Beiträge von freulein

    Ich kenne euren Hund nicht und das mag jetzt zu brutal klingen: aber warum investiert man nicht die Mühe und das Geld bei einem erst 6 jährigen Hund in professionelle Unterstützung beim Medical Training?

    Ihr nehmt ein Narkoserisiko hin und entscheidet euch für eine Therapie deren Nutzen nicht nachweisbar ist. Das ist ja grundsätzlich ok.

    Aber was macht ihr denn die nächsten x Jahre mit dem Hund?

    Meiner hatte eine 15 cm lange OP Narbe und musste wochenlang mit Umschlägen und Massagen behandelt werden. Was macht ihr denn in so einem Fall? Das Problem bleibt doch bestehen.

    Da gibt es doch Möglichkeiten.

    Der Hund einer Freundin wird seit Monaten regelmäßig in der TA Praxis behandelt deswegen mit Entspannungsübungen etc. und kann mittlerweile an den Analdrüsen!! behandelt werden. Zuvor gab es sofort Attacke mit Beschädigungsabsicht bei Näherung der TA.

    Ich drück auf jeden Fall die Daumen, dass es gut geht und es ihm hilft!!

    Hier genauso. Er hat einfach irgendwann nur noch aus dem

    Schnüffelteppich gefressen, dann wird mal stehen gelassen usw..

    Insgeheim wissen der Hund und ich, dass er nur noch weiser und klüger geworden ist und das macht, damit ich schneller meine Leberwurstbrühe rausrücke oder er doch mal was anderes kriegt.

    Aber natürlich krieg ich jedesmal nen halb Herzkasper, weil er wird halt so langsam auch äußerlich bisschen klappriger…

    Ich persönlich würde das nicht machen, nachdem was hier an Infos von Fusselnase und dragonwog kam.

    Es gibt therapeutisch doch so viele andere Wege.

    Gezielter Muskelaufbau über Übungen, vielleicht mal sowas wie das Novafon ausprobieren, Geld ins Medical Training unter Anleitung stecken und Schmerzmittel.

    Nochmal zu den Rumänen - meiner ist auch einer: jetzt mal unabhängig von der Rasseveranlagung, kriegen die ja erstmal auch nix anderes als Beschäftigung von klein auf zu sehen in den Sheltern. Heißt beobachten und wachen ist da die Beschäftigung und ja auch relativ selbst belohnend. Ich denke schon, dass das auch prägt. Aber geht jetzt eher ins Offtopic 😊

    WunderBeerchen ich hab seit meinem neuen Beruf das erste Mal in meinem Leben mit Lampenfieber zu kämpfen (obwohl ich schon vor hunderten Menschen Vorträge gehalten hab etc.).

    Das ist etwas was einem wirklich zu schaffen machen kann, obwohl einem etwas sehr Spaß macht. Wenn das wirklich der Grund sein sollte, lohnt es sich da wirklich zu versuchen einen Umgang damit zu finden. Ein saloppes „da muss man durch, ist später im Leben öfter so“ ist da - finde ich - zu wenig und lässt ein Kind mit etwas allein, was schon sehr beeinträchtigend sein kann.