Beiträge von friedapaula

    Viele die ich kenne nutzen auch mal eine "kontrollierte" Hatz völlig bewusst. Baut Frust beim Hund ab und viele Hunde können dann bei normalen Wild auf Wald und Feld eher widerstehen...

    Ich lasse Paula manchmal Krähen hetzen. Die sind bei ihr "nur so mittel" auf der persönlichen Wunschliste und manchmal interessieren sie sie fast gar nicht. Wenn sie aber doch mal sehr interessiert ist (ist halt auch tagesformabhängig) und sie schafft es, sich zusammenzunehmen und nur zu schauen, dann darf sie als Belohnung nach Freigabe mal hinrennen und aufscheuchen. Danach dreht sie meistens sofort ab und rennt zu mir zurück. Meistens findet sie mich dann auch ganz toll und ist den restlichen Spaziergang sehr kooperativ. :smile:
    (Im Moment geht das natürlich nicht, wenn die Feldpflanzen so hoch stehen.)

    @Nebula, wie bzw. womit "bearbeitest" du denn das Fell deiner KHCs?

    Ich frag bloß, weil ich glaube, dass meine Paula sehr ähnliches Fell hat. Sie hat auch so ne ausgeprägte Halskrause und da geht eigentlich kaum was weg. Ich denk immer, dass es ihr im Sommer sicher angenehmer wäre, wenn es etwas weniger wäre ... :???: ... oder auch nicht?

    Ich benutz den Furminator für die Unterwolle, den Zoom Groom für loses Deckhaar und ne weiche Bürste. (Den Furmi mag sie aber gar nicht, da man ja doch ab und zu aus Versehen mal was Knochiges erwischt bzw. das an der Rippengegend verständlicherweise nicht so angenehm ist.)

    Vielleicht hast du ja noch einen Tipp für mich. =)

    Puh, da bin ich aber wirklich auch froh, dass Paula sich absolut nicht für Haustiere bzw. "Nutztiere" interessiert, nicht mal, wenn sie in Bewegung sind. Schafe, Ziegen, Pferde - alles kein Problem, sie hat sogar Respekt davor. Auch Katzen würde sie nichts tun.
    Für sie zählt nur echtes Wild. Das aber um so mehr!

    Ich muss hier noch ein Erlebnis von gestern loswerden ...
    Auf dem Spaziergang sah ich in einiger Entfernung, dass ein Reh auf einer im Moment nicht genutzten Pferdekoppel stand. Ich hab dann bemerkt, dass es sich irgendwie komisch verhielt. Als ich etwas näher war, konnte ich erkennen, dass es sich in einer Schnur verheddert hatte, die an einem Weidepfosten hing ...
    Mir sind ziemlich viele Gedanken durch den Kopf geschossen: Wen rufst du jetzt an? Wie lange wird´s dauern, bis das ein freilaufender Hund sieht? Wen erreiche ich jetzt in aller Früh?
    Dann bin ich selber drauf zu, hab Paula vorher an einen Pfosten gebunden (möglichst weit weg vom Reh) und bin hin. Das arme Tierchen, es war ein junger Rehbock, hatte sich die "Schnur", mit der die Koppel normalerweise umgrenzt ist, mehrfach um sein kleines Geweih gewickelt. Ich hab ihn mir gepackt und versucht, Ruhe zu bewahren und nach und nach alles entwirrt. Er hat sich natürlich ziemlich gewehrt. Er konnte endlich davonlaufen und hat hoffentlich den Stress gut überstanden. Ich weiß ja auch nicht, wie lange er da schon hing.
    Naja, ich war fix und fertig und ein paar Schrammen und ein Loch in der Hose hatte ich, aber sonst war ich glücklich, dass ich ihm helfen konnte. :D

    Mein armer Hund, auf den ich in der Zeit nicht so achten konnte, hat sich natürlich auch wahnsinnig aufgeregt und wie blöd gekläfft und an der Leine gezerrt.
    So aufregend müssen die Spaziergänge echt nicht immer sein! :tropf:

    Da ärgere ich mich auch immer wieder. Mein Mäuschen, das jetzt wirklich guten Grundgehorsam hat und das ich von Hunden, Menschen, ... abrufen kann, hängt an der SL und um uns rum wimmelts vor Hunden, die null Erziehung haben, aber alle Freiheiten. Haben aber halt nen Jagdtrieb wie ein Sofakissen und es passiert nicht viel, wenn sie nicht hören...

    Ich finde aber auch, dass es nicht (mehr) passt.
    Wer "begnadigt" wird, hat ja etwas Unrechtes getan und wird nun aber gnädigerweise verschont bzw. nicht bestraft.
    Kein Tier hat aber irgendwas verbrochen und bedarf im Alter oder wenn es nicht mehr gebraucht wird, der "Gnade" des Menschen.
    Man sollte da mal ne andere Bezeichnung finden.