Laura, bei uns ist es immernoch so, dass Leelah -die Alleinsein- Problemhündin- nicht gern allein bleibt.
Sie weiß ebenfalls wie man Türen öffnet und hatte einige Erfolgserlebnisse damit (Yeah- Küche aufgebrochen) und ist deshalb sehr fix, wenn es um Türen geht.
Ich muss ganz ehrlich sagen, sie kratzt immernoch an der Tür und versucht sie zu öffnen, wenn sie allein ist.
Ich kann nicht genau sagen wie lang und wie oft sie in welcher Zeit kratzt (weil ich seit Monaten nicht mehr wirklich intensiv aufnehme) aber den Kratzspuren und den Tapetenresten zufolge hat sie damit erst seit wenigen Monaten aufgehört. Und mit aufgehört meine ich nicht komplett aufgehört, sondern nur, dass sie nicht mehr exessiv kratzt.
Kurz nachdem der Kennel 'weg' war, war es noch sehr schlimm und sie hat sich regelrecht die Krallen aufgekratzt, jetzt -nach ZWEI JAHREN, in denen ich jedesmal die Klinke abgenommen habe, wenn ich weg bin, so dass sie keine Möglichkeit hatte die Tür zu öffnen- hat es langsam aufgehört.
Ich schätze sie testet noch jedesmal an ob sie vielleicht doch raus kommt, hört dann aber recht fix auf und wendet sich anderem zu.
Also ich würde die Erwartung was das Kratzen angeht nicht zu hoch setzen.. 
In den zwei Jahren hat sie mir den Lichtschalter direkt neben der Tür zerlegt, gespachtelt werden musste einmal, gestrichen etwa dreimal (wobei das vorwiegend an dem vielen Dreck von den Pfoten herrührte).
Ich bin mir derzeit nichtmal sicher was Leelah macht wenn sie allein ist.. ich denke aber, dass sie die meißte Zeit mit Bonnie spielt oder auf Flaschen herumkaut. So sieht das Zimmer zumindest danach immer aus.. 
Stubenreinheit nach der Box ist auch so ein Ding.. Leider kann ich immer nicht nachvollziehen wer was gemacht hat. Und weil eine Hündin nierenkrank ist und man es ihr nicht übel nehmen kann, wenn sie strullert auch wieder sehr kompliziert.
Aber seit etwa einem Jahr tritt auch das nur noch im Ausnahmefall auf. Und dann gehe ich zu 80% davon aus, dass es die kranke Hündin war und nicht die Alleinsein- Terroristin.
(Für Mehrhundehalter übrigends auch der Horror schlechthin: Ein Hund mit Kontrollkomplex der einfach nicht allein sein kann und ein Ressourcenaggressiver Hund der den anderen nervig findet und ihn jedesmal bis aufs Blut verdrescht, wenn er mit dem allein sein muss..
Ich bin SO froh, dass wir das alles endlich hinter uns haben!)
Lillifee: Wir haben die Box so ausgeschlichen, dass wir nach dem Zufallsprinzip einfach mal die Tür nur angelehnt haben. Quasi so getan als ob wir sie richtig zumachen und dann aber nicht verschlossen. Manchmal kamen wir wieder und die Tür war noch zu, manchmal hatte Hundi es entdeckt und ist rausgegangen.
Weil das ganze absolut ohne Muster ausgewählt war, war es für Leelah schwer nachzuvollziehen wann sie Angst haben sollte und wann nicht. Das Heulen war dann deutlich reduziert worden. Nicht ganz weg, aber reduziert.
Den Durchbruch gab es bei uns dann mit dem 'Ich gehe wirklich OHNE DICH weg' Signal, dass sie auf die Angst einstellen sollte.