Beiträge von Morrigan

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    Mir fällt bei sowas immer sofort ein Airedale aus Leistungszucht ein. Die Wurfschwester meiner Hündin hat nämlich ihr Herrchen auf eigenen Pfoten einmal quer durch Europa begleitet, als der sich mit dieser monatelangen Wanderung einen Lebenstraum erfüllte, und es ist buchstäblich super gelaufen.

    ABER: die Burschen haben eben Jagdtrieb, und das nicht zu knapp - da müßtest du mit dem Hund erstmal gut am Gehorsam arbeiten bevor's losgehen kann. Ist aber durchaus möglich, weil Airedales deutlich mehr "Gebrauchshunde-Gene" haben als andere Terrier, ihrem Besitzer also durchaus gern mal einen Gefallen tun.

    Das wäre der große Haken am ansonsten perfekten, robusten Allrounder. Aber ich persönlich würde wohl einen Hund mit Trainingsbedarf, aber optimalen körperlichen und charakterlichen Voraussetzungen einem vorziehen, der zwar braver ist, bei dem aber die Gefahr droht, daß er der ganzen Sache körperlich nicht gewachsen ist. Am einen kannst du arbeiten, am anderen eben nicht.

    seh ich auch so :D

    Mein 5 Jähriger Airedale Harvey ist absolut wildfest. Den kann ich ohne Bedenken mit Enten im Garten, mit den Freifliegende Papageien allein lassen und kann offline in wildreichen Gebieten laufen und sogar jetzt dabei vor mich hinträumen.

    Allerdings ist das harte Arbeit gewesen. Hier ist wirklich Konsequenz gefragt, die nicht mit Härte verwechselt werden darf. Wenn man in der noch weichen Phase einmal pennt und er ist weg, sieht man alt aus.

    Auch sollte man hier bei der Welpenwahl hinsehen( sowohl beim Züchter als auch beim Hund selbst). Mein alter Airedale Henry ( 16), ist ein Eigenbrödler, der noch nie Interesse daran hatte, mit Menschen zusammenzuarbeiten. So einen Typen Hund wie Henry bekommt man nie in dem Maße wildsicher wie einen Harvey.