Beiträge von mirabell

    Danke für die schnelle Antwort.

    Also viel weiß ich nicht. Seine bishere Familie musste ihn abgeben, weil nun wieder bei berufstätig sind und außerdem noch zwei kleine Kinder haben. Also ein Zeitproblem. Laut ihrer Angaben konnte Rudi bei ihnen gut alleine bleiben und hat auch nicht übermäßig gebellt.

    Und ja, er hat 2 Plätze in der Wohnung, wo seine Decken liegen, eine in meinem Zimmer und eine in der Küche. Die nutz er auch. Ich hab außerdem noch eine Box bestellt, als Rückzugsort, aber sie ist noch nicht angekommen.

    Am Anfang wäre er mir am Liebsten sogar in die Dusche gefolgt, mittlerweile akzeptiert er es, dass ich auch die Badtür vor ihm schließe, aber wirklich entspannt ist er dabei nicht.

    Und wie lange, meinst du, kann es dauern, bis er sich richtig eingewöhnt hat? Klar kann man das nicht generalisieren, aber Tage - Wochen - Monate??

    Und wie oft würdest du täglich hintereinander üben?

    Und ob das Bellen mit Frustration zusammenhängt, kann ich mir nicht so ganz vorstellen. Teilweise bellt er auch irgendwelche Leute (aber nicht alle, nur einige) an, die auf der Straße vorbeilaufen. Bisher konnte ich noch keinen Zusammenhang herstellen, was ihn in dem Moment nicht passt...

    LG, Miriam

    Hallo allerseits,

    ich weiß, zu den Themen gibt es schon zig Beiträge, aber irgendwie ist doch jeder Fall individuell...

    Erstmal zu Rudi:
    Ich hab ihn erst seit gut ner Woche von einer Familie übernommen, die ihn schnell abgeben musste. Er ist ein 2 1/2-jähriger Chihuahua-Mix und eigentlich sehr lieb, gehorsam und lernfähig.

    Und nun zu den Problemen:

    1) Er kann absolut er noch nicht alleine bleinen. Nicht mal ne Minute ohne fiepsen. Und auch bei anderen (z.B. meiner Mitbewohnerin und meinem Freund, die er beide auch schon gut kennt) bleibt er sehr ungern ohne mich. Aber leider lässt sich das nicht immer vermeiden, wenn man schnell zum Arzt muss oder was zu essen kaufen will...

    Klar, ich weiß, er hat momentan sicher noch große Verlusängse und muss sich erst an die neue Situation gewöhnen, aber ich will möglichst keine Fehler bei der Eingewöhnung machen.
    Deswegen würde ich gerne von euch wissen, wie ihr das "Alleinebleiben-Training" staffeln würdet.
    Ich bisher jetzt mit 1 Minute angefangen - dann belohnt - nochmal raus, für ne Minute - wieder rein - nochmal raus, 2 Minuten.
    Wie oft am Tag würdet ihr das üben und in welchem Maße steigern?

    2) Er bellt. Und das nicht nur bei mir zuhause wenns klingelt (dann schick ich ihn auf seinen Platz und ignoriere ihn so gut es geht, aber so richtig fruchtet das auch noch nicht), sondern auch wenn wir woanders sind (z.B. neulich zu Besuch bei nem Freund) und jemand Neues in Zimmer kommt oder ich jemanden auf der Straße treffe und mich unterhalte. Und dann auch nicht nur 2, 3 Mal sondern gleich minutenlang. Das sollte mich nicht aus der Bahn bringen, aber es ist verdammt schwer, das Ignorieren durchzuziehen, wenn "Unwissende" dabei sind und von dir erwarten, dass du den Hund zur Ruhe bringst bzw. es selbst mit "Psssst" etc. versuchen, was alles noch schlimmer macht.
    Habt ihr Vorschläge, wie man ihm das effektiver abgewöhnen kann? Mit dem Kommando "Still" oder so?

    Vielen Dank und viele Grüße,
    Miriam