Beiträge von friedapaula

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    Wenn es aber im Moment nur das Bild ist, in das man sich eben "verliebt" hat und der Wunsch zu helfen, sollte man es sich noch mal genauer überlegen

    Finde ich auch.
    Eher auf der "sicheren" Seite seid ihr, wenn ihr euch einen Hund sucht, der bei euch in der Nähe auf einer Pflegestelle ist, den ihr also vielleicht vorher mehrmals besuchen könntet und der auch in seinen Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen schon besser eingeschätzt werden kann.
    Damit hättet ihr euch den Wunsch nach einem Tierschutzhund erfüllt, wüsstet aber eher, "was ihr da bekommt".

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    Bei uns in der Hundeschule war ein Mann mit Elo. Da der Trainer immer sagte "Uwe ist jetzt dran. Uwe macht jetzt das." dachte ich dfie ganze Zeit, der Elo heißt Uwe und fand es ultralustig.

    Tja, am Ende stellte sich heraus, der Mann heißt Uwe und der Elo Christo. Schade.

    Bei uns gab´s einen Münsterländer namens Uwe!

    Naja, ich muss jetzt schon auch zugeben, dass ich lange nicht sicher war, mich für den "richtigen" Hund entschieden zu haben.

    Meine Knalltüte hier hat ja wirklich sehr extremen Jagdtrieb und ich wollte immer einen Hund, mit dem ich entspannt die Natur unsicher machen kann. Ich musste mich von Anfang an ins Antijagdtraining bzw. Jagdersatztraining reinfuchsen und mit entspanntem Gassigehen war´s nix.
    Das hat mich am Anfang nur genervt, vor allem, wenn es mit Trainingserfolgen nur langsam voran ging. Ich war manchmal wirklich immer wieder sehr frustriert. So in der Art: Ist das der Hund, den du wolltest?

    Auch, was man oft so hört, von wegen "Es war so, als wäre sie schon immer hier zuhause" etc. war bei uns gar nicht gegeben. Es hat seeeehr lange gedauert, bis sie richtig angekommen war und auch meinerseits "mein Hund" war. Das mit der "freudigen Begrüßung" gab´s am Anfang z.B. auch noch nicht.

    Jetzt ist es so, dass ich nicht mehr ohne sie sein möchte, mein Hund mich extreeeeeem freudig begrüßt, ich wahnsinnig viel über Hundeerziehung gelernt habe und ich vor allem ihre wirklich zahlreichen tollen Eigenschaften viel höher schätze.

    Man muss sich halt auch einfach ein bisschen aufeinander einlassen. :smile:

    Hab hier bisher auch nur mitgelesen ...

    Ich finde auch, dass du jetzt zu deiner Entscheidung stehen und dich jetzt voll und ganz auf ihn einlassen solltest. Dann wird das.

    Außerdem denke ich auch, dass Paco noch auftauen wird. Vom TH wurde er doch als bewegungsfreudig und verspielt beschrieben.
    (Und trauere bloß nicht dem Border nach. Der wurde doch als ruhig beschrieben. Vielleicht wäre der dir viel zu ruhig gewesen ... ;) .)

    Alles Gute!

    Ah, okay. :smile: So ist es logisch!

    Habe auch eine Podencomixhündin, die ein Jagdgeschoss ist, gerne Schnüffelspiele und Agility macht und beim Trailen voll dabei ist.

    Die Reinrassigen, die ich kenne, sind auch meistens so, wie die Rassebeschreibungen, die man so lesen kann, sie eben beschreiben ;) .

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    Ich sag ja nur es ist ein schmaler Grad und wie man es aus dreht und wendet, die Katze beißt sich in den Schwanz.

    Da braucht man nichts drehen und wenden ... wie hier ja schon gefühlte 1000x geschrieben wurde: Wenn keiner mehr kauft, hat sich das Problem erledigt. Amen.

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    Ja, mein Hund hat eine unbekannte Herkunft. Gut recherchiert.. Klar, damit habe ich irgendwem Geld in den Rachen geschmissen. Aber ich weiß nicht ob es ein "Vermehrer" war, vllt war es wirklich ein Ups-Wurf, vllt nicht.
    Ich weiß, dass das damals nicht unbedingt richtig war und trotzdem bereue ich das nicht. Glück gehabt? Vielleicht.

    Ich unterstütze Welpenhandel und Vermehrertum dennoch nicht. Wenn mir jemand erzählt er will seine Hündin einfach so decken lassen, kommt mir die Galle hoch. Wenn jemand schreibt/sagt er hat den Hund vom Markt in Polen genauso.

    Du widersprichst dir sehr.
    Du schreibst, dass der Hundekauf "nicht unbedingt richtig" war, bereust es aber nicht. Was genau meinst du außerdem mit "Glück gehabt"? Dass DU Glück hattest, dass dein Hund gesund Ist?

    Mich stört in dieser Diskussion dieser Gesundheitsaspekt auch oft, da das Risiko natürlich beim Vermehrer- oder TShund manchmal ähnlich ist.
    ICH persönlich habe, wenn es um die Vermehrerhunde geht, immer vorrangig das Leid der Mutterhündinnen im Kopf, das nie aufhört, wenn hier weiter fleißig gekauft wird.
    Der gesundheitl. Aspekt kommt halt noch dazu, wobei ich der Meinung bin, dass ein Hund aus dem TS doch wohl dann mittlerweile bessere medizin. Versorgung genossen hat als einer aus dem Hinterhof.

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    Hi,

    Was ist eigentlich mit Welpen aus wirklichen "Upps"-Würfen?

    Na, das Problem ist einfach, dass man nie genau wissen kann, ob es wirklich ein einmaliger "Ausrutscher" war. Die Leute können einem ja viel erzählen.
    Oder sie merken, dass man mit so einem Wurf ja doch Geld machen kann und entschließen sich, die Sache doch zu wiederholen ...
    Wäre nicht meins.