Mich würde mal interessieren ob es sich wirklich um einen Biss handelte, oder "nur" um ein schnappen. Mit einem Biss wäre die Hand nämlich definitiv zu verarzten.
Beiträge von schara
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Das ist aber auch nicht ungefährlich.
Ich persönlich finde, man muss seinem Hund alle Gegenstände wegnehmen können ohne eine aggressive Reaktion zu erwarten.
Das hat für mich nichts mit Respekt sonder mit Angst vor der Reaktion zu tun.
Es mag ja sein, dass man seinen Hund und seinen Schlaf respektiert oder den Hundeplatz des Hundes in Ruhe lässt, aber in so einer Situation wie oben beschrieben kann ich den Hund und seinen Wunsch das Kaninchen weiter zu beobachten nicht einfach respektieren.Wenn das funktioniert ist es ja wunderbar. Aber was wenn nicht? Ich kann meiner im Tausch etwas wegnehmen. Aber wenn ich ihr einen Fleischknochen gebe, gibt sie ihn ohne Tausch nicht freiwillig her. Zumindest war es bisher immer so. Vielleicht ist es ja mittlerweile besser geworden. Müsste es mal testen.
Aber ehrlich gesagt habe ich noch nie verstanden warum man einem Hund etwas wegnehmen können muss, das man ihm zugeteilt hat. Etwas das er von selber aufnimmt ist etwas anderes. Aber wenn ich es ihm gebe, gehört es ihm. -
Oooohh, mein Thema!
Erstmal, wie geht es Dir? Wie stark war der Biss? Scharas Biss bescherte mit 3 Stunden Notfallaufnahme und 1 Woche geschienten Arm. Mit Hundebissen ist nicht zu spaßen wegen der Infektionsgefahr. Also bei einem tiefen Biss unbedingt zum Arzt. Du hast nichts zu befürchten wenn es der eigene Hund war.Deine Angst kann ich verstehen. Es wäre jedoch schön, wenn Du die Angst in Respekt vor dem Hund umwandeln könntest.
Den Hund wegzugeben kommt ja wohl für Dich nicht in Frage, oder? War für mich auch null Thema. Der Biss kam aufgrund meiner Dummheit zustande, obwohl ein anderer Hund wohl nicht gebissen hätte.
Wir haben aber keinen anderen Hund sondern unseren Hund. Deiner scheint ja auch eine Vergangenheit zu haben.Ich kann Dir nur raten deinen Hund gut zu beobachten, solche Situationen, wie die vorangegangene zu vermeiden, die Vorzeichen Deines Hundes zu beachten. Wandle Deine Angst in Respekt um. Respektiere Situationen in denen Dein Hund nicht angefasst werden will. Situationen in denen er allein sein will. Mute ihm keine Berührungen zu, die er nicht will.
Ich kann Schara z.B. kein Fressen wegnehmen, das ich ihr mal zugeteilt habe. Also keinen Knochen usw. Draussen kann ich ihr etwas aus dem Maul nehmen, wenn ich schnell reagiere. Aber mit Bitteln und Betteln geht es nicht.
Um so souveräner und konsequenter ich rüber komme umso mehr akzeptiert sie es. Bin ich ängstlich und unschlüssig ist Ärger vorprogrammiert.Wie lange hast Du Deinen Hund schon? Wo kam sie her? Hat sie eine Vorgeschichte? Ein Strassenhund ist z.B. ein ganz anderes Kapitel, als ein Welpe, den man von klein auf hat. Ich hatte bisher 2 Welpen und jetzt einen Strassenhund (noch dazu taub
). Ein riesen Überaschungsei, immer wieder.Wie verhälst Du Dich ihr gegenüber jetzt? Wie verhält sich Dein Mann? Wie steht er zu dem thema Abgabe?
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Erstmal Gratulation zu dem was ihr schon alles geschafft habt. Das ist ja super und Du scheinst wirklich einen tollen Hund erwischt zu haben.
Schara hatte/hat dieses Problem mit Fremden auch. Ging zum Teil so weit, dass sie einem fremden Mann in orangefarbener Arbeiterkleidung mal bellend von hinten hinterher ist und ihn so leicht ins Bein gezwickt hat. Geht natürlich gar nicht.
Jetzt ist es so, dass ich sie genau beobachte, bei ungewöhnlichen Begegnungen (meist Männer in ungewohnter Kleidung, Jäger usw.) anleine, falls sie nicht bereits angeleint ist. Dann nehme ich sie auf die vom Entgegenkommenden abgewandte Seite, ganz kurz mit Kniekontakt und beobachte sie, nicht den Mensch. Dabei laufen wir zügig weiter, als wäre nichts gewesen.
Mittlerweile klappt das sehr gut. Sie weiss, dass ich die Situation im Griff habe und das scheint für sie am entspannendsten zu sein.Die Methode, die Dir empfohlen wurde, hätte ich bei Schara nicht angewandt. Sie darf sich selber aussuchen zu wem sie hin will und soll nicht "zwangsgehalten" werden. Ich hätte auch Angst, dass die Situation schnell kippt. Um sich aus der unangenehmen Situation zu befreien bliebe ihr dann nur eine Möglichkeit.
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Hi,
ich hatte eine Zeit lang einen Hund, dem sein Futter nicht schmeckte und der folglich nur das absolut Nötige gefressen hat... glaub mir, das hat wenig mit freudevoller Hundehaltung zu tun, das willst du weder dem Hund noch dir selber antun.
Henrikes Tipps finde ich super

Liebe Grüße
KayDas ist natürlich das andere Extrem. ist schon klar, dass man sich dann lieber einen verfressenen Hund wünschen würde. Ich hoffe ihr konntet das Problem zufriedenstellend lösen.
Ich hatte noch nie Hunde die nicht gefressen haben. -
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Huhu,
hmmmmmmmmm, was ich mich grad frage ist, ob ein Hund, der immer und überall Futter sucht IMMER Hunger hat oder einfach nur verfressen ist und fressen würde bis er platzt.
Sie hört von selber auf zu fressen und geht auch mal am vollen Napf (Bestes Futter banane) vorbei.
Also, wenn ich, wie schon geschrieben, von meinem ausgehe. Er mit meinem gereichten und gefressenen Futter genau sein von mir angestrebtes Gewicht hält und er aber immer noch mehr mehr mehr möchte, gehe ich doch davon aus, dass das, was ich gebe durchaus ausreicht und alles andere nur Verfressenheit ist, oder liege ich da falsch?
Na ja ausreichen tut es sicherlich. Man kann dem Hund ja auch mal einen Tag nichts geben und er verhungert nicht.
Wenn ich also in meine rechte Hosentasche greife um ein Taschentuch rauszupfrimeln, in dieser aber auch meist die Leckerlis zu finden sind, wie Hundi genau weiss, dann merkt man schon, wie's im Hirn nur heisst: Freeeeeeeeeeessssen! Aber ich will doch nur mein Taschentuch!
Also so und ähnlich läuft das z.b. bei uns ab.So ist es bei uns auch. Ich habe das Gefühl Schara ist nur auf das Futter fixiert und für nichts anderes offen. gestern ist sie z.B. so fröhlich durch die Wiesen gewetzt, hat sich ein paar mal reingeschmissen und gewälzt. Das hat sie so gut wie noch nie gemacht. Mior kam es vor, als wäre sie ausgeglichener. Dieser Futterdruck fiel weg. Sonst musste sie immer bei mir bleiben. Hier ein Leckerlie, dort ein Leckerlie, was suchen usw. Jetzt konnte, wollte und durfte sie einfach mal unbeschwert toben.
Jut, von dem Futter, was wir geben, kriegt er ca. 70 g tgl. und abends was zum Knabbern. Damit hält er, wie gesagt, sein Gewicht ganz genau. Sollte man dann was anders machen? Fressen würde immer und überall. Spitze sind eh verfressen ohne Ende und man hat das Gefühl, man biete einem Bettler ein Heim, wie schon der Autor des besten und einzigen "Spitzbuches" zu berichten weiss.
Wenn also der Hund das an Futter bekommt, was er bekommen sollte gemessen an seinem Gewicht, dann ab und an ein kleines Leckerli, dann müsste es doch gut sein, egal was er fressen würde, wenn es zur Verfügung stände.
Na ja, wie schon gesagt, gut ist es dann schon. Gut ist es auch dem Hund nur eine Decke auf den Boden zu schmeissen, ihm mal Futter und Wasser hinzustellen. Aber ich will ja das bestmögliche tun. Will ja, dass sie aus sich rauskommt, mal spielt, fröhlich ist. Das hat sie bisher nämlich nicht getan. Nachdem ich viele andere Dinge ausgeschlossen habe, bin ich eben jetzt auf diese Möglichkeit gekommen.
LG
Andrea -
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Wenn ich dem Gedankengang folge, hat sie immer gesucht, weil sie Hunger hatte. JEtzt sucht sie nicht mehr so extrem, weil weniger bis gar keinen Hunger.Bietest du nun ein Futter an, das sie nicht so gern mag, damit sie weniger frisst, hat sie doch auch wieder mehr Hunger. Ergo: Sie sucht auch wieder mehr.
Na ja, aber dann ist es meiner Meinung nach kein Hunger. Dann bin ich zumindest schon mal beruhigt.
Wäre sie mein Hund, würde ich über die Verfressenheitsschiene gehen und daran arbeiten, dass es viel spannender ist, das mit mir gemeinsam zu suchen und finden.
Das machen wir. Aber ich kann und will nicht ständig Leckerchen in sie reinstopfen. Mittlerweile macht sie ihre Übungen nur noch wenn ich was in der Hand habe. Das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Noch dazu gestaltet sich das suchen und finden bei uns etwas anders um nicht zu sagen schwieriger, aufgrund des fehlenden Gehöres.
Ansonsten würde es für mich mehr Sinn machen, einfach Dinge anzubieten, die jetzt recht energiearm sind, Gurkenstückchen oder Karottenstücke oder sowas, die sie zur freien Verfügung hat. Damit nimmt sie nicht zu viel Energie auf, kann aber, wann immer sie Kohldampf hat, was fressen und dann ist auch wirklich was im MAgen, ergo sucht sie weniger...
Schara ist mein erster Hund, der keine Gurken und Möhren mag. Am liebsten mag sie abgegammeltes vom Misthaufen oder vom Boden gleich neben den Müllcontainern. Hat sie wohl so lieben gelernt, in ihrem bisherigen Strassenleben.
Mir ist gestern aufgrund der Gemüsethematik die Idee gekommen ihr einfach tagsüber trockene Flocken anzubieten. Die mag sie trocken natürlich nicht sooo sonderlich gerne, sind etwas doof zum fressen und sind nicht gehaltvoll. Ich würde ihr dann also morgens ihr normales Fressen geben. Nass oder trocken, im Wechsel. Und dann noch die Flocken zur freien Verfügung hinstellen.LG Henrike
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Vielen Dank für Eire ausführlichen Antworten. ich beantworte mal.
ZitatAlles anzeigenHallo Gaby,
na, das ist ja mal eine Herangehensweise
Allerdings finde ich Deine Idee doch "irgendwie anders"'!
und ich weiss nicht, ob das auf Dauer der richtige sinnvolle Weg ist.Ja ich war schon immer anders! muss es der Hund natürlich büsen.
Wir füttern das 5-elemente-Futter von Dr. Backhaus, schon mal was davon gehört. Dieses wird nicht direkt dazugegeben, sondern über ein anderes Futter, das Curatorium erst umgestellt.
Das 5-E-Futter ist ein kaltgepresstes Trockenfutter und für manche Hunde erst gewöhnungsbedürftig. Wir haben vorher auch Bestes Futter gefüttert. Obwohl das schon sehr sehr gut war, habe ich trotzdem nochmal umgestellt, weil mich die Herangehensweise von Dr. Backhaus an das ganze Thema "Futter" völlig überzeugt hat.Vielleicht magst Du ja mal auf http://www.dasgesundetier.de mal schauen, vielleicht wäre das ja was für Euch und Dein Hundi wäre erstmal von dem neuen ungewohnten Futter "sehr überrascht"! Zudem gibt es nur 1x am Tag was und abends noch was zum Kauen und Basta, Finito...Ende!
Das Programm werde ich mir mal anschauen. Vielleicht gibt es neue Erkenntnisse. Danke
LG
Andrea -
Jetzt werdet ihr mich für verrückt halten............Ich erkläre erstmal: ich bin jetzt bei Schara doch dazu übergegangen ihr immer Futter zur Verfügung zu stellen. Ihr Napf hat also immer Trockenfutter drin. Das funktioniert wundersamer Weise recht gut. Sie nimmt sich immer ein bisschen, wie sie grad mag.
Der Grund warum ich es mache ist, dass der ganze Tag bei ihr nur von Futtersuche bestimmt war. Gingen wir spazieren war sie nur am schnüffeln. Ließ ich sie frei suchte sie im Dorf sämtliche Misthaufen und Katzenschälchen auf. Sie war für nichts anderes zu begeistern. Alles drehte sich ums Futter. Gingen wir in die Küche musste sie schauen ob was abfiel. Kam bei mir Kundschaft zur Tür herein schaute sie ob derjenige etwas in der hand hatte. Wurde mir mit Kindern langsam zu gefährlich. Sie nahm zwar nie was, stand nur davor und schaute, aber trotzdem.........
Jetzt ist sie deutlich entspannter, nicht träge, nur relaxter. Sie ist aufmerksam für andere Sachen und hat nicht nur die Futterbeschaffung im Kopf.
Trotzdem frisst sie mehr als die ideale Menge, da das Bestes Futter Banane ja herrlich lecker ist. Sie frißt bestimmt über den Hunger hinaus. Ist halt so wie bei uns, wenns schmeckt wird mehr gegessen, wenns nicht so schmeckt reicht ein Teller.
Die Lösung des Problems wäre für mich jetzt ein Futter, das gesund ist, aber den meisten Hunden nicht sooooo doll schmeckt. Gibts so was?
Ich möchte natürlich auch nicht alles durchprobieren. -
Mach ich auf jeden Fall. Dauert aber noch ein bisschen. Ich dachte die hätten PayPal, aber jetzt kann ich erst Dienstag überweisen, weil meine PNs im Laden sind. Na ja, am Wochenende passiert da wohl sowieso nicht so viel.
Die Borte Sakura schwarz (14. Reihe, 7. von links) hätte mir auch gut gefallen, aber ich kam mit der Zusammenstellung nicht zurecht. Harmoniert alles nicht so richtig.