Beiträge von geordie

    Zitat


    In der Klinik wo ich arbeite haben wir auch ziemlich viele Engländer. In der Einreisebstimmung nach England steht, das der Tollwuttiter mithilfe eine Blutentnahme getestet werden soll. Da bei vielen Engländer der Titer zu niedrig war hat sich die klinik entschlossen nach vier wochen auf jedenfall erbeut zu impfen.


    Ich bin auch Engländerin, und das klingelt bei mir :/
    Ich habe bei beiden Hunden gesagt bekommen, dass man am Besten noch eine außerplanmäßige TW-Impfung reinschiebt, bevor Blut für den Tollwuttiter genommen wird, sonst hätten beide Hunde höchstwahrscheinlich keinen ausreichenden Titer und der Test wäre rausgeschmissenes Geld.
    Zwei verschiedene Hunde, zwei verschiedene Zeitpunkte, zwei verschiedene Tierartztpraxen. Geordie hatte damals zwei, Ginger eine TW-Impfung schon bekommen.
    Ich habe höflich darum gebeten, den Titertest doch ohne weitere Imfpung machen zu lassen, wurde belächelt, versucht zu überzeugen, dann wurde resigniert Blut abgenommen und abgeschickt. Ergebnis: Geordie knapp 20, Ginger knapp 6, erforderlich sind 0,5IU/ml.

    Zitat

    Wenn man ganz sicher sein will dann muss man halt diese Blutuntersuchung machen (Kosten ca 130 Euro). Da in Deuschland aber eigentlich keine Tollwutfälle mehr bekannt sind ist das wahrscheinlich ein wenig übertrieben.


    Aus genau der Logik heraus kann man TW auch erst nach dem Zahnwechsel impfen lassen. Oder man hält sich einfach an die Beipackzettel und an die Genehmigungen des Bundesinstituts, wobei man dann IMHO am Besten nicht zu Virbac greifen lässt, sondern zu einem der vielen anderen Impfstoffe, in deren Zulassung es heißt, sie schützen von Anfang an drei Jahre.

    Liebe Grüße
    Kay

    Terrorfussel, dieser Link wiederholt das, was im Blatt des Verbands der Tierärzte steht und gibt die PEI-Info nur verwirrt wieder -- glaube ich jedenfalls, ich erinnere mich nämlich nicht, dass das PEI einen Impfstoff mit vierjährigem Impfintervall für Hunde zugelassen hätte, wie dieser Artikel angibt.

    Ich wollte doch nur, dass jemand in der offiziellen Info nachschaut, es ist eine pdf-Datei und ich kanns momentan nicht öffnen. Letzer Versuch: Wie ist die Zulassung der Pfizer-Impfstoffe, gibt es tatsächlich ein Impfstoff, das mit 16 und dann mit 20 Wochen geimpft werden muss? Oder steht da nur "drei Jahre"? Würde jemand das bitte in diesem Link nachschauen:

    [url=http://www.pei.de/cln_180/nn_161…-veterinaer.pdf]Offizielle Zulassungsinfo zu den TW-Impfstoffen[/url]

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    Hmm also in unserer Tierklinik wird das so gehandhabt. Mein chef meinte das ist so laut der deutschen Impfkommision. Ich habe mich dann auch nicht näher damit beschäftigt, weil ich dachte so wäre es richtig.


    Heißt das, steht es in der offiziellen Zulassung also anders? Wie gesagt, ich kanns nicht nachgucken, bitte schreib doch, was dort steht :gott:

    Liebe Grüße
    Kay

    Ah, Amarok *schwärm* Leider habe ich bisher keinen Weg gefunden, dass die Norwegerform bei Ginger nicht arg rutscht, deswegen sind unsere Amaroks entweder verkauft oder werden selten angezogen. Aber es sind die schönsten und best verarbeiteten Geschirre die ich kenne.

    Leder taubenblau, Gurtband braun, Borte Jute gelb:

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    Leder & Gurtband petrol, Borte Crazy schmal:

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    Leder orange, Gurtband braun, Borte Blätter orange:

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    Liebe Grüße
    Kay

    Hi SuB,

    das bestreite ich doch nicht :???:

    Der Bundesverband praktizierender Tierärtze e.V. ist nicht dafür zuständig vorzuschreiben, welche Impfintervalle bei welchen Impfstoffen zugelassen sind. Zuständig ist das Paul-Ehrlich-Institut, und dieses "Bundesinstut für Impfstoffe" schreibt bei Tollwut halt kein derartiges Grundimmunisierungsschema vor. Eigentlich sollte man meinen, dass der Verband der Tierärzte umsetzt, was das PEI vorschreibt, tun sie aber in diesem Fall offensichtlich nicht.

    Zitat

    Also es gibt zum Beispiel einen Impfstoff von Pfizer, dort ist das so: Der Hund muss mit 16 Wochen und mit 20 Wochen, also eine Impfung im Abstand von 4 Wochen haben. Daraufhin sollte man ihn ein Jahr später erneut Impfen und dann hält die Impfung drei Jahre.


    Bist du ganz sicher, Julia? Bitte prüfe das hier nach, es steht alles klar aufgelistet nach Hersteller und Impfstoffname:

    [url=http://www.pei.de/cln_180/nn_161…-veterinaer.pdf]Paul-Ehrlich-Institut: offizielle Immnitätsdauer der Tollwutimpfstoffe[/url]

    Blöderweise funktioniert mein pdf-Reader momentan nicht, ich kanns nicht selber nachgucken.

    Liebe Grüße
    Kay

    Ja, das wird wohl die Logik sein, obwohl wie gesagt, kein Beipackzettel und keine Zulassung das im Falle von Tollwut so sieht.

    Es ist sowieso eine seltsame Logik, finde ich. Wenn man Bedenken hat wegen noch vorhandener Antikörper der Mutter, kann man per Blutabnahme gucken lassen, ob diese Antikörper noch vorhanden sind: Wenn ja, wird gewartet, wenn nicht, wird einmal geimpft und basta. Oder man wartet einfach die vier Wochen. Aber erst drauflos impfen und dann "falls das quatsch war" nochmal, na ja, das kanns nicht sein, finde ich.

    Liebe Grüße
    Kay

    Nur Knoblauch nicht direkt, aber letzten Sommer nur Knoblauch + Bierhefe + Bernsteinkette. Damit hatte Ginger weit weniger Zecken als die meisten anderen Hunde hier in der Gegend, und weit weniger als im Jahr zuvor in den kurzen Zeiten ohne Spot-On, sie war aber nicht zeckenfrei. Genau wieviele es waren, weiß ich nicht mehr, dieses Jahr werde ich Tagebuch führen, mal schauen.

    Ich vermute, dass die Bierhefe am meisten was ausmacht, nachdem ich von Thorsten Naucke (http://www.parasitosen.com) aufgeschnapppt hab, dass Hunde mit viel Vitamin B in der Haut weniger attraktiv für Zecken sind. Der empfiehlt aber eher die Chemiekeule.

    An Geruch merke ich bei den Minimengen Knoblauch nichts. Ich denke, wenn der Hund schon riecht, hat mans wahrscheinlich zu hoch dosiert (was wiederum gefährlich ist).

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    http://www.vdh.de/media/pdf/Impfempfehlung_bpt.pdf

    das empfiehlt der vdh, die deutsche tierärzteschaft, die veterinärämter und die impfstoffhersteller :smile:
    das hier so gerne zitierte buch ist die empfehlung einer autorin und schriftstellerin ;)

    Dieses Blatt erweckt den Eindruck, als sei es die offizielle Quelle, das stimmt so nicht. Wer der "Schriftstellerin" (tatsächlich ist sie Journalistin :roll: ) kein Glauben schenken möchte, der orientiert sich am Besten gleich an der hochoffiziellen Instanz:

    "Das Paul-Ehrlich-Institut ist eine Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland. Es gehört als Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit." -- von der Homepage des PEI

    Die Informationen des PEI könnten klarer nicht sein, was Tollwut angeht. Hier ist die Info zu den hochoffiziellen Impfintervallen der verschiedenen Impfstoffe:

    [url=http://www.pei.de/cln_180/nn_161…-veterinaer.pdf]Link: Übersicht des Bundesinstituts für Impfstoffe über die Immunitätsdauer der Tollwutkomponente der Veterinärimpfstoffe[/url]

    Dort sieht man, dass nur bei einer kleinen Minderheit der TW-Impfstoffe eine aufwändige Grundimmuniserung vorgeschrieben ist (vorgeschrieben deswegen, weil diese Impfstoffhersteller das so beim PEI beantragt und genehmigt bekommen haben). Die allermeisten Impfstoffe sind ab der ersten Impfung drei Jahre gültig. Und kein TW-Impfstoff muss/soll laut dieser Behörde nach 4 Wochen nachgeimpft werden.

    Der Hersteller, der am Heftigsten aus der Reihe tanzt, ist Virbac, aber selbst da steht nichts von erster Impfung mit 12 Wochen, zweite mit 16, dritte ein Jahr später. Es heißt bei Virbac hochoffiziell erste Impfung mit 12 Wochen, zweite ein Jahr später. Und das ist schon heftig genug, wenn man bedenkt, dass die Impfstoffe fast aller anderen Hersteller hochoffiziell ab der ersten Imfpung 3 Jahre gültig sind.

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat


    Damit ist sicher Swanies Vitadermöl gemeint

    Hi Gudrun,

    ja, Swanie hat den Namen geändert, es heißt jetzt ganz korrekt "BARFERS® Omega 3-6-9 Öl".

    Bei 7,5kg bekommt Ginger einen halben TL, das ist schon laut Flasche etwas überdosiert, das Zeug ist wirklich ergiebig.

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    Wenn man den Bedarf an Leber aber ausrechnet, müsste man doch auf Folgendes kommen:

    Bei sagen wir mal 100 IE pro KG/Tag[...]

    Das ist der Bedarf an Vitamin A, nicht an Leber. Gerade bei Vitamin A hat der Hund eine sehr hohe Toleranz, man muss richtig täglich übertreiben oder mit Eisbärleber kommen, bevor es da kritisch wird.

    Wenn man mit Spurenelementen statt nur mit Vitamin A rechnet, kommt man auf ganz andere Werte, und beim Beutetier ist Leber ja der größte Organ, also:

    Realistischere Empfehlungen sind 5% der Gesamtfuttermenge bzw. 1-2g Leber pro kg Hund pro Tag :smile:

    Liebe Grüße
    Kay

    P.S. Leber wird oft besser vertragen wenn man es angart, ich brate es in der Pfanne.

    EDIT: Ups, sorry, Anne hat vieles schon gesagt, hatte nur die erste Threadseite gelesen :ops: