Ich habe jetzt beide Threads durch, habe zumindest immer die Postings der TE gelesen und die meisten anderen auch. Eine Frage habe ich jedoch, war der Hund schon von Welpe an bei dem älteren Ehepaaar? Oder war er mal woanders?
Die "Bisse" machen mich stutzig. Ich habe selber einen Hund der mich schon gebissen hat. Aber das sah dann so aus, dass ich in die Notaufnahme musste, tägliche Verbände hatte und den Arm wochenlang in einer Schiene stillhalten musste.
Schara biss mich, weil ich mich falsch verhielt. Im nachhinein weiss ich das. Wir sind zusammen gewachsen, ich habe ein riesen Vertrauen in sie, aber es würde in der falschen Situation wieder vorkommen.
Motte schrieb von einer Unsicherheit dem Hund gegenüber. Zumindest habe ich es so zwischen den Zeilen raus gelesen.
Aufgrund des Bisses hatte ich meinem Hund gegenüber natürlich auch Unsicherheiten, dementsprechend war ihr Verhalten in extremen Situationen. Personen die ihr gegenüber sicher und selbstbewusst auftraten/auftreten haben nichts zu befürchten.
Die Abgabe des Hundes in ein TH sehe ich als fatal, kann es aber unter den Umständen selbstverständlich auch verstehen. Der Hund muss an einen Einzelplatz. Ich glaube dass die Probleme bei Motte auch daraus entstanden, dass sich der Hund in einer Situation befand in der er sich mit den anderen Hunden und mit dem neuen Frauchen zurecht finden musste. Zu viele Konflikte.
Eine Einzelperson, ruhig, beständig, konsequent, kompetent wäre ideal. Und woher nehmen? Es müsste jemand sein, der/die darin einer Herausforderung sieht.
So, viel gequatscht, nix weiter geholfen. Ich weiss. Ich wollte nur meine Gedanken mitteilen. Ich hoffe es findet sich ein Weg. Der Hund geht mir ans Herz. Ich würde ihn zumindest anschauen, lebte er in meiner Nähe, aber ich glaube wirklich dass er an einen Einzelplatz sollte. Ach mensch, das ist alles so verquer um nicht verkack.... zu sagen.