Beiträge von friedapaula

    Frufo, hm, ... Beschäftigung draußen ... und gut für´s Selbstbewusstsein ... -
    hast du schon mal Leckerlies in Baumrinde versteckt, so dass sie auch dreidimensional suchen muss? Meine Hündin macht das gerne (, aber sie ist halt ein absolutes Nasentier). Wenn sie das Futter dann nicht zu fassen bekommt, schaut sie mittlerweile mich an und erwartet Hilfe, das war anfangs nicht so und ich find´s schön, dass sie sich an mich wendet.

    Oder "Waldagility" (über Baumstamm springen, balancieren, auf Baumstumpf setzen etc.)?

    Ihre Reaktion auf Hasen ist ja schon mal "fortgeschritten"! :gut:
    Bei Paula war das mit dem Anschauen/Nachschauen der potentiellen Beute nicht so erfolgreich. Ihr fällt es "leichter", sich auf Ruf umzudrehen und in die andere Richtung zu rennen.

    @Janoschi:
    Dein Hund sieht (nach dem, was man auf dem Avatar erkennen kann) aus, als hätte da ein Setter mitgemischt, oder? Dann ist das Vögel aufspüren/jagen ja nicht so verwunderlich.

    @Frufo:
    Wie groß ist denn ihr jagdliches Interesse?
    Warum willst du die Spaziergänge denn interessanter machen? Ist sie denn sonst nur in ihrer Welt und nicht mehr ansprechbar oder würde sie sich vom Acker machen?
    Ich hab´s jetzt eigentlich so verstanden, dass sie draußen recht entspannt ist. Vielleicht braucht sie gar keine "Extrabespaßung"? Wenn ich da falsch liege, dann sorry. ;)
    Ansonsten würde ich auch eher variabler belohnen, z.B. den Blickkontakt, aber das hast du ja schon geschrieben.

    Hey, ich muss das doch hier mal loswerden! (Hab mir auch ein Kreuzchen in den Kalender gemacht. :smile: )

    Ich konnte Paula (ja, meinen Hund, von dem ich niiiieee gedacht habe, dass das mal möglich sein wird!!!) von einem Hasen abrufen!!!!!! :cooler: :wolke7:

    Wir waren im Weinberg unterwegs, Hund leinenlos und plötzlich hoppelte einer auf den Weg. Paula hat ihn gesehen und ich hab anscheinend genau rechtzeitig gebrüllt, bevor sie durchgestartet ist. Sie schaut vom Hasen zu mir und kommt gerannt!
    Gutes Nassfutter hatte ich Gott sei Dank dabei, so dass ich sie auch angemessen belohnen konnte!
    (Ich glaube zwar nicht, dass sowas immer klappen würde, aber ich freu mich trotzdem.)
    Ich bin so stolz auf sie (und auch ein bisschen auf mich)!

    Leider wird uns die Schlepp trotzdem weiter begleiten, da sie immer noch auf jeden kleinsten Reiz reagiert und ich immer zu 100% aufmerksam sein müsste.
    Aber ich find´s einfach toll, dass sie immer kontrollierbarer wird, wenn mal was ist.

    Oh Mann, irgendwie möchte man dich mal knuddeln und irgendwie aufbauen. Es tut mir für dich und auch Lilly schon leid, dass du so gefrustet bist.
    Ich habe das lange auch so ähnlich erlebt und wollte eigentlich nur einen "normalen" Hund wie andere auch. Aber es wird wirklich besser, glaub mir!

    Mir hat z.B. das gemeinsame "Arbeiten" in der Hundeschule total geholfen. Einfach, dass man zusammen Erfolgserlebnisse hat. Und auch draußen wird es besser werden, wenn du dranbleibst!
    Ich bin aber auch der Meinung, dass du es Lilly schon auch schuldig bist, es ihr leichter zu machen und öfter mal alleine zu laufen. Genieß doch einfach mal die Zeit zu zweit mit ihr. Und lass so extreme Sachen wie den Wildpark weg. Du schreibst ja, dass du hinterher noch genervter bist, wenn sie nur zieht und Stress hat. Außer zusätzlichem Frust hast weder du noch der Hund was davon. Wenn so ein Ausflug ansteht, dann lass sie lieber zuhause.

    Übrigens fände ich Mantrailing ne gute Sache. Wenn du sowas machst, heißt das aber nicht unbedingt, dass sie hinsichtlich des jagdlichen Interesses draußen gemäßigter wird.

    Hoher Stresslevel gepaart mit starkem Jagdtrieb kenne ich. :roll:

    Dem Tipp mit möglichst reizarmen (ich weiß, bei einer Jagdsau schwierig), langweiligen Spaziergängen schließe ich mich an. Du kannst dich ja auch zwischendrin mal auf eine Bank setzen.

    Spaziergänge mit anderen würde ich möglichst gar nicht machen, auch wenn´s schwer fällt. Ich kann dir da nur meine Hündin als Beispiel beschreiben: Ich kann sie jetzt nach Jahren auch mal ableinen, wenn ich alleine bin und es läuft wirklich gut. Wenn ich allerdings mit jemandem laufe, fällt sie komplett wieder in alte Verhaltensmuster zurück und würde abhauen. Sie ist dann einfach aufgeregter und merkt auch, dass ich nicht 100%ig bei ihr bin.

    Orte wie Wildpark überfordern sie noch. Auch sowas würde ich (noch) vermeiden.

    Wichtig bei all den "langweiligen" Gängen finde ich aber, dass sie trotzdem auch in sicherem Gelände mal richtig flitzen und sich auspowern darf, damit kein Frust aufkommt.
    Auch jagdlich sollte sie vielleicht was arbeiten dürfen. Macht ihr da was? Das würde ich allerdings auch vom Spaziergang "abtrennen".

    Hast du vielleicht die Möglichkeit, sie im Garten zu "duschen"?

    Meine Hündin hat in der Wohnung (in der Dusche) auch Panik, draußen geht´s aber, wenn ich sie mit der Gießkanne nassmache und dann auch das Shampoo so rauswasche. (War bisher aber GsD nur 2x nötig.)

    Zitat

    Oder steht der Hund draussen vielleicht unter starkem Stress? So dass ihm alles egal ist..

    Ich habe auch eher in diese Richtung gedacht.

    Sie ist recht reizarm aufgewachsen, da würde das doch passen.
    Darf sich der Hund denn mal ohne Leine richtig auspowern? Wenn nicht, wundert es mich nicht, wenn Stress und Frust immer größer werden.