Danke, das wusste ich garnicht! ![]()
Beiträge von MisaMisa
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Ein paar Vertreter der HSH sind auf den Listen zu finden.
Wie zum Beispiel der Kangal, Kaukasischer Owtscharka oder Mastín Español.
Wo steht denn der Kangal auf der Liste? -
Trotz Knobi gestern eine minikleine Zecke bei Bonnie entfernt.
Komischerweise mögen die Viecher nur Bonnie, auf Leelah finde ich nie welche..
Werde die Knoblauchration entsprechend anpassen und schauen ob sich etwas gibt. -
Die Frage ist auf welches?

In Neukölln an der Hermannstraße gab/ gibt es einen Burgerladen, der heißt Burger Inn.
Mann: der BESTE Burger der Welt! Alles selbstgemacht, alles richtig schön 'sudentenhaft' dort. Nette Musik, nette Bedienung..
Weiß leider nicht ob die noch aufhaben, wenn mal wer dort in der Gegend unterwegs ist: ein Abstecher lohnt sich aufjedenfall! -
Jupp.
Ich als Nicht Herder Halter finde es schon etwas provokant geschrieben.
Vorallem weil viele Hunde, nicht nur Herder, dazu gezüchtet wurden ihre Menschen/ Objekte zu verteidigen.
Mit Sicherheit sind eben jene Hunde nicht so einfach wie Labradore, aber auch sie sind mit entsprechender Führung absolut händelbar und alltagstauglich!
Übrigends steht der Owtscharka in einigen Bundesländern auf der Liste. -
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Und genau bei solchen Alibi-Übungen sehe ich keine echte Handfütterung mehr. Der Hund hat sich sein Futter nicht verdient, nun gebe ich es trotzdem gegen eine pro forma Leistung aus der Hand.
Ob du es als 'echte' Handfütterung ansiehst ist mir recht schhnuppe. :)
Selbst die Belohnung für Übrungen, die einfach und schnell zu erledigen sind (Pfötchen) sind Belohnungen, die das Interagieren, Kommunizieren und Befolgen bestätigen und somit 'schmackhaft' gemacht werden.ZitatWorin unterscheidet sich das von einer Fütterung aus dem Napf mit ebenfalls einer rituellen Leistung vor der Futterfreigabe?
Darin, dass der Hund mit dem Halter interagieren muss. Er wird nicht in eine passive Rolle gebracht, sondern in eine aktive, die ihn zum Erfolg bringt.
ZitatWarum sollte ersteres die Bindung mehr stärken?
Siehe oben: ein Interagieren findet statt. Ein Austausch, eine Kommunikation, die über kurz oder lang (soweit positiv aufgebaut) das 'lesen' des Menschen vereinfacht, damit den Menschen berechenbarer werden lässt, damit widerrum das Vertrauen in ihn stärkt und DAS widerrum fördert die Bindung.
Dass die Napffütterung die Bindung nicht stärkt wage ich auch zu bezweifeln.
Letztenendes ist die Arbeit mit ständigem Futtereinsatz aber intensiver, da öfter und Situationsunabhängiger.
Eine Generalisierung für neue Übungen findet damit z.B. schneller statt.ZitatUnd warum sollte die Verfütterung der Restration ohne Gegenleistung (vom Pfötchen-Ritual mal abgesehen, welches dem Warte vor dem Napf entspricht) so viel effektiver sein als ein fixer Anteil Futter aus dem Napf?
Das habe ich nie behauptet. Ein fixer Anteil mag gut und gern Sinn machen, wäre mir persönlich aber zu unübersichtlich, da ich nachschauen müsste wieviel ich per Belohnung verfüttert habe, wieviel noch im Napf ist und wieviel der Hund (nach Anstrengung und Empfehlung) braucht.
Da habe ich es doch lieber, wenn ich alles in ein Säckchen tu und immer genau weiß wieviel schon weg ist und wieviel noch rein muss.Zitat
Yepp, ich knausere auch nicht bei Belohnungen. Die bestehen allerdings auch nicht nur aus Futter. Aber ich belohne eine Alibiübung nicht gleich wie eine Superleistung.Das ist selbstverständlich dir überlassen.
ZitatUnd wenn was übrig bleibt von dem Teil der Ration, der zur Belohnung vorgesehen war, dann hat Hundi sich eben nicht genug angestrengt, das schieb ich nicht auf einen Vorwand rein. Umgekehrt schon, wenn zwei Jackpots verdient wurden, dann gibt es sie auch.

Was man aber bei einem Welpen SO nicht unbedingt durchsetzen kann, wie du schon erwähnt hast.
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Futter streichen und nurnoch 'erarbeiten' lassen. Dabei ist wichtig, dass du ihn nicht überforderst!
pro Gassigang eine oder zwei Minuten Fußübungen, die mit seinem Futter belohnt werden, sollten aufjedenfall ausreichend sein.
Sollte dann noch Futter übrig sein kannst du ja kleine Dinge wie 'Pfötchen' oder ähnliches üben, um das Futter 'wegzuarbeiten'.
Der Welpe nimmt unter Garantie nicht zu wenig auf, wenn man diesen Part beherzigt.
Jede Aufmerksamkeit bestätigen KANN ich auch ohne Handfütterung, ja. Aber ob es dann noch den gewünschten Effekt hat wage ich zu bezweifeln.
Der Sinn der Handfütterung ist nicht nur auf die Machtdemonstartion zu reduzieren, nein. Handfütterung stärkt, sofern richtig angewendet, auch die Bindung, die Motivation und das Vertrauen in den Halter.
Ein Hund, der für jede Kleinigkeit eine Gegenleistung bekommt wird eben jenes sicherlich zuversichtlicher tun, als ein Hund, der nur kleine Fitzelchen von Leckerlies bekommt.
Und andersherum gesehen: ein Hund der trotz gefüllten Napfes für jede Kleinigkeit etwas tolles bekommt wird mit der Dauer Fett ansetzen und Motivation absetzen.
So wie es Flying- Paws macht finde ich es auch absolut vertretbar.
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- wie ist es bei euch mit Vorurteilen?
Teilweise echt super, teilweise echt zum totschießen.
Oft bekomme ich Kommentare wie 'wow, superschöner Hund, was ist denn das für einer? Bestimmt ein Staffmix oder?' oder sowas in der Art.
Manchmal kommen aber auch nur ganz entrüstete Blicke oder 'Köter soll sich lieber verpissen'- Gemurmel von vorwiegend alten Menschen.
In unserer Gegend gibt es erstaunlich viele SoKas, die meißten sind klasse erzogen, wenn auch teilweise illegal hier. Daher kann ich mich in der Nachbarschaft recht frei bewegen. :)- klärt ihr auf, wenn ja wie?
Sofern ich freundlich gefragt oder angesprochen werde sicherlich. Ich erkläre dann wozu CC früher gezüchtet worden sind, wie sich die Charakterproblematik äußert und, dass man eigentlich recht unbefangen an sie herangehen kann.
Unfreundlichen Mensch: Nein, nie. Gehört einfach nicht zu meiner Mentalität mit fremden, unfreundlichen, Menschen zu sprechen, geschweige denn sie anzusehen.- was kontert ihr bei blöden Kommentaren?
Ich liebe Provokation, also mache ich (sofern nicht schon geschehen) die Leine sehr theatralisch ab, mache mich groß, laufe 'ghetto' und sage irgendetwas unfreundliches.
Omas nehmen nach der Ersten Aktion, die Leine abmachen, schon reissaus, Erwachsene Hinterwältler verstummen spätestens wenn ich plötzlich garnicht mehr so klein und verschüchtert aussehe.- wie ist das Sozialverhalten eurer Hunde?
Das Sozialverhalten an sich ist Tadellos.
Manchmal leider etwas ZU tadellos. Verhält sich ein Hund unhöflich (direkt auf uns zu laufen und fixieren oder von der Seite ankläffen) bekommt er Bonnies Unmut zu 'spüren'. Sie bellt dann meißt, lässt sich aber sehr gut händeln.
Trotzdem erntete ich schon mehrmals unverständliche Blicke von anderen HH, die nicht verstehen konnten, warum mein Hund sich aufregt, wenn Herr Dobermann meint plötzlich aus dem Rapsfeld einen Meter vor uns geschossen zu kommen und direkt alle begrüßen zu müssen.- seit ihr mit Hund in einem Verein? Sei es sportlich, spaßig, Sokamässig.. usw
Nein. Ich betreibe zwar Hundesport, dies allerdings rein Hobbymäßig.
- habt ihr bei euch eine Kampfhundsteuer?
Nein. Davon abgesehen ist der Cane Corso in Berlin glücklicherweise auch nicht gelistet.
- wie seit ihr zu eurem Hund gekommen?
Meine Eltern wollten sich einen tollen 'Beschützerhund' anschaffen.
Bekannte, die einen Bauernhof haben, hatten dann einen Wurf ihrer Hofhunde (beides CC, die als 'Wachhunde' noch in Gebrauch sind) und boten ihnen einen, wenn nicht sogar zwei Welpen an.
Nach einigen Tagen verbrachte Bonnie schon die Tage bei mir, nach einigen Wochen war sie komplett bei mir eingezogen und nach einigen Monaten stand dann fest, dass sie rechtmäßig mir gehört.
Sie war also von Anfang an bei mir, wenn auch nicht als 'mein Beistztum'. -
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Futter ist überlebenswichtig. Es stresst den Hund sehr, wenn er diesbezüglich gar keine Sicherheit hat. Einen Welpen würde ich nicht diesem Druck und Stress aussetzen. Zumal sich der Welpe, um den es geht, wie ein ganz normaler Welpe anhört.
Druck und Stress stellt es nur dar, wenn der Hund sich der Versorgung nicht mehr sicher sein kann.
Solange man jede Aktion in die richtige Richtung bestätigt sollte dem Hund nichtmal auffallen, dass er sein Futter nicht mehr aus dem Napf bekommt.
Futter aus dem Napf zu bekommen und nicht aus der Hand ist ein erlerntes Verhalten, dass durch die Bestätigung des Fressens konditioniert und gefestigt wird, kein Urinstinkt und kein natürliches/ angeborenes Verhalten. -
*auf die Schulter klopf* :bia:
Hast du ganz toll hinbekommen! :megagrin: