Beiträge von MisaMisa

    Also naja.
    Wenn ich mal nen schlechten Tag habe setze ich mir Kopfhörer auf (selbst wenn keine Musik läuft) und blende sämtliche Menschen aus. Fertig.
    Aber mal ehrlich: wenn einen sowas schon so extrem auf die Palme bringt sollte man vielleicht zum Aggressionsbewältigungskurs huschen.
    Den Kopp dicht machen hilft in der ein oder anderen Situation enorm weiter.
    Sollte es nicht helfen bekommst du hier exklusiv mein mit absoluter Sicherheit wirkendes Patentrezept für Menschen mit ADS:
    Eine Woche nicht duschen,
    Springerstiefel anziehen, am besten mehrmals durch den Schlamm ziehen, damit sie schön abgewätzt aussehen,
    Ein 'Thor Steinar' Shirt anziehen,
    Eine Flasche Bier in der Hand (darf auch leer sein, hauptsache braunes Glas),
    Ein grimmiges Gesicht (ich empfehle dir vor jedem Gassigang an einer Zitrone zu lecken, das macht das perfekte 'sprich mich nicht an Gesicht')
    und eventuell noch ein Nietenhalsband- um deinen Hals.
    Voila! Ich garantiere dir, du bist die vielen Menschen schwupdiwupp los! ;)

    Danke, danke, danke an die vielen Kritiker hier!
    Ich dachte gestern mir fallen die Augen aus, als ich die Trulla gesehen hab.
    Ein Border mit 'enormem Jagdtrieb'.. ja nee, is klar! Border sollen Schafe also Jagen und nicht Hüten?! Gut zu wissen!
    Ein, zwei Dinge fand ich 'so lala'.. immerhin hat sie den Hund nicht verprügelt. :roll:
    Aber mal ehrlich: das Ehepaar hat mich fast noch mehr geärgert als die 'Trainerin'.
    Wie kann man nur SO auf dem Holzweg sein?
    Nicht nur, was die Ambithionen angeht, sondern auch die Interpretationen der anderen Trainingsmethoden.
    Spätestens als klar wurde, dass der Hund enorm gestresst ist, wenn er Autos sieht war doch klar, was mit Leberwurst und leckerchen erreicht werden wollte.. und trotzdem wurde noch draufgehackt vonwegen Gegenkonditionieren würde alles nur verschlimmern.
    Da rauf ich mir doch echt die Haare aus!

    Zitat

    Na ja, ein Gutes hat C.M. auf jeden Fall. Ich hab ihm den "Kscht"-Laut geklaut. Muss wohl ziemlich fies im Hundeohr klingen. "Kscht" heißt: "hey, Du bist gerade dabei Mist zu bauen", und was soll ich sagen, funktioniert guuuuut. ;)


    Witzig, ich habe auch ein 'Ksssht' konditioniert.
    Bei mir heißt es allerdings 'SOFORT und ohne Umwege zu mir, undzwar flott!!'.
    Hilft bei Fremdhundesichtung wenn mein Monster schon losgerannt ist, bei Wild und bei Bällen.
    Konditioniert durch 'Try and Error' und es sitzt Bombenfest. :gut:

    Zitat

    Eine negative Bestrafung entspricht der indirekten Bestrafung nämlich: Hund bekommt kein Leckerlie


    Ich dachte immer: Dem Hund wird etwas Negatives entzogen.
    Also z.B. der Schmerz auf dem Hals durch den Würger hört auf, wenn Hundi etwas richtig macht.

    Zitat

    Naja, in einem Hunderudel - Ja, ich weiß, wir sind keine Hunde und der Hund ist kein Mensch, aber als Mensch sollte man eben so gut wie möglich versuchen, auf die Ebene des Hundes zu gehen, um mit ihm zu arbeiten - weiß jeder Hund, dass es nur läuft, wenn er mitarbeitet und jeder Hund will einfach arbeiten.
    [...]
    Und wenn das gegeben ist, wird der Hund mit Freuden folgen.


    Nett gedacht, allerdings übersiehst du, dass ich meinem Hund nicht nur schnödes Hinterherlatschen und Respektieren abverlange, sondern Dinge wie Sitzen, Liegen, Stresssituationen ertragen, Fremdhunde ignorieren, seinem Jagddrang nicht nachgehen, Kinder inruhe lassen, nicht an der Leine ziehen usw.
    Ich würde gern einen Wolf sehen, der solche Dinge in seinem Rudel klärt.. und das bitte ohne Lob.


    Zitat

    Ich meine, wie machen es die Menschen, die auf der Straße leben? Da gibt es sehr viele, die nicht Tag ein Tag aus Leckerlies für den Hund dabei haben oder "Zeit" für dauerndes Lob haben bzw. da liegen andere Interessen vor. "Wir" haben vielleicht Zeit, um uns mit dem Gedanken "Hund Kommandos beibringen" zu beschäftigen, ich denke, die Leute, die kein Dach über dem Kopf haben, leben einfach mit ihrem vierbeinigen Kameraden zusammen und dort passiert sehr viel einfach nur über die Ausstrahlung. Über das Beisammen sein, über das Umherstreifen. Wer schonmal solch ein Gespann gesehen hat, wird wissen, was ich meine. Und genau deswegen finde ich, braucht es nicht unbedingt ein verbales Lob.


    Ich weiß was du meinst.
    Und ich erinnere mich an etliche Schäfer, die mit ihren Hunden quasi ständig kommunizieren, Lob und tadel per Pfeifsignale in Sekundenintervallen geben.. auch toll anzusehen.
    Und meiner Bescheidenen Meinung nach noch eindrucksvoller und harmonischer (und vorallem freudiger) als Obdachlose mit ihren Hunden. Aber das ist mein persönliches Empfinden. :smile:

    Also ich würde definitiv mal den TA aufsuchen.
    Pauschal lässt sich übrigends sagen, dass man mit etwa einem Viertel der normalen Erwachsenendosis beginnen sollte. Hilft es nicht oder nur wenig steigert man auf die Hälfte.
    Reicht das immernoch nicht würde ich die Finger davon lassen.

    Zitat

    Das mit dem zuviel loben ist nicht wegen dem Lob an sich ein Problem. Es ist dann aber oft so, dass gerade verbales oder taktiles Lob vom Hund nicht (mehr) als solches empfunden wird. Nicht bei der Bestätigung liegt der Fehler, sondern in der Wahl der Bestätigungsart.


    Deshalb schrieb ich auch mehrmals 'richtig loben'. :)

    Zitat

    Meiner Meinung nach hakts da dann nicht bei der Erziehung sondern bei der Beziehung zwischen Hund und Halter. Und nicht, weil der Hund kein Lob bekommt.


    Kannst du das weiter ausführen?