Beiträge von Eddy09

    Eddy hatte auch beidseitig Glaukome. Das erste mit 6 2015, das zweite mit 8 2017. Hat sich also genau an diesen Zeitrahmen gehalten, dass das zweite Augen meistens auch innerhalb von 2 Jahren betroffen ist. 2015 wurde gelasert, hat auch vorerst geholfen den Druck im guten Rahmen zu halten (blind war er da eh schon auf der einen Seite, weil die Tierärztin nicht gleich erkannt hat, was es ist). Seit 2017 trägt er beidseitig Silikonprothesen, weil beide Augen entfernt werden mussten. Er kommt blind gut zurecht, braucht nur ab und an Befeuchtungstropfen für die Hornhaut.

    Stimmt, draußen mit dem Hund ist auch so eine Sache. Ich hatte mit Hund schon häufiger ziemlich unschöne Begegnungen, seien es Hunde, die meinen gerne fressen wollten oder Menschen, die mich massiv bedroht haben, weil ich ihren Liebling nicht zu meinem lassen wollte oder sie höflich aufgefordert habe den Hund wegzunehmen. Mich regt sowas nur auf, wie sieht’s bei dir aus, gäbe es da Probleme? Du musst halt draußen souverän auftreten und deinen Hund schützen können. Es gibt zu viele Idioten dort draußen, wie schon so einige hier im Forum feststellen mussten. Gassi ist nicht immer wirklich entspannt.

    Dass Therapeuten nicht unbedingt Ahnung von Hunden haben, dem kann ich mich auf jeden Fall anschließen. Ich studiere Psychologie, da lernt man früher oder später den ein oder anderen Therapeuten kennen und ich habe durchaus schon Dinge und Ideen in Bezug auf Hunde gehört, die ich so im echten Leben nicht unterschreiben würde. Viele lernen es halt nur in der Theorie, wenn sie in ihrem privaten Leben keine Berührungspunkte mit Hunden haben.

    Das mit dem Sheltie würde ich auf jeden Fall nochmal überdenken. Ich bezweifle, dass das hier so eine gute Wahl ist.

    Kannst du auch sagen warum?

    Klar. Die Shelties, die ich so kenne, sind als Hütehunde halt doch eher reizoffen, aktiv und vor allem sensibel. Als in sich ruhende Hunde würde ich die nicht bezeichnen und das wäre hier wohl eher angebracht. Vor allem durch das sensible sind sie einfach auch sehr empfänglich für deine Emotionen, was nicht unbedingt schön ist, weil es den Hund stark Stressen und verunsichern kann. Wenn wäre da wohl der Golden Retriever von beiden genannten Rassen die bessere Wahl denke ich, wobei auch der mich nicht wirklich überzeugt.

    Ich habe zwar keine Erfahrung damit gemacht, aber im allgemeinen gewöhnen sich Hunde sehr schnell an neue Situationen. Vor allem, wenn die Veränderung ihnen gefällt. Aber verstehe ich das richtig, dass du eigentlich nur wegen des draußen Problems überlegst sie abzugeben? Ansonsten ist alles gut? Da ihr eine enge Bindung habt, würde ich eher nochmal versuchen an dem Problem zu arbeiten. Wart ihr nur in der hundeschule oder hattet ihr auch Einzeltraining zuhause in genau solchen Situationen mit einem kompetenten Trainer? Was machst du bei hundebegegnungen? Wie läuft das allgemein ab? Vielleicht kann man da schon ansetzen und für mehr Sicherheit sorgen. Falls du von der Situation als dein Hund fast tot gebissen wurde eine Art Trauma davongetragen hast (was durchaus sehr verständlich wäre), könntest du dich vielleicht auch mal für dich alleine professionell beraten lassen.

    Ich finde auch, dass es bislang noch nicht sonderlich geeignet klingt. Wie alt bist du denn eigentlich, wenn man fragen darf? Je nach Alter muss man da halt auch noch ein paar Sachen bedenken. Die Frage ist auch immer, ob sich der Hund dann wirklich eignet. Falls du Instagram hast könntest du mal bei helferpfote gucken. Sie hat zwei Assitenzhunde, die sie selbst ausbildet/ausgebildet hat (mit Trainer). Sie berichtet immer relativ viel.

    Mein Hund würde einfach nichts entscheiden. Wenn ich ich stehen bleiben würde, würde er auch stehen und warten, was ich mache. Höchstens, wenn kurz vorher sein lieblingsfeind zufällig wo lang lief, könnte es eventuell klappen, dass er da hinterher wollen würde. Aber sonst würden wir wohl auf der Stelle Wurzeln schlagen xD

    Rasenmäher ist Eddy egal. Staubsauger ist sein Todfeind, es kostet ihn sehr viel Beherrschung beim Saugen ruhig in seinem Korb zu warten. Hat sich in fast 12 Jahren nicht wirklich verändert das Theater, wenn man ihn lassen würde. Kenne das so tatsächlich auch nur von Terriern, alle anderen Hunde, die ich kenne, gehen weg oder sind desinteressiert. Der Sauger ist allerdings auch nur mit Geräusch spannend, ohne ist er langweilig. Besen juckt ihn nicht. Sein besonderer Fetisch ist der Pümpel. Da muss man immer aufpassen, dass er den nicht heimlich klaut, wenn er die Chance dazu hat.