Beiträge von giin02

    Hey,
    mir ist aufgefallen, dass viele von euch leider schlechte Erfahrungen mit THs gemacht haben... ich finde das sehr schade. Vor allem Aussagen wie: "Nie wieder einen Hund aus dem TH."


    Ich selber mache zur Zeit eine Ausbildung zur Tierpflegerin in einem TH und muss sagen, dass es bei uns wirklich toll läuft. Es wird kein Hund "schön geredet" und jede Macke, die der Hund im TH zeigt, wird den zukünftigen Besitzern erzählt. (Bringt ja nix, was vorzuenthalten und am nächsten Tag kommt das Tier zurück :???: )
    Interessiert sich jemand für einen Hund, soll er 2-4 mal mit ihm spazieren gehen und wenn es dann passt, kann ein Probetag gemacht werden. Danach entscheiden sich die Leute und können den Hund mitnehmen. Ein paar Wochen später fährt nochmal jemand raus und schaut, obs dem Hund gut geht und wie/wo er lebt.


    Ich wollte hiermit mal ein Positvbeispiel anführen; vielleicht gibt es ja den einen oder anderen, der seine Meinung ändert und eventuell doch einmal ins Tierheim fährt und einer armen Seele ein neues Zuhause schenkt. Sie haben es so verdient :suess:


    LG Gina

    Hey,


    mein Rüde hat den Kastrationschip bekommen, kurz bevor er zu mir kam, weil er wohl grantig zu anderen Rüden war.... ich übe seit dem ich ihn habe den Umgang mit vielen verschiedenen Hunden und muss sagen, dass es super läuft. Keine Ahnung obs der Chip ist oder die gute Erziehung :D
    Ich warte bis das Teil keine Wirkung mehr hat und werde das auch nicht mehr machen lassen. Ich bin viel zu misstrauisch den großen Industrien gegenüber (Medikamente, Hundefutter, Lebensmittel,... muss ich nix mehr zu sagen).
    Ich finde man sollte keine Experimente machen, nur um "mal zu gucken wie sich der Hund als Kastrat verhält".
    Entweder es gibt gesundheitliche Gründe, den Hund zu kastrieren oder eben nicht.
    Wie einige hier schon geschrieben haben, möchte ich auch noch mal betonen, dass viele Probleme mit grundlegender Erziehung zu beheben sind.


    Viele Grüße, Gina

    Zitat


    Der andere Rüde ist sehr souverän und nicht besonders interessiert an anderen Hunden.
    Meiner ist leider eher das Gegenteil, daran arbeiten wir auch.
    Das Hauptproblem von Freddie liegt darin, dass er nicht besonders sozialisiert wurde mit anderen Hunden, zur Zeit allgemein meint er ist der Größte und andere Hunde provokant fixiert, mit einer Bürste auf sie zuschleicht und die anderen Hunde sich dementsprechend bedroht fühlen. Ab und zu geht er andere Rüden an (springt auf diese rauf, versucht sie zu dominieren). Das kam nun lange nicht mehr vor da wir diese Begegnungen nicht mehr zulassen.



    Mit "einfach Leine ab" und "nicht groß drüber nachdenken" kann man handeln, wenn man einen gut sozialisierten Hund ohne Probleme hat.... Dies ist hier aber nicht der Fall.
    Ich denke man muss, wenn man das Problem langfristig gesehen (!) in den Griff kriegen will, anders handeln.
    Nämlich so, dass der Hund weiß, wer Situationen regelt. Es geht darum, dem Hund Souveränität vorzuleben und kein "Tamtam" zu machen.


    (Ich spreche aus eigener Erfahrung.. wenn man andere Hunde trifft und erst nebeneinander hergeht u dann ableint, gehts meist gut. Auf lange Sicht bringt das aber rein gar nix, weil Hundi immernoch gezwungen ist, die Situation allein zu meistern.)



    Zitat

    Ich kann nur aus eigener Erfahrung erzählen. Meine Schwester hat eine nicht ganz einfache Hündin wenn es um andere Hunde geht. Sie war sehr schnell aufbrausend und hing teilweise wie ein Berserker in der Leine. Als vor 6 Jahren mein Hund einzog, war natürlich schnell klar, dass wir uns treffen und zusammen spazieren gehen. Und was soll ich sagen? Die Dame hat nicht einen Mucks gemacht.


    Was haben wir getan? Uns auf einem neutralem Grund getroffen, Hunde aus den Autos geholt und los marschiert. Am Anfang waren beide eh erstmal mit ihren "Geschäften" beschäftigt und als sie dann die Aufmerksamkeit aufeinander gerichtet haben, kamen die Leinen ab und ab dafür. Es funktionierte nicht nur bei meinem Rüden, sondern auch bei meinen beiden Hündinnen.


    Hat sich das Verhalten der Hündin fremden Hunden gegenüber dadurch verbessert?



    LG Gina



    P.S. Sorry, dass ich hier mal wieder ein bisschen tiefer ins Detail gehe... für euch war wahrscheinlich nur wichtig, dass sich der Hund mit einem oder mehreren bestimmten Hunden versteht.
    Aber wie gesagt, zukünftige Hundebegegnungen werden sich dadurch sicher nicht verbessern. Das wollte ich nur los werden.

    Hey,


    kennt Freddie die Kommandos "Sitz" und "Bleib"??
    Wenn ja würde ich mich mit der Freundin auf neutralem Boden treffen, beide Hunde anleinen und auf einander zu gehen. Wenn ihr noch ca. 4m auseinander seid, Freddie absitzen und warten lassen (Leine auf den Boden; evtl. Hilfsperson tritt auf die Leine).
    Mit Freddie im Augenwinkel begrüßt du deine Freundin, dann ihren Hund ausgiebig. Wenn Freddie einfach aufsteht, ruhig,entspannt hingehen und wieder absitzen lassen. Sei immer entspannt, vermittel deinem Hund Sicherheit.
    Dann gehst du wieder zum Hund deiner Freundin, hockst dich hin, streichelst ihn und seine Leine kommt ebenfalls auf den Boden. Wenn du bereit bist, rufst du Freddie ran. Lass die beiden (zwischen dir!) Kontakt aufnehmen und lobe (!!!) Freddie, wenn er brav schnuppert. Sobald er irgendwas macht, was dir nicht gefällt, abbrechen ("hey!" oder "nein!", anstupsen). Wenn er wieder brav ist, ausgiebig loben.


    Bei meinem Mix (5) klappt das super.. er guckt mich immer ganz erwartungsvoll an, wenn er schnüffelt ohne rumzuzicken, nach dem Motto: "Guck mal, wie lieb ich bin" =)


    Ganz wichtig ist auf jeden Fall, dass du entspannt bist.. vielleicht ist es gut, wenn ihr vorher erst einmal ein Stück zusammen mit den angeleinten Hunden geht und ihr die Zusammenführung macht, wenn du bereit und sicher bist. Ich kann dir diese "Anleitung" echt empfehlen.. so lernt der Hund, dass du erstmal hingehst, alles abcheckst und die Situation dann auch kontrollierst, während er Kontakt aufnehmen darf.


    Viele Grüße, Gina

    Meiner hat ordentlich Jagdtrieb (vor allem Gerüche), weil er ein Dackelmix ist und er es bei den Vorbesitzern überhaupt nicht kannte in den Wald zu gehen und das das ganze nochmal deutlich interessanter macht :muede:
    Ich hab mir ehrlich gesagt überhaupt keine Gedanken um den Jagdtrieb gemacht, als ich ihn zu mir geholt habe... Ich war echt überrascht und nachdem ich mir schmerzlich eingestehen musste, einen Jäger ins Haus geholt zu haben, habe ich mir erstmal ein Antijagdtraining-Buch geholt ^^


    Jetzt beuge ich seinem Jagdtrieb mit ein 3 klaren Regeln vor:
    - Er muss immer ansprechbar sein (wenn er abschaltet, wird angeleint)
    - Wege werden nicht verlassen; es wird nicht auf Felder/Wiesen gerannt
    - Er darf nicht zu weit von mir weg


    Unterwegs rufe ich ihn oft ab, verstecke Leckerlis, die er suchen darf oder wir machen ein paar Tricks.
    Ich bin wirklich froh, dass wir das ganz gut im Griff haben und er sogar hört, wenn er schon einem Tier nachstellt :smile:


    LG Gina

    Hallo ihr Lieben!


    Eine kurze Info vorweg:
    Ich möchte ausdrücklich keine Diskussion darüber, wie Hunde ernährt werden sollten und was richtig, artgerecht usw. ist und was nicht! (Wenn ihr diskutieren oder mich beschimpfen :D wollt, gern per PN)


    Soo.. nun zum Thema: Habt ihr Erfahrungen mit vegan oder vegetarisch ernährten Hunden? Gibts hier jemanden, der ausschließlich vegan/vegetarisch füttert? (Oder vielleicht kennt ja jemand jemanden, der seinen Hund so ernährt?!*g*)
    Mich interessieren Erfahrungsberichte, positive genauso wie negative!


    Vielen Grüße
    Gina

    Zitat


    Und du glaubst, die Hersteller, die die Versuchsergebnisse nur einkaufen, wollen keinen Profit machen mit ihrem Futter? Soll der Hund des Endverbrauchers das Versuchstier sein, welches eine neue Rezeptur für ein tierärztliches Spezialfutter testet? Würdest du deinen kranken Hund das fressen lassen, wenn der TA dir sagt, dass noch nicht bekannt sei, ob es hilft oder verträglich ist?



    Ach, ganz ehrlich, als wenn alles immer super ausgetestet ist bis es auf den Markt kommt. Gibt ja auch genug Medikamente und Impfungen, die nicht ausreichend getestet sind und trotzdem empfohlen/verkauft werden.


    Was soll denn dieses tierärztliche Spezialfutter sein? Welchen Grund sollte man haben, sowas zu füttern?
    Wenn mein Hund Diabetes, Krebs, Nierensteine oder sonstwas hätte, würde ich mich darüber eingehend informieren und in letzter Konsequenz nur noch selbst kochen bzw. die Nahrung selbst zusammenstellen.
    Wenn ich selbst schwer krank wäre, würde ich mir auch nicht nen Sack Fertignahrung vom Arzt kaufen ^^


    LG Gina


    P.S. Die Herstellern bei denen ich kaufe, versichern, dass sie keine Tierversuche durchführen und auch nicht durchführen lassen.



    Die TS hat gefragt, ob sie ihre Mix-Hündin verpaaren soll oder besser nicht. Viele sind hier der Meinung, dass nur VDH-Züchter vermehren sollten und ich wollte mit der zitierten Aussage unterstreichen, warum ich mich dem nicht anschließe.


    LG Gina

    Für mich kommt Futter von Herstellern, die Tierversuche durchführen (lassen) auch überhaupt nicht infrage. (http://www.iamsgrausam.de/fiffi.php)


    Sorry, aber einige hier wissen scheinbar gar nicht, was da draußen in der Welt los ist.
    Klar gibts viele Berichte vor allem von Peta. Das liegt aber daran, weil sich Peta explizit mit dem Thema Tierrecht auseinander setzt, dafür kämpft und sich Menschen, die etwas gesehen haben, an Peta wenden. Sie sind eben die einzigen, die in der Hinsicht was erreichen.
    Ich selber wurde auch schon Zeuge davon, wie Leute Küken an Tischkanten die Genicke gebrochen haben und es völlig normal fanden, die ganzen zuckenden Tiere auf den Tisch zu schmeißen. Genau diese Leute haben mir auch erzählt, dass es gängige Praktik ist, Küken lebendig zu schreddern und Bullen mit dem Schlachtermesser tief ins Bein zu schneiden, um zu gucken, ob sie schon tot sind.
    Das waren alles übrigens Versuchstiere aus einem Institut für Tierschutz :hilfe:


    Was ich sagen will: Wenns da schon so abgeht, will ich nicht wissen wies aussieht, wenn Profit im Spiel ist.......