Zitat(Lass Dich mal von jemandem beim Spaziergang filmen und schau Dir später den Film kritisch an)
Hast Du mal einen Spaziergang ganz ohne Worte versucht, nur durch Deine Ausstrahlung mit dem Hund
zu "kommunizieren"?Ich habe unserem sensiblen und ängstlichen Hund, in positiven Situationen, eine entspannende, "kräftige" und ruhige Massage gegeben, das kann man auch draußen machen und man merkt förmlich, wie die Anspannung den Körper (des Hundes und des Menschen) verlässt.
Sehr, sehr tolle Ansätze! ![]()
Ich persönlich rate dir definitiv zu einer Schilddrüsenuntersuchung, denn ja! So ein extremes Verhalten kann von der SD herrühren.
Ich glaube, ganz unabhängig von der Schilddrüse, wäre mein Ansatz gewesen sämtliches Programm einzustellen.
Keine Worte, keine Aktionen, keine Anforderungen.
Eine 5 Meter Schleppleine, ein gutes Buch und einwenig Geduld eingepackt, aufs Feld gelaufen, dort hingesetzt, später (wie Frank schon gesagt hat auch unabhängig vom Verhalten) aufgestanden und einfach nachhausegelaufen.
Auch würde ich versuchen so berechenbar wie möglich zu werden.
Der eine Weg führt immer zum Feld mit Gassigang, der andere Weg führt immer nur kurz um den Block um zu pieseln.
Je nachdem welcher Weg eingeschlagen wird weiß der Hund dann, was in den nächsten Minuten passiert, kann Reize besser einordnen und sortieren.
Und natürlich musst du an dir selbst arbeiten und versuchen so gelassen wie möglich zu sein.
Werde ich hektisch versuche ich mich immer an Punks zu erinnern, die mit ihren Hunden vollkommen gelassen durch den Berliner Stadttrubel stromern. Dieses Bild vor Augen hat immer eine unheimlich beeindruckende Wirkung auf mich und ich versuche mich wieder in eine Haltung zu begeben, in der ich diesem gelassenem Typ Mensch, der so harmonisch mit seinem Hund umgeht, so ähnlich wie möglich komme.
Vielleicht hilft dir aber auch Atogenes Training oder Yoga..