Beiträge von Elsemoni

    Möchte eigentlich keiner was dazu sagen, dass Cesar ein echtes Kackfutter ist und darum seinem Namen alle Ehre macht?

    Bitte füttere ein hochwertiges Nassfutter, Auswahl gibt es da genug. Dann hast Du weder mit "Giftgasangriffen" zu kämpfen, noch sche%*#t sich der Hund die Seele aus dem Leib. Was soll das für eine Qualität sein, wenn man vorn 100 Gramm reinfüttert und hinten fällt ein Pfund 'raus?

    Es gibt bei uns eine Situation draußen wo ich mich mit MK "schütze". Da ich mich und meine Aufregung da nicht so im Griff habe und sobald ich aufgeregt und gestresst bin ist mein Hund das dann auch. Es geht zwar von 100Mal 99Mal gut aber das eine Mal ist dann wieder ein Rückfall. Also sichere ich mit MK. Bin mir sicher dass nix passieren kann. ICH bin entspannter also ist es mein Hund auch.
    Soll nur mal als Denkanstoß dienen - denn es ist auch unglaublich wie viel man selber auf den Hund überträgt. Unbewusst.

    Das finde ich ganz toll von Dir!! :bindafür: So sollte vorausschauendes Halten und Führen eines Hundes aussehen.

    Meines Wissens nach ruhen Hunde zwischen 16 und 20 Stunden am Tag. Und das brauchen sie auch. Ein 9 Monate alter Rotzlöffel (Sorry) der mir bei Schritt und Tritt am Rockzipfel hängt ist nicht hundetypisch. Entweder er ist völlig unselbstständig, kontrollsüchtig oder hat noch keine Frustrationstoleranz aufgebaut (was imho in dem Alter schon erfolgt sein sollte).

    Dein Hund entwickelt sich zur Nervensäge!!

    Dieses Hinterhergerenne würde ich schnellstmöglich verbieten! Und bei uns hat der Tischler super Teile eingebaut. Nennt sich Tür. Wir halt mal vorm Hunderüssel zugemacht.

    Wenn er von selbst nicht zur Ruhe kommt (ist ja bei Kindern auch nicht anders, da werden sie von den Eltern erdonnert) musst Du ihn "zwingen". Mal an seinem Platz anbinden, oder Box und Tür zu. Sicher wird da zu Beginn Protest erfolgen (er hat ja bislang gelebt wie der Herrscher aller Reusen), beim Terrier vermutlich lautstark und materialintensiv, aber wat mut dat mut.

    Außerdem streng drauf achten: nach dem Fressen ist der Hund in Ruhe zu lassen, beim Schlafen, nach dem Spaziergang und wenn er irgendwo "rumoxidiert". Wenn er dann immer aufgescheucht/gerufen/angesprochen/angefasst wird wird er ganz schnell zum Nervzwerg. Also: Finger weg!!

    ich persönlich finde Kauknochen schon wieder zu wertig. Irgendetwas was der Hund ins Maul nehmen darf und drauf 'rumkauen.

    Beispiel: Bei uns liegt manchmal Schmutzwäsche an der Kellertreppe und wartet drauf, dass der nächste sie in den Keller mit nimmt. dann bekommt Mona schonmal eine Socke oder ein Küchenhandtuch. Allerdings möchte sie nur was tragen. Sie dreht dann eine Runde um den Küchentisch, bringt es mir wieder, wird gelobt und ist es zufrieden.

    Die Sache mit der Katze wäre z.B. eine Gelegenheit, wo ich das mit einem Mordsdonnerwetter einfach verbiete. Der Hund darf das gern richtig ätzend finden. und biete sofort im Anschluss eine einfache Alternative an, die der Hund im Optimalfall gern und zuverlässig ausführt, damit er dann die Situation positiv mit einem Lob abschließen kann. Ich muss hier mehr agieren wie ein Hund, IN der Situation und mit schnellem Umschalten von Maßregelung zu lohnender Zusammenarbeit.

    Ich schließe generell solche "Erziehungseinheiten" gern mit einer für den Hund positiven Sache ab. Das kann mal ein Goodie sein, mal fliegt der Ball, mal ist es nur freundliche Ansprache, mal vertraute Nähe. Hunde sind nicht nachtragend und ich will es auch nicht sein. versteht der Hund eh nicht.

    Meine Hunde haben einen Gewichtsunterschied von ca. 18-20 kg. Beide spielen mit KEINEM anderen Hund (ihre eigene Entscheidung). Nur in Superduperausnahmefällen! Kommt vielleicht 1-2x pro Jahr vor.

    Ich habe zwar immer ein Auge drauf, aber die beiden haben auch eine Spielkultur entwickelt/entwickeln können. Mona nimmt IMMER ein großes Selbsthandicap in Kauf und Rennspiele sehen so aus, dass Frieda in stabilem Stand in der Mitte steht/sitzt. Wenn Mona dann ihre zwei, drei großen Runden um Frieda gerannt ist kommt sie zurück und das Gerangel geht weiter.

    Auch Maulrangeln findet ausgiebig statt, obwohl Frieda ja rassebedingt gar keine richtige Schnauze hat.

    Ich habe auch schon öfter fremde Hunde geblockt und verjagt, das geht bei ungefähr Beagleformat los. Denn bei entsprechendem Gewicht finde ich das bei Friedas längerem Rücken nicht so zuträglich.

    Wir treffen selten Hunde die "passen". Häufig im Moment Havaneser und Bolonkas, die scheinen bei uns in Mode zu sein, jedoch über 80% völlig ungeübt in hündischer Kommunikation. Ich hab auch keine Lust, dass Frieda den aufdringlichen, strunzdummen Hunden erstmal das kleine 1x1 beibringen muss. Die kapieren noch nichtmal das deutlichste Nasenrückenrunzeln und dumpfe Grollen. Die hüpfen, kläffen, rammeln einfach mal so drauflos, Kommentiert von einem "Ach, wie süß sie spielen..." ihrer Halter. Bis die Gräfin explodiert wie eine tollwütige Klobürste. Und spätestens wenn sich die schwarzen 25 kg ins Gespräch einbringen und kurz (und angemessen ans Gegenüber) anmerken, dass die Kontaktaufnahme etwas unangemessen erfolgt :muede: werden die Halter des anderen Hundes sensibel.

    Ich finde es immer schade dass die meisten Kleinhundehalter sich nicht die Mühe machen. Ich rede hier jetzt nur von denen in meinem Einzugsbereich. Für die wäre es egal ob sie mit einem Meerschweinchen oder 'nem Kleinhund an der Leine Gassi gehen. Weder sind sie in der Lage ihren Kleinhund zu schützen vor unangemessenen Übergriffen, noch bringen sie den Hunden richtiges Verhalten im Umgang mit anderen Hunden bei, und da ist die Größe wurscht. Letzteres kann u.U. überlebenswichtig sein meiner Meinung nach.

    Die unterschätzen einfach, dass man für das Führen eines Kleinhundes viel mehr Mut braucht, als bei den restlichen Formaten. Für viele Sachen muss man einfach gute Nerven und Traute haben: Welpengruppe, Freilauf, Hundesport, etc. Und Eier: wenn sich die tägliche Hundetratschgruppe am Rande der örtlichen Hundewiese trifft ist mein Hund nicht im Freilauf. Der sitzt zu meinen Füßen und hört sich die neusten News an. Sobald ich nicht volle Aufmerksamkeit auf den Kleinhund habe läuft der mir nicht in so einer wild zusammengewürfelten Spaßtruppe mit. Da kann man sich schonmal so manchen dämlichen Kommentar anhören von wegen der Hund müsste doch auch mal spielen... Wenn ich dann antworte kommen die immer erstmal drei Tage nicht mehr... Komisch!

    Oder wenn so ein dahergelaufener Junghundbesitzer seine 25 kg Spaßbrigade an straffer Leine mit in der Luft rudernden Vorderpfoten an Frieda ranlassen möchte mit den Worten "Der muss auch mal kleine Hunde kennen lernen...". Dem letzten hab' ich angeboten ob er mich mal kennenlernen will. Er wollte mir aber seinen Namen, Anschrift und Versicherungsnummer nicht verraten und drehte murmelnd ab. Es säuselte noch ein "...zickige Alte..." durch die laue Sommerluft und weg war er. Aber das muss man sich eben erstmal trauen.

    @Elsemoni
    Lieben Dank für die Aufklärung, das war mir gar nicht so bewusst, dass der Hund positive und negative Gefühle gar nicht unterscheidet. Und klar ist, sie hat Stress. Das hat mir irgendwie nochmal eine andere Sichtweise aufgezeigt, danke. Wie du schon sagtest, ich müsste irgendwie den Toleranzbereich erweitern. Das möchte ich möglichst positiv, wegen eben der Fehlverknüpfungen.

    Eben kam ich nach einem Seminar wieder nach Hause und Jumpy hat sich wieder gefreut, aber diesmal ohne zu schnappen. Als ich dann die Katze begrüßen wollte, gings dann los das Gegnabsche gegen mich. Dann ist sie quasi in ihrem Modus drinne :( : War wohl in dem Fall Aufmerksamkeit und Frust. Ich kann gar nicht so schnell unterbinden, weil ich nicht so schnell reagieren kann. Ich fühle mich da auch nicht wohl bei :dagegen:

    In dieser speziellen Begrüßungssituation kannst Du ihr z.B. die Möglichkeit anbieten über Kauen den Stress/Aufregung abzubauen. Leg Dir einen Ball, Knotenstrick o.ä. parat und wenn Du nach Hause kommst gibst Du ihr das ins Maul zum drauf 'rumkauen. So löst Du die Situation für alle befriedigend auf: Hund kaut Stress ab, Du wirst nicht angeschnappt.

    Meine Shih-Tzu Hündin reagiert auf Stress so, dass sie lossaust, sich ein Spielzeug sucht und das ordentlich schüttelt, sich um die Ohren haut und knurrt wie eine gefährliche Bestie. Sieht lustig aus und wird von den meisten belächelt. Die wenigsten verstehen, dass sie gerade in einer stressigen Situation ist und keine andere Lösung sieht. Der Druck muss quasi raus. Ein Teekessel würde in den schrillsten Tönen pfeifen. Das das nicht unbedingt witzig ist für den Hund versteht kaum einer.

    Meint ihr, sie kann auch mit den positiven Gefühlen nicht umgehen?

    Übersprungshandlungen sind eine Stressreaktion. "Positive Gefühle" ist menschlich gedacht. Ob der Stress aus einer für den Hund positiven oder negativen Situation entsteht ist nicht relevant. Fakt ist der Hund hat Stress.

    Dies wissend muss man versuchen diesen zu reduzieren, bis auf ein Maß das der Hund aushalten kann. Mit Bedacht, Geduld und positiver Verstärkung "verlängert man sozusagen die Hutschnur des Hundes" und erweitert nach und nach den Toleranzbereich des Hundes.

    Allerdings gibt es bei mir auch Situationen wo ich Übersprungshandlungen einfach mal verbiete. Es lässt sich dabei allerdings nicht ausschließen, dass der Hund in zukünftigen Situationen dieser Art meidet. Das ist aber imho nur in Ausnahmesituationen, wo die Gesundheit unbeteiligter in Gefahr ist. Ich, für mich, entscheide selbst ob ich es toleriere ob der Hund mich z.B. beißt oder nicht.

    Zwar hat der Satz nichts mit Hunden zu tun, aber bemerkenswert ist er trotzdem:
    Es kam letztens aus meinem Mund folgendes: "Eigentlich wollte ich noch saufen!", und das mit 13 Jahren. :lol: :ugly:
    (Man tausche das F gegen ein G und schon hat man das, was ich eigentlich sagen wollte. :D )

    :lol: :lol: :lol: Sorry, ich versteh' kein Wort. Aber lachen musste ich trotzdem als ich es gelesen hab'. Für mich ist das total wirres Zeug...