Beiträge von friedapaula

    Hallo!

    Ich greif jetzt einfach mal einen Aspekt bzw.eine Frage deines laaangen Textes ( ;) , man merkt, dass du schon im "Hundefieber" bist) heraus.

    Ich find´s schön, dass ihr einem Tierschutzhund ein neues Zuhause geben möchtet. Mein Rat wäre, die Tierheime in eurer Nähe mal über einen längeren Zeitraum abzuklappern bzw. die Homepages zu beobachten, ob was Passendes dabei ist und den/die entsprechenden Hund/Hunde kennenzulernen. Ich würde den Hund auch mehrmals besuchen und dann entscheiden, ob ihr zusammenpasst.

    Wenn es ein Auslandshund werden soll, dann rate ich euch, zu schauen, welche Hunde bereits in Deutschland auf einer Pflegestelle sind. Dort haben die Pflegefamilien den Hund auch schon besser kennengelernt und können oft schon mehr über Verhalten, Eigenschaften und Charakter sagen. Hier könntest du dann auch mehrere Besuche machen, bevor du dich entscheidest.

    Auf Angaben über einen Hund, der sich noch im Ausland im TH befindet, würde ich mich nie verlassen.
    Selbst auf Pflegestellen zeigt der Hund oft noch nicht sein gesamtes "Verhaltensrepertoire" und du wirst evt. noch Überraschungen erleben.

    So, das war´s erstmal dazu!

    Jetzt hab ich noch einige Fragen: Wie stellst du dir deinen zukünftigen Mitbewohner denn eigentlich vor? Wie sollte er sein? Was möchtest du mit ihm machen?

    Zitat

    in den Grundzügen weiß ich eigentlich genau was ich machen SOLLTE. aber mir fällt es manchmal echt schwer es durzuziehen, weil ich sie wirklich gern habe und sie einfach immer viel zu lieb schaut und mich ärgert das selber sehr, weil ich weiß wie schlecht das für die Erziehung ist. eigentlich suche ich nur ein paar Leidensgenossen :)

    Das hört sich so an, als würdest du denken, ihr würde die Erziehung schaden. Wenn du dir in dem, was du tust, sicher bist und für deinen Hund souverän "rüberkommst" und v.a. für deinen Hund berechenbar bist, dann tust du ihr doch etwas Gutes, denn du vermittelst ihr Sicherheit. ;)

    ich finde sie ist echt schon ziemlich brav, sie geht locker an der leine, läuft nicht weg, kann die grundlegenden Kommandos und kommt auf ruf.

    Das ist doch schon das Wichtigste!

    allerdings nicht in allen Situationen, beispielsweise kommt sie nicht sofort aus einem spiel mit anderen Hunden, oder sie setzt sich nicht auf Kommando, wenn wir beispielsweise an einer Kreuzung stehen. wahrscheinlich dauert es einfach nur ein bisschen, bis sie es wirklich in jeder Situation macht??!! oder???
    oder mache ich mir einfach schon wieder vieeel zu viele sorgen?? :D

    Dass die Dinge in allen Situationen (meistens!) klappen, ist eben (langwierige) Übungssache. Du musst halt dranbleiben. Nicht aufgeben!
    Viel Erfolg!

    Zitat


    Denkt ihr auch, dass schon alles verloren ist, oder glaubt ihr werden sich die paar kleinen Probleme bessern, wenn sie älter wird und ich weiterhin konsequent bleibe?

    Natürlich wird sich was ändern bzw. bessern, wenn du wirklich konsequent bleibst!
    Meine Hündin war knapp über ein Jahr alt, als ich sie bekommen habe und sie konnte noch nichts (und zudem war auch ich Anfängerin) und wir haben das zusammen auch geschafft.

    Ich würde dir auch eher zu einem Hund in "mittlerem Alter" raten. Zwischen Junghund und Senior liegen ja auch noch ein paar Jahre.
    Mit einem beispielsweise vierjährigen Hund hast du halt noch viele "sportlich-aktive" Jahre vor dir, wenn er gesund ist.

    Wenn du der besagten Hündin aber ein Zuhause geben willst und das Gefühl stimmt, dann ist doch auch nichts dagegen einzuwenden. Du musst dir halt im Klaren sein, dass vielleicht nicht mehr alles möglich ist und evtl. bald auch einige TAkosten auf dich zukommen.

    Scherbenstern:
    Mich stört, dass du anscheinend alle anderen, bei denen es nicht so funktioniert, wie bei deinen Hunden, offensichtlich als unfähig hinstellst.
    Natürlich habe ich (und tue es noch) auch nach Gröning trainiert, habe außerdem AJT-Seminare besucht und so ziemlich alles gelesen, was man darüber so in die Finger bekommen kann.
    An dieses "mal über den Tellerrand gucken" solltest du selbst vielleicht auch mal denken.