Beiträge von friedapaula

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    Meint Ihr das macht Sinn? Oder würde sich der Kater vielleicht noch weiter zurückziehen, wenn die neue Katze einzieht? :/

    Ich glaube, deine Idee ist einfach zu "menschlich" gedacht.
    Der Kater könnte nen Neuen als weiteren Eindringling bzw. Konkurrenten empfinden und die Welt vielleicht erst recht nicht mehr verstehen.
    Mir wär´s zu riskant.

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    Grad bei bestimmten Rassen hab ich dieses "Aber einen XY kann man nicht ableinen!" auch oft als Entschuldigung erlebt, den Hund nicht erziehen zu müssen. Die sind dann oft auch allgemein nicht gut erzogen.

    Gerade unter Windhund- bzw. Podencohaltern ist das oft eine verbreitete Einstellung. Da wird erst gar nicht richtig trainiert, sondern halt oft einfach "auf gut Glück" abgeleint.
    Bei vielen Hunden könnte man aber auch hier durch AJT viel erreichen. Ich habe mittlerweile einige Podencos kennengelernt, die lange nicht so "krass drauf" sind wie mein Mix.

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    Verzeihung für Schreibfehler: der Hund ist 7 1/2 Wochen alt, er ist eine Woche eher zu uns gekommen, weil er allein in einer Pferdebox gehaust hätte- OHNE Geschwister weil, wie ich schon schrieb, diese eher abgegeben wurden, und übrigens auch OHNE Hundemutti, da diese die Welpen schnell verstoßen hat.
    Vielleicht hätten wir ihn ja als Tierquäler und Tierschützer ihn unter den oben genannten Umständen dort lassen und in drei Wochen holen sollen
    :headbash:

    Nein, ihr hättet ihn von dort überhaupt nicht nehmen sollen. Das ist falsch verstandene Tierliebe und genau das, was Vermehrer beabsichtigen.
    Wenn sich immer wieder Abnehmer für die armen Welpen in der Pferdebox finden, geht das Geschäft immer schön weiter.

    Es gibt so viele Möglichkeiten, dem Hund viel Bewegung und Abwechslung zu verschaffen, auch, wenn er auf den Spaziergängen an der SL bleiben muss. Und das geht auch während eines Spaziergangs.

    Trotz viel Training muss meine Jägerin an der 10m-SL bleiben und ich behaupte mal, dass sie sich oft mehr bewegt als viele Hunde, die wir so treffen.
    Ich kann sie, wenn sie einen guten Tag hat und ich nichts Jagbares sehe, schon mal aufs Feld flitzen lassen. Sie läuft ´ne Strecke, kommt wieder und wird halt wieder angeleint.
    Oder ich setze sie hin, laufe selber ein gutes Stück vor und ruf sie dann ab.
    Das geht unterwegs.
    Manchmal ist ihr allerdings das Mäuseln eh wichtiger als rennen und das geht an der SL auch optimal :roll: .

    Wir sind auch oft in der Hundeschule, wo sie im eingezäunten Gelände mal laufen kann bzw. mal ihr Ding machen kann oder gehen zum Windhundauslauf, den es jetzt seit kurzem auch bei uns gibt (yippieh).

    Man mus halt etwas kreativ sein.
    Ich glaube, bei uns ist es so, dass MIR die Leine viel mehr auf die Nerven geht als meinem Hund! ;)

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    Das mit dem Raum ist nur für den anfang wo er klein ist und es draußen zu kalt führ ihn ist. Sobald denn Schnee und kälte vorbei ist und er ein paar Monate alt ist kommt er eh nach draußen auf den hof und kann den ganzen Tag toben.

    Das ist nur eine Anfangslösung jetzt.
    Mir geht es nur da drum ob ich ihm mit auf arbeit nehme wo ich alle zwei Stunden nach ihm schauen kann oder ob ich ihn denn zu Hause im Warmen lasse.

    Es kann ja nich sein das wir die einziegen sind die 8 Stunden nicht zu hause sind und einen Hund haben.
    Ich muss immer vom 8-17 uhr arbeiten und meine Freundin meißt von 6-15 uhr.
    Die Verwannten sind auch alle Arbeiten und das mindestens 8 stunden.

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    Es kann ja nich sein das wir die einziegen sind die 8 Stunden nicht zu hause sind und einen Hund haben.
    Ich muss immer vom 8-17 uhr arbeiten und meine Freundin meißt von 6-15 uhr.
    Die Verwannten sind auch alle Arbeiten und das mindestens 8 stunden.

    Hast du die Beiträge vorher eigentlich gelesen?
    Bei anderen überschneiden sich z.B. evtl. die Arbeitszeiten, so dass die "Alleinbleibezeit" nicht so lange ist oder Familienangehörige sind da oder ...
    Oder man kümmert sich eben um eine gute Fremdbetreuung (zumindest tageweise).
    Wenn mein Hund jeden Tag acht Stunden alleine sein müsste, hätte ich allerdings keinen!

    Hast du dich vorher denn gar nicht mit dem Thema befasst?
    Das Alleinebleiben muss man ganz langsam aufbauen und auch dann hast du keine Garantie, dass dein Hund kein Problem damit hat.

    Es klingt leider so, als hättest du dich VORHER überhaupt nicht über die Bedürfnisse eines Hundes informiert.
    Es ist doch klar, dass man ein Hundebaby nicht einfach in eine Box (oder Käfig) "räumen" kann, damit man in Ruhe arbeiten kann. Sobald du außer Sicht bist, bekommt der Welpe natürlich Panik.

    Auch WENN ihr es schafft, dem Hund das Alleinebleiben irgendwie langsam beizubringen (für einen Welpen wäre es grausam!): 8 Stunden täglich und regelmäßig sind auch für einen erwachsenen Hund nicht schön.
    Und warum muss der Hund dann in einen Abstellraum und darf sich nicht frei in der Wohnung bewegen?

    Eure Bedingungen sind denkbar schlecht und werden einem sozialen Lebewesen wie dem Hund absolut nicht gerecht.
    Ihr handelt richtig egoistisch, denn manchmal bedeutet Tierliebe auch, lieber zu verzichten.

    Das Argument, dass man ja arbeiten muss, zählt für mich nicht. Auch wir arbeiten, aber die Arbeitszeiten sind eben so, dass der Hund nicht täglich so lange alleine sein muss.
    Wenn ich das nicht gewährleisten kann, dann schaffe ich mir entweder keinen an oder muss im Sinne des Hundes für eine anständige Betreuung sorgen. Alles andere ist dem Tier gegenüber einfach unfair!