Beiträge von freulein

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    Ich bin der Meinung das Kontakte zu "fremden" Hunden überbewertet werden, besonders im Welpenalter.


    :gut:
    Vor allem wenn das ein Streßfaktor ist, spricht das noch mehr dafür nichts zu "erzwingen".

    Ich empfehle dir dann den Thread "Zeigen und Benennen" falls du das nicht schon kennst: https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html
    Evtl. kannst du ihm damit das Kennenlernen leichter machen.

    Ich bin der Meinung: Lieber ausgewählten und positiven Kontakt, als wahllos und teils auch negativ.
    Momentan darf mein Herr wenn er sich benimmt mal schnuffeln und dann geht's weiter, spielen oder mehr Kontakt gibt's nur mit den 2 festen Freunden die wir auch nicht so oft treffen.
    Was ist mit einem Aufruf hier im Forum oder mal Aushängen beim Tierarzt oder so?

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    ich hatte ja die letzten Tage gehofft, dass Koda sich nur für meinen schlechten Witz zu seinem 6- monatigen revanchieren will, aber ich glaube ich muss mich damit abfinden, dass sich mein Welpe verabschiedet hat und ich mich jetzt eines jungen Mannes erfreuen darf der der Meinung ist problemlos alleine klar zu kommen, alles besser zu können, zu wissen und es sogar wagt sein danizentrisches Weltbild in Frage zu stellen. Ketzer! :omg: :hilfe: :verzweifelt:


    Willkommen in der Hölle :lol: tolle Beschreibung, wir leiden mit dir! Also herzlich willkommen!

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    Wie haltet ihr es denn mit Schleppleine und spielen?


    Bei mir wurde spielen mit alles und jedem verboten, weil ich nicht vorwärts gekommen bin mit dem Training, da jeeeeeder Hund interessant war. Nun machen wir das anders rum: Es gibt keinen Hundekontakt bis er sich benimmt und dann setz ich ihn als Belohnung ein.
    Zudem hat meiner gemerkt, dass man ganz toll auf dicken Macker machen kann, deshalb sind Schnüffelkontakte auf der Wiese ok, aber sonst erstmal nix mehr. Hundekumpels ausgenommen. Die treffen wir aber 1-2 Mal pro Woche und da bleibt die Schlepp dran.

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    Frage: Habt ihr einen Vorschlag wie ich seine Aufmerksamkeit noch zu mir lenken kann, also dann wenn er grad partout keinen Bock hat?


    Ich sitz sowas mittlerweile aus und mach mich nicht zum Affen. Wenn die Erde trocken ist setz ich mich hin und ignorier den stehenden/starrenden Hund, gucke auch in die Luft und warte einfach ab und meditier :roll:
    Wenn er wiederkommt geht's kommentarlos weiter.

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    Ich bestärke also quasi alles, was NICHT "stur weiterlaufen" ist, richtig?


    Ja genau. D.h. Ende ist bei mir wirklich kein Kommando, sondern eher der Hinweis "Hundi gleich tust dir weh". D.h. sie hat ja dann 2 m Spielraum sich was anderes zu überlegen :-)

    Ich hab meinen Clicker mittlerweile mit nem Schnürsenkel um den Hals hängen und die Schlepp klink ich mir jetzt in die kurze Leine ein, die ich so schräg um mich drum hab.
    Das schafft Bewegungsfreiheit, aber ich muss aufpassen, wenn hier jemand einen Rennflash kriegt :hust:

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    Nein ein Kommando habe ich nicht, ich habe ja eine Zeit lang versucht ein "Stop"-Signal einzubauen wenn sie das Ende der Leine erreicht, das hat allerdings Madamchen wenig gejuckt :-/ Was für ein Kommando kann man denn da nehmen und wie es aufbauen?


    Huhu,
    ich habe nicht Stop genommen als Kommando, sondern Ende als Hinweis ;-)
    Das baust du am Anfang einfach auf: Mach dir einen Knoten in die Schlepp 2 m vor Ende. Jedesmal wenn der durch die Finger gleitet sagst du "Ende" -> nach 2 m kommt der Ruck.
    Wenn sie den Radius vorher einhält immer schön clickern - also abbiegen, schnuffeln, stehen bleiben, gucken etc.
    Wenn sie nicht bremst hast du 2 m Zeit dich vorzubereiten. Ggf. nimm 3 m bei der Länge und dem Speed von deinem Hund.
    Dann kommt der Ruck wenn sie reinrennt und das wars. Um das sanft vorzubereiten bzw. neu aufzubauen, weil Stop bei euch ja laut dir nicht so recht klappt. Machs langsam, d.h. ihr geht gemütlich du läßt dich zurückfallen, 2 m vor Schluss "Ende" und bleibst dann stehen wenn sich die Leine straft. Kurz verweilen und dann weitergehen.
    Vielleicht fällts ihr leichter, wenn sie nicht jedesmal zurückkommen muss oder was zum spielen fliegt.
    Mit der Zeit verinnerlicht sie das.
    Vor allem wenn du sie bestärkst wenn sie im Radius bleibt.
    Kannst Du auch erreichen, wenn du ein Sitz oder Platz mal einbaust etc.

    PS:Stop bau ich davon unabhängig auf, ich will eigentlich nicht das er jedesmal stehen bleibt am Ende, er kann ja weiter halt nur im Radius. Deshalb üben wir Stop anders.

    Hi Leute,
    ok, vielleicht ist die Frage doof, aber ich stell sie trotzdem mal:

    Wir sind mit dem Training fürs Alleine bleiben nicht wirklich weitergekommen, weil ich es einfach noch nicht weitergeführt hab. Eine knappe halbe Stunde zum Einkaufen kann ich weg, aber Enki liegt vor der Tür, wenn ich wieder komme. Wenig rumgetiger, kein Fiepen, kein nix, aber es wird auch kein Futter angenommen (Kong, was zu kauen). Die Begrüßung von ihm mir gegenüber ist nicht überschwenglich, ich werd halt angeguckt und dann trottet er zurück auf seinen Lieblingsplatz - das Sofa.
    Enki ist da wo ich bin, es sei denn ich protestiere und schicke ihn beispielsweise aus der Küche raus. Dann steht er vor der Küche und guckt was ich mache.
    Schick ich ihn ins Wohnzimmer, steht er an der Tür, kommt keinen Schritt raus, aber guckt.
    Wenn ich Türen hinter mir schließe legt er sich davor und wartet bis sie wieder auf sind.
    Er geht nicht auf seinen Platz zurück.

    Nur das mal vorab.

    Nun haben wir bereits zweimal mit einer Bekannten versucht, dass Enki dort bleibt. (Er mag sie, freut sich wie bekloppt, mag den anderen Hund -> dicke Kumpels). Der Gedanke war zusammen ist man weniger allein... Zumindest bis es eben richtig klappt, damit ich mal was ohne Hund machen kann.
    Das erste Mal hat er richtig Streß gehabt, der sich in hin und her tigern niedergeschlagen hat, das zweite Mal ist er in Wolfsgeheul ausgebrochen.
    Wenn ich ihn mit meinem Freund mal kurz alleine lasse, liegt er ebenfalls vor der Haustür und wartet auf mich.

    Nun frag ich mich: Wenn ich das Alleine-Sein weiter aufbaue bzw. so wie es aussieht komplett neu aufbaue, erledigt sich dann das alleine sein bei anderen Menschen auch mit? Oder war bei euch eher der Fall, dass das genauso geübt werden muss?

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    Gut erzogene Hunde haben oftmals auch gelernt, alleine zu bleiben.

    Da musste ich schlucken, weil ich die Aussage echt fragwürdig finde.

    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Nur weil der Hund im Alltag draußen nicht auffällt heißt das nicht, dass er daheim die Bude nicht auf den Kopf stellt.
    Und anders rum: Nur weil der Hund wenn er alleine daheim ist ein Lämmchen ist, muss er noch lange nicht der Vorführ-Hund sein - vor allem in streßigen Situationen.

    Find ich ein bisschen zu sehr Schubladen-Denken ehrlich gesagt.