Beiträge von friedapaula

    Zitat

    Hundeerfahrung hieße für mich, Hunde generell gut "lesen" zu können - hat also weniger mit gemeinsam verbrachter Zeit als mit menschlicher Lernfähigkeit zu tun.

    Das finde ich auch absolut.
    Es hat für mich auch viel mit Interesse und Wissen zu tun. Ich wundere mich immer wieder, wie wenig viele Leute über Hunde wissen, die schon mehrere hatten.

    Für mich ist jemand auch nur wirklich hundeerfahren, der schon mit den unterschiedlichsten "Herausforderungen" zu tun hatte (z.B. Aggression, Jagdverhalten, etc.) und versucht hat, damit umzugehen.

    Ich hab´ hier zwar keinen Rassehund, aber wahrscheinlich einen aus allen (selbstständigen!) Jägern zusammengebauten Mischling.

    Trotz mehr als zwei Jahren Training immer noch an der SL und das wird höchstwahrscheinlich auch so bleiben.
    Auslastung .... ja, ich bin eigentlich immer auf der Suche nach der ultimativen Beschäftigung für meinen Hund. Durch Agility fährt sie extrem hoch, beim Spazierengehen beschäftige ich sie mit dem Dummy, Futtersuchen und anderen Sachen, die mir unterwegs so einfallen. Manchmal darf ich auch nicht so viel machen, denn ich habe oft das Gefühl, dass sie für alle Außenreize durch Bespaßung durch mich noch aufmerksamer wird. Oft ist also echt weniger mehr.
    Ob Trailen das richtige ist, weiß ich auch nicht so recht. Sie ist auch hier eher zu motiviert.

    Meine Hündin wäre überglücklich, wenn sie nach Herzenslust hetzen dürfte! Aber DAS kann (und will) ich ihr halt nicht bieten.

    Ich habe kein MRT machen lassen, nur die "normalen" Untersuchungen, da ich den Verdacht hatte (und noch habe), dass die Anfälle die Nachwirkungen einer überstandenen Staupeinfektion sind.
    Meine Hündin ist jetzt medikamentös gut eingestellt und seit fast einem Jahr anfallsfrei. Was jetzt wirklich die Ursache ist, weiß ich aber zugegebenermaßen nicht.

    Ich habe gerade nochmal nachgelesen, dass bei 50% der Hunde zugrundeliegende Erkrankungen die Ursache sind, die andere Hälfte leidet unter primärer Epilepsie.

    Wir waren/sind beim gleichen Neurologen.

    Ich muss aber sagen, dass ich den kompletten "Untersuchungsmarathon" nicht mitgemacht habe, da ich bei unserer Hündin eher nicht an Tumor oder andere Erkrankungen gedacht habe, sondern eine andere Vermutung hatte.
    Warte noch ab mit Medikamenten und mach da lieber nichts auf eigene Faust.

    Ich wünsche euch, dass die Ursache gefunden wird und es eurem Hund bald besser geht!