Beiträge von Senta2006

    Mein Beileid @Vakuole :(

    Wir waren am Montag in Hofheim und haben endlich eine Diagnose. Ein Knochenmarksinfarkt :tropf: Leishmaniose steht auch noch im Raum. Der Test müsste morgen/übermorgen kommen. Es nimmt kein Ende :verzweifelt:

    Darf ich fragen, was ein Konchenmarksinfarkt genau ist? Ich tu mich schwer, eine kompakte Erklärung zu finden.

    Klar. Ich kann's aber auch echt nur so laienhaft wiedergeben. Das gibt es wohl quasi nie. O-Ton vom Arzt "das ist eine Rarität" :ugly: Haben sie wohl so alle 5 Jahre aufwärts einmal :dead:

    Also wenn ich das richtig verstanden habe ist das eine Veränderung/Entzündung/Infektion des Knochens. Ausgelöst werden kann die wohl durch verschiedenes. Bei ihm evtl durch die OP der Hüftprothese, aber eben auch durch Leishmaniose. Oft haben Hunde damit wohl keine Probleme damit. Er halt schon, weil durch die Hüftprothese, die da ja in dem Knochen steckt auf das Innere des Knochens ein Druck beim Laufen auf genau die Stelle wirkt.

    Therapieplan ist aktuell Schmerzmittel und Entzündungshemmer, falls Leishmaniose, dann zuerst die behandeln, dann folgt AB Gabe über mehrere Wochen und wenn das nicht hilft muss der Teil des Knochens "ausgeräumt" werden und er an der Stelle noch ne Prothese kriegen, weil der Knochen sonst durch die schon vorhandene Hüftprothese instabil wäre:tropf:

    Danke euch. Ich hab noch keinerlei Plan von dem Ganzen und schwanke ein bisschen zwischen überfordert durch die ganzen Infos und einfach nur froh, dass es überhaupt mal eine Diagnose gibt und hoffe gerade nur auf halbwegs zeitnahe Besserung für meinen Pimpf, so dass er hoffentlich bald endlich mal Kontakt zu anderen Hunden haben kann und einfach mal flitzen darf und wenn es nur für 5 Minuten ist:tropf:

    Nein das habe ich auch nicht so verstanden, war von mir jetzt vielleicht etwas missverständlich, weil ich das alles so in einem Fließtext geschrieben habe. So lief es halt jetzt bei uns in München. Und dass ein Tierarzt - egal ob Spezialist oder nicht - nicht alles weiß und kann ist finde ich auch selbstverständlich. Ich war bei uns einfach nur unfassbar enttäuscht, dass man uns nach der Hüft-OP plus Folgeuntersuchungen, dann einfach so hängen gelassen hat.

    Naja nun organisiere ich das weitere Vorgehen halt selbst :ka:

    Hofheim ist bestimmt eine gute Adresse und eine weitere Hoffnung wert. :streichel:

    Die Hilflosigkeit kenne ich auch und wahrscheinlich alle, die hier schreiben. Es ist furchtbar nicht gezielt helfen zu können und eine wie auch immer Perspektive zu haben.

    Wann habt ihr denn euren Termin in Hofheim?

    Ich hoffe es sehr. Ich erwarte sicher keine Wunder, aber mal zu wissen, was das Problem ist und nicht so abgespeist werden, weil sie alle halt keine Ahnung haben, wäre schonmal ein Anfang. Ein Traum wäre es, wenn es schlicht und einfach etwas operables wäre. Unser Termin ist am 7. Dezember. Also noch eine Woche überleben in der Hoffnung, dass dann endlich was vorwärts geht:ugly:

    Für mich ist es sehr hilfreich, dass der Tierarzt selbst die Hoffnung nicht verliert.

    Ich mag klare offene Worte sehr gerne - auch wenn es was negatives ist. Aber so hingehalten werden bzw einfach keine Ahnung haben und dann heimgeschickt werden, weil man hat ja mit uns schon genug verdient, macht mich echt sauer. Und es ärgert mich, dass man sich dort nicht eingesteht, dass man keinen Plan hat und uns wo anders hin verweist. Ich kenne zur genüge Leute, die den Hund einfach laufen lassen würden - also eher humpeln lassen würden - weil der Tierarzt hat ja gesagt, dass das schon passt und da kann nichts sein:tropf:

    Außerdem gesteht er mir meine eigene Einschätzung der aktuellen Lage zu und bestärkt mich darin auch.

    DAS ist sooo ein wichtiger Punkt finde ich und es ist schwer da wen zu finden.

    Senta2006 , ein langer Weg. Wie sind denn die Prognosen der Ärzte?

    Das ist tatsächlich mein größtes Problem an der Sache. Wir sind aus der Münchner Klinik heimgeschickt worden mir "Hoffen sie, dass es von alleine weggeht", weil die einfach nichts gefunden haben. Er war auch schon Im CT. Ich hab mittlerweile die dritte Physio. Die finden auch alle nichts. Nun werden wir noch nach Hofheim fahren und ich hoffe sooo sehr, dass die dort einen Kreuzbandriss oder ähnliches finden, denn mit einem "ist halt so" bei so einem jungen Hund der gerne will, aber definitiv ein riesen Problem mit dem Bein hat, kann ich echt nicht umgehen. Es sind weder die Kosten, noch die Tatsache, dass es einfach manchmal irre anstrengend ist, dass der Hund halt die Wände hoch geht vor lauter nichts tun dürfen, die mir Probleme machen, sondern diese Hilflosigkeit, weil uns niemand hilft. Dass ich keinen Plan habe, wie es uns irgendwie erträglicher machen kann und wie wir uns langsam in die richtige Richtung vorarbeiten können

    Können wir auch irgendwann mal wieder längere Runden gehen? Ist meine Erwartungshaltung Mist? Im Haus ist er der liebste, verschmusteste Hund der Welt, aber draußen ...

    Ich kann so mit dir mitfühlen :/

    Sitze hier mit meinem einjährigen Deutsch Kurzhaar, der so ein genialer Hund ist, aber nach HüftOP immer noch ständig und immerzu lahm geht. Mehr als 40 Minuten an der Leine ist einfach nicht drin. Laufen lassen geht null, dann steht er auf drei Beinen. Mantrailing geht null. Mit nem Hund gespielt hat er das letzte Mal vor nem halben Jahr, weil es nicht geht. Gassi gänge machen keine. Spaß mehr, weil ich nur damit beschäftigt bin den energiegeladen Hund zu bremsen, in der Hoffnung, dass er nicht ganz so lahm geht. Könnte regelmäßig nach dem Gassi heulen, weil es so ätzend ist. Und dabei ist er so ein toller Hund :herzen1:

    Aber ich bin total frustriert. Ich will draussen einfach nur wieder Spaß mit meinem Hund haben können :verzweifelt: