Apportieren oder Schweißfährte folgt er super, auch bei der Zugarbeit am Fahrrad folgt er, lässt sich halt leicht ablenken und schnuppert hier und da mal.
    Bei Fuß gehen klappt alleine eigentlich auch, zusammen mit der Hündin allerdings eine kleine Katastrophe...


    Ich interpretiere sein Verhalten eher so, dass er halt mal gucke wollte, mal testen wie weit er gehen kann, was er sich leisten kann, vllt wegen Pubertät? wäre das möglich? oder kompletter Holzweg?


    Mit Hundetrainern in der Gegend ist eher flaute, war mal bei einer zwecks welpengruppe aber das war nicht so das wahre...

    da gibt es eigentlich keine "Situation" die man sich anschauen kann. Wie gesagt, komme wunderbar mit den beiden klar... eigentlich!


    War auch das erste mal, dass er mir gegenüber aggressiv wurde...


    Zitat

    Damit kann man,wenn man nicht ganz richtig doll Ahnung davon hat,alles nur noch schlimmer machen.


    Naja mein Opa hat eigentlich schon große Ehrfahrung mit Hunden.
    Er hatte quasi immer schon Jagdhunde die auch 100%ig ausgebildet waren und auch noch sind. Er behandelt seine Hunde auch nicht schlecht oder so, dachte mir halt aber dass solche Methoden mittlerweile antiquiert sind, und es bessere Herangehensweisen gibt.
    Bin seinen Methoden auch nicht ganz abgeneigt, sind ja immer noch keine Tierquälerei oder brutal, auch mit Starkzwang hat das nichts zu tun, denke ich, denke halt auch nur mit schmusen und "weichei" getue kommt man halt nicht weit....
    oh mann,hoffentlich versteht das jetz keiner falsch :/


    Zitat

    Aber wie ich dieses Forum hier kenne wirst du ein paar wirklich brauchbare Tips bekommen.


    Na dann bin ich mal gespannt :smile:

    Hallo, folgende Situation:


    Wir haben zwei Hunde, eine 5-jährige Kleine Münsterländer Hündin und seit 9 Monaten einen Siberian Husky Rüden, er ist jetzt 12 Monate alt. Die beiden verstehen sich eigentlich ganz gut, obwohl die Hündin wohl etwas überfordert mit dem kleinen ist, sie hat aber regelmäßig Auszeiten von ihm wenn sie alleine bei meinem Opa ist, sie ist sein Jagdhund, und er bei mir.


    Heute wollte ich sie füttern, gehe also zur Futterkammer und lasse die beiden zwei Meter entfernt Platz machen, dort müssen sie warten bis ich fertig bin. Als ich dann fertig war und sie aus dem Platz entlassen wollte stürzt sich der Rüde auf die Hündin und es entsteht eine Beißerei. Habe sie dann getrennt und die Hündin verschwindet in ihrer Hütte. Ich drehe mich also um und will die Tür zur Futterkammer schließen, da kommt der Husky und schnuppert in den Tüten die drin stehen rum, will ihn also wegschicken und wieder Platz machen lasssen, da schnappt er nach mir und beißt in den Ärmel meiner Jacke. Hab ihn dann mit den Beinen weggeschubst und da hat er wieder versucht nach mir zuschnappen und Knurrt und stellt den Kamm hoch. Hab dass dann halt ignoriert und habe die Hündin und dann ihn gefüttert.


    Normalerweise haben wir keine Probleme mit Aggression, mit der Hündin schon gar nicht. Er muss auch immer erst Sitz machen solange ich das Futter in seinen Napf gebe und warten bis ich mich entferne oder es im freigebe, auch dann noch wenn er frisst kann ich ihn ohne Problem vom Napf wegschieben und er wartet artig bis ich es ihm wieder freigebe.


    Nun hat das mein Opa mitbekommen und meinte wenn er versucht nach mir zu schnappen müsste ich ihn so packen dass er mich nicht beißen kann und mal "ordentlich schütteln", damit er merkt dass das überhaupt nicht geht, ich dürfe dass nicht einreißen lassen.


    Nun weiß ich aber nicht ob das wirklich so gut wäre, wollte aber mal eure Meinung dazu hören. Zwar weiß ich dass der Hund uns nicht als ARtgenossen sieht und dass ich ihn nicht "hundeartig" zurechtweißen und unterwerfen kann. Aber Trotzdem sollte ich doch das Futter in irgend einer ARt und Weise "verteidigen", ist ja eigentlich nur natürlich auch wenn er mich nicht als Artgenossen sieht.


    Wie würdet ihr reagieren, welche tipps habt ihr für mich?


    Danke schonmal im Vorraus

    uff jetzt hast du mich aber beinahe erschlagen mit Informationen :smile:
    muss ich nu erstmal alles verdauen.


    Werd mich dort mal ekundigen, vllt gibts ja bei mir in der Nähe einen Musher dem ich Löcher in den Bauch fragen kann.
    Spikes fürs Fahrrad müsste ich sogar noch irgendwo rumliegen haben, ma schaun. Bin auch grad am versuchen mir nen Kicksled selber zu basteln, ma schaun was da rauskommt.
    Naja der Anfang is gemacht, mal schaun wie er sich mit dem Geschirr anstellt.
    Leinenführigkeit ist so ne Sache, ich hats eigentlich schon ganz gut drin bei ihm aber mir sind dann Zweifel gekommen ob er es dann auch versteht am Halsband nicht zu ziehen und dass ers am Geschirr darf.
    Eine Frage noch: sollte ich ihm das Geschirr nur anlegen wenn wir Ziehen gehn oder auch so zuhause damit er sich daran gewöhnt?