Beiträge von schara

    Zitat

    Bin grade von der Runde gekommen.
    Mir kam ein Hund entgegen mit Blut am Maul.
    Die Besitzerin hab ich später angetroffen und ihre zwei hunde sind abgehaun.
    Sie fragte welcher Hund Blut am Maul hatte..Ich: der war braun. Sie: ach ja die Vannie...
    Hat sie wahrscheinlcih schon öfter gemacht....

    Das finde ich ganz furchtbar. Vielleicht liegt da jetzt irgendwo ein Tier was jämmerlich verendet. Warum endet die Tierliebe beim eigenen Hund?

    Zitat

    Ich verstehe schon die Jäger auf der einen Seite, die Rehe zu hetzen ist unverantwortlich, oder sogar zu reissen.
    Aber sie sollten halt freundlich das Wort an die Besitzer richten und nicht gleich agressiv mit einem reden.
    Wenn ich weiß wo sich Rehe aufhalten können, werden sie angeleint. Punkt
    Jetzt sowieso in der Setzzeit.

    Freundlichkeit scheint nicht viel zu nützen. Warum muss einem der Jäger das erst erklären? Es ist doch selbstverständlich, dass mein Hund keine Chance bekommt ein anderes Tier zu töten. Ich laß Schara auch nicht nach Mäusen buddeln, aber das ist wieder ne andere Geschichte.
    Was heisst "wenn ich weiss wo sich Rehe aufhalten können, werden sie angeleint (die Hunde)". Wie willst du das wissen? Bevor du es weisst haben deine Hunde die Rehe schon 10mal gerochen. Ich habe schon Rehe an Stellen gesehen wo ich sie nie vermutet hätte.
    Das Reh hat nicht denselben Stellungswert für uns wie der Hund. Das ist mir schon klar. Aber in der Natur ist das eine genauso viel wert wie das andere.

    Ach, da freue ich mich ja gleich mal mit. Das ist super toll!!!!!!!!

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    Ich habe die Sendung auch gesehen und deine Fragen wurden dort eindeutig beantwortet.

    Der Jäger darf schießen wenn
    - sich der Hund eindeutig aus deinem Wirkungskreis entfernt hat. Du also nicht sichtbar bist
    - der Hund einer Fährte/einem Tier hinterher hetzt und nicht abrufbar ist, durch siehe oben oder Ungehorsam

    Er darf im Wald und auf den Feldern oder Wiesen schießen.

    Es wäre ratsam im Vorfeld alles zu beachten. Ich würde auch mal das Gespräch mit dem betreffenden Jagdpächter suchen. Es ist immer von Vorteil wenn man sich kennt.
    Ein Dilemma ist es auf beiden Seiten wenn es zu einer Verurteilung und dem Entzug des Waffenscheines kommt. Dein Hund ist tot und der Jäger nervt ab sofort seine Frau zuhause, weil er seine Beschäftigung verloren hat. Noch dazu verliert er sein Ansehen und seinen Ruf. Kein Jäger befürwortet den Schuß auf einen Hund.

    In dem Fall der Sendung war es allerdings mehr als gerechtfertigt dem Jäger den Schein zu nehmen, da er Schwierigkeiten mit der richtigen Wahrnehmung eines Tieres hatte (um es mal vorsichtig auszudrücken).


    Das mit den Katzen war auch interessant. Ein Katze gilt automatisch als wildernd, wenn sie sich mehr als, ich glaube es waren 500m :???: , von einer Ortschaft befindet.

    Och menno, jetzt hab ich soviel dazu geschrieben und dann war die Verbindung zum dogforum einfach weg....... :verzweifelt:

    Also nochmal, das sind jetzt nur meine Gedanken dazu, keine Ahnung was richtig oder falsch ist.

    Zu Beginn der Stunde kamen alle Teams auf den Platz, wir durften die Hunde ableinen, am Geschirr festhalten und auf Kommando der Trainer loslassen, damit sie sich kennen lernen.

    Das hat für mich was von Auf die Plätze-fertig-los. Würde mit Schara gar nicht gehen. Ich würde ihr somit die ganze Last der Begegnungen übertragen und ihr vermitteln, dass sie das jetzt regeln muss. Mit ihr müsste ich angeleint ruhig über den Platz laufen, irgendwann nebenbei ableinen, ruhig weiter laufen und dann zu einem Halt kommen.

    Dann haben wir an der Schlepp eine Übung gemacht, danach durften die Hunde nochmal laufen - Titus war zu diesem Zeitpunkt aber schon recht hochgefahren und ein gleichaltriger Rüpel war auch mit in der Gruppe. Die haben sich dann gegenseitig weiter hochgeschaukelt, so dass wir (also sowohl ich und die Trainer) dazwischen gegangen sind und die beiden getrennt und ermahnt haben. Titus hat das noch mehr gestresst, so dass er dann wieder angefangen hat, Leute anzuspringen - Übersprungshandlung im wahrsten Sinn des Wortes

    Ich finde soweit hätte es nicht kommen dürfen. Da hätte man vorher umlenken müssen. Jetzt besteht die Gefahr, dass Titus den Platz unangenehm verknüpft.

    Bei Schara mache ich es so, dass ich sie gut beobachte und versuche ihre Signale zu lesen, die sie aussendet. Sie sendet genügend Signale aus, bevor sie aggressiv wird. Das Lesen ist halt das schwierige. Sobald ich bemerke sie will die Hundebegegnung nicht, gehe ich dazwischen, indem ich mich in ihre Richtung bewege, mich an ihre Seite stelle oder einfach Richtung des anderen Hundes laufe. Dies geschieht alles ruhig und langsam. Nicht in Hektik oder schnellen Bewegungen.
    Normalerweise reicht das aus und Schara fühlt sich sicherer und beschwichtigt. Reicht es für den anderen Hund nicht aus, blocke ich diesen mit meinem ausgestreckten Arm und der flachen Handfläche. Das reicht schon.
    Ich muss Schara das Vertrauen geben, dass ihr in meinem Beisein nichts passieren kann. Dass sie es nicht selber regeln muss.


    Die Sache mit dem andern Hund ist natürlich besch.... Warum ist der gleich so auf Titus losgegangen? Das siehste mal wie aggressiv manch anderer Hund ist. So sind ja unsere gar nicht.


    Wir hatten heute früh auch einen Erfolg. Ich lasse grad Schara im Parkhaus aus dem Auto, als jemand im gegenüber stehenden Auto ebenfalls seinen Hund raus läßt. Ungefähr gleich Größe wie Schara. Ich kann nicht mal sagen ob Rüde oder Weibchen. Habe mich so auf Schara konzentriert. Sie blieb ruhig, nahm auch die geclickerten Leckerlies.
    Ich ließ dann die anderen zuerst das Parkhaus verlassen und dann sind wir hinterher. Schara war aber sichtlich aufgeregt und eilte der Fährte hinterher. Wir sind dann drausen allerdings einen anderen Weg gegangen.
    Dann haben wir es noch geschafft an einem Goldie heil vorbei zu clickern. Die mag sie nämlich gar nicht. Kann auch nicht sagen ob es ein Rüde war oder Mädchen. Ich kuk da nur auf Schara und hab den anderen Hund nur im Augenwinkel.

    Na ja, im Großen und Ganzen hoffe ich, dass es was wird. Mehr wie üben können wir ja nicht. Zumindest vesuchen wir etwas zu tun, während andere ihre Hunde scheinbar nur planlos durch die Gegend rennen lassen.