Oje, mal ein
an euch alle! Gibt bestimmt bald auch wieder Erfolge!
Beiträge von friedapaula
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Das "nur Schauen" bei direktem Wildkontakt war für uns nicht der richtige Weg, da Paula das nur schwer aushält. Ihr fällt es leichter, sich auf ein "Hier!" sofort umzudrehen und zu mir zu rennen (und sehr gute Belohnung abzugreifen
). Das sitzt im Moment wirklich super und wir hatten im Weinberg ja schon mal eine Hasenbegegnung, bei der ich die Leine nicht in der Hand hatte, wo´s auch funktioniert hat. Geht natürlich nur, wenn ich´s im Ansatz erwische und Madame noch nicht so richtig durchgestartet ist. Bei Rehen fehlt uns der große Test (ohne Leine) noch und da hab ich meine Bedenken, dass das jemals klappt. Bei den letzten Begegnungen hatte ich die SL in der Hand und das Umorientieren war schon erfolgreich, wenn für sie auch viiiiieeeel schwieriger als bei Hasen.Und wenn die Objekte der Begierde dann ewig kreuzen und nicht aus dem Blickfeld verschwinden wollen, wird´s auch wieder doof ... SweetEmma, ich kann dich so gut verstehen.
UNSER Riesenproblem ist aber gar nicht so der Rückruf. Selbst WENN ich sie vor dem Durchstarten bei Wildsichtung zuverlässig abrufen könnte, würde sie ja weiterhin beim normalen Mitlaufen ständig versuchen, "auszubrechen". Sie kann einfach nicht in normalem Radius entspannt mitlaufen, sondern wartet immer auf ihre nächste Chance, einfach so durchzustarten. Wenn sie dann über´s Feld düst, hab ich gar keine Kontrolle, denn wenn sie da was aufscheucht, dann gute Nacht.
Das ist mir einfach meistens zu riskant.
... und sie wird dieses Jahr sechs! -
Weitere Empfehelungen einer seriösen Orga natürlich immer gern.Die "Galgohilfe" und "Far from Fear" fallen mir noch ein.
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Lässt du sie denn schon frei laufen?
Ansonsten finde ich nicht, dass du dich jetzt schon überfordert fühlen musst.
Sie ist doch erst seit vier Wochen bei dir und hat viel zu verarbeiten. Du weißt ja nicht (denke ich zumindest mal), was sie vorher schon alles (nicht) kannte.Das mit dem Aufmerksamkeit clickern ist doch gut, aber mach auch da noch nicht zu viel, sondern lass sie draußen auch mal alles entspannt kennen lernen. (Was aber nicht heißt, dass sie alles darf, was du nicht möchtest.)
Wenn wirklich 90% von dem, was du dir so vorstellst nach dieser Zeit, schon klappt, hast du eh einen Wunderhund!

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Das soll ja jetzt wirklich keine Diskussion werden, ob THHund ja oder nein, aber dass alle Tierheimtiere schlechte Erfahrungen gemacht haben oder nicht einschätzbar sind, ist ein Vorurteil.
Es gibt so viele Hunde, die aufgrund veränderter Lebensverhältnisse, Krankheit, Scheidung, Beruf ... abgegeben werden und somit ganz "normale" Hunde sind.(Ich finde natürlich aber trotzdem, dass auch die Tiere, die durch das Verschulden anderer Menschen wirklich Probleme haben, genauso eine Chance verdient haben. Sie müssen ja nicht gerade zu ganz unerfahrenen Haltern.)
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Was würde denn gegen den Dalmatiner sprechen? Optisch sehr "jagdhundig", ist aber keiner. (Kenne auch keinen mit nennenswertem Jagdtrieb.) Und viel bewegen mit dem Hund wollt ihr euch doch, oder?
Ansonsten wäre der Viszla evtl. auch ne Möglichkeit. Die sind meines Wissens auch gut alternativ auszulasten.(Ich bin natürlich auch pro Tierschutzhund, ob Mix oder Rassehund.
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friedapaula:
Natürlich vermittelt das Tierheim auch dreibeinige Hunde in nicht ebenerdige Zuhause. Es handelt sich um 3 Treppen. Die erste hat 4 Stufen, die anderen beiden jeweils 10 Stufen.Natürlich ...
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Hihi, das Am-Hintern-gekrault-werden-wollen kenn ich auch von Paula. Ist manchmal etwas peinlich, wenn sie fremden Menschen, die sie streicheln wollen, gleich den Hintern hinhält ...
Ansonsten kenn ich Schrammen/Striemen etc. nur vom Raufen oder Spielen mit ihr. Da bekomm ich dann mal ne Kralle quer übers Gesicht gezogen oder das Bein oder den Schädel ans Kinn.
Ich renn dann immer gleich ins Bad und kühle mit kaltem Wasser, damit man nix sieht. Ich hatte auch schon den Finger zwischen ihren Zähnen beim Zerren mit Kauseil, wenn sie nachgefasst hat. Aber man wird ja hart im Nehmen... 
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Ich muss auch sagen, dass ich es grundsätzlich super finde, dass du einen gehandicapten Hund aufnehmen willst, verstehe aber dann nicht deine Abneigung gegen irgendwelche Hilfen, die dem Hund das Leben erleichtern würden, WENN er denn dann schon Treppen rauf (und runter) muss.

Und die Ansicht, dass ja alles besser ist als TH würde ich auch nicht unbedingt teilen. Würde der Hund denn überhaupt in ein nicht-ebenerdiges Zuhause vermittelt werden?
Und um wie viele Stufen geht es eigentlich?