Hallo liebes Hundeforum. Ich melde mich gleich mal mit einem Problem zu Wort. Obwohl ich eigentlich gar nicht weiß, ob es wirklich ein Problem ist. Ich bin verunsichert.
Meine Hündin ist 2 Jahre und sie ist ziemlich dominant. Sie ist ein Rottweiler. Nun habe ich mich vorgestern mit einem Rüdenbesitzer unterhalten, dessen Rüde, von meiner Hündin mächtig "auseinander genommen" wurde. Lange Rede kurzer Sinn: Der Rüde war 4 und meine Hündin ist 2.
Der BEsitzer vom anderen Hund meinte, dass ein solches Verhalten unnatürlich und sogar schädlich wäre. Ich solle mit ihr mal zu einem Hundepsychologen. Der Mann war nicht böse oder unverschämt. Er hat mir alles ganz ruhig und sachlich erklärt:
Es sei nicht normal, dass sich ein Weibchen gegen einen Rüden auflehnt und ihn attackiert. Es sei so, dass sich Weibchen generell dem Rüden unterordnen und der Rüde der "Chef" ist. Rüden seien wilder und gingen keiner "Schlägerei" aus dem Weg. Bei Weibchen wäre es unnormal und sehr seltsam, dass sie ein Dominanzverhalten an den Tag legen. Dominanz kommt durch Testosteron und somit ist dominantes Verhalten den Rüden vorbehalten. Weibchen sei es nicht gegeben, dem Rüden die "Macht" streitig zu machen und sie hätten kein Interesse dafür, das Männchen im Rang in Frage zu stellen.
Nun weiß ich genau, dass meine Kleine eigentlich ganz gut sozialisiert ist und keinem was antut. Natürlich fange ich sofort an, mich selbst zu hinterfragen, weil der Mann mich etwas verunsichert hat. Und es stimmt, meine Hündin ist wirklich dominant und macht auch vor Auseinandersetzungen mit Rüden nicht halt. Habe ich jetzt irgendwie wirklich eine gestörte Hündin an der Leine oder "dürfen" auch Hündinnen einem Rüden klar machen, dass sie Anspruch auf den "Chefsessel" erheben? 
Für manche hier vielleicht eine echt dumme Frage, aber für mich wäre es echt wichtig, die ein oder andere Antwort zu hören.
Ich danke schonmal im voraus.
LG Sabine 