Ich werd hier täglich von absoluten Superhundehaltern konfrontiert mit "die machen das unter sich/sie sind aber streng/der will aber doch nur spielen/ach Hunde haben vor mir keine Angst/ach der hat diese Schleppleine wohl immer dran/der ist aber doch noch jung" usw..
Nach nur 10 Monaten Hundehaltung habe ich nun einfach meine soziale Interaktion mit solchen Leuten auf Null runtergeschraubt.
Da in der Regel ja eher mit meinem Hund gesprochen wird als mit mir, brauche ich bei solchen Kommentaren noch nicht mal mehr den Kopf zu heben
Ich konzentrier mich auf meinen Hund, kommunizier mit dem egal was da rumgebabbelt wird. Alles andere blende ich aus und ehrlich: Seitdem bin ich da wesentlich entspannter geworden, mich regt das nicht mehr auf, wir machen unser Ding und fertig. (und der Hund ist entspannter, weil ich ruhiger bleib)
Beiträge von freulein
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Ich hab auch eine von Ebay, sieht genauso aus wie die von Bernd gezeigte. Meine waren nur immer billiger weil gute Auktionen erwischt. Fazit: 2mal bestellt: Die eine: unkaputtbar bisher (bis auf das "Gitter" welches Enki in einem Anfall von Langeweile mal gegessen hat...), die andere ging schon nicht richtig zu, war komplett verzogen etc. Die hätte man sicher reklamieren können, aber ehrlich gesagt war ich zu faul.
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sparsamer und auf euer Konto bedachter Hund
Kluge Kaya 
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Sooo, nun hatte ich endlich die Chance nachzufragen, spiegelt natürlich nur die Meinung meines Bruders wieder:
Laut ihm gibt es wenig Skipper die überhaupt Maats mit Hund annehmen, zwei Hunde kann er sich erst recht nicht vorstellen. Er persönlich (hat selber einen Hund) meinte, dass er niemanden nehmen würde, weil es ihm beim Maat um die Arbeitskraft geht und er auch wegen der Gäste so viele Hunde auf dem Schiff nicht gebrauchen kann und die zudem keinen Platz haben.
(Mal davon abgesehen ob die sich mit den schiffseigenen Hunden verstehen). -
Vielen lieben Dank für eure Meinungen, die ich soeben laut verlesen habe
Mit großem Entsetzen wurde festgestellt, dass tatsächlich Arbeit nötig sein könnte um was zu ändern, deshalb wartet man hier auf eine spontane Selbst"heilung"... Ich werde hier mal weiter nerven, dass sich was ändert und bete, dass Enki sich nix in der verbleibenden Besuchswoche abguckt. -
Hallo Leute,
heute geht's mal nicht um Herrn Rüssel und mich, sondern um die 6-jährige unkastrierte Hündin die bei meinen Eltern zur Pflege bis Ende des Jahres ist.Eckdaten:
Mixhündin (Münsterländer irgendwas tippen wir)
6-Jahre alt
unkastriert, zuletzt läufig vor ca. 2 Monaten mit Verdacht auf Scheinschwangerschaft
allgemein "redefreudig"
Ex-Balljunkie
verfressen ohne EndeDas Problem:
Mo ist mit einer kurzen Unterbrechung nun schon seit Dez letzten Jahres bei meinen Eltern (hundeunerfahren) und war bisher immer komplett unauffällig und wird fleissig verwöhnt... D.h. es wurde mal gewufft und rumgegrummelt, aber bisher eben im normalen Rahmen.
Mittlerweile wird hier aber alles kommentiert - wirklich alles:
Jemand geht am Haus vorbei - Bellen und knurren
Auto fährt vorbei - Bellen und knurren
Jemand klatscht, spricht mit hoher Stimme, lacht laut - sofort Bellen und knurren
die Nachbarshunde bellen mal wieder - grummeln, wenn sie nicht aufhören: Bellen und knurren
Leute kommen einem beim spazieren entgegen - grummelnReaktion meiner Eltern: Sie reden mit ihr: Also es kommt immer eine Reaktion auf ihre Aktion. Entweder wird reglementiert (strenger Ton, verbieten) oder der Hund gefragt "Was denn los?".
Meine ersten Gedanken die zum Auftreten des neuen Kommentator-Daseins geführt haben könnten:
1) Gesundheitlich: Ohren und Augen checken lassen
2) Auslastung? Da das Balljunkie-Dasein ein Ende hat, bestehen die Spaziergänge aus großen, langen Schnüffel und Toberunden über die Felder, evtl. zu wenig?
3) Fehlende Führung durch die Bezugspersonen: Weniger mit dem Hund babbeln, kein Gesäusel sondern klare Kommandos, mehr Konsequenz - evtl. würde der Polizei-Posten dann wieder meinen Eltern übergeben werden?Habt ihr vielleicht noch Ideen?
LG die genervte Annika mit dem genervtem Enki
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Zitat
Weißt du, ich möchte nicht auf dir herumhacken, wirklich nicht.
Aber hier liest man ständig, dass sich jemand einen Hund holt und dann überfordert ist. Ich frage mich also, warum hole ich mir einen Problemhund (Angsthund) und rechne nicht mit dem Schlimmsten?
Weil es immer die Anderen trifft und bestimmt bei uns anders läuft!
Das ist nicht ironisch gemeint, sondern selbstkritisch, denn im Nachhinein weiß ich für mich, dass ich mir das eben schön geredet habe!
Und es ist wirklich so: Du bekommst Sachen erzählt von anderen Leuten, liest dich quer durch Bücher und das INet, aber dann wirklich da zu sitzen mit dem EIGENEN Hund, dem ERSTEN Hund ist nochmal was ganz anderes.Man hält sich an den positiven Berichten fest und ganz ehrlich: Bei dem was ich für Schauergeschichten über Hunde allein im DF lese: Wenn ich danach gehe dürfte ich mir nie einen Hund holen
Deswegen hält man sich eben an die schönen Geschichten die Hoffnung machen.
Aber das tolle ist ja, dass die Hoffnung ganz ganz oft berechtigt ist und man immer Erfolge sieht. Das was am Anfang aber meistens fehlt ist die Geduld und die Zeit. -
Huhu Du,
ich hab genau das Gleiche hinter mir: ängstlicher Hund aus Rumänien, komplette Panik, ich = Nervenzusammenbruch.Was mir geholfen hat: Baldrian, Schokolade und durchhalten :-)
Meist reicht schon eine Trainerstunde um die grobe Richtung festzustecken und es hilft mal zu wissen was man wie machen muss.
Lass deine Hündin ankommen, d.h. mach nichts außer kurze Runden zum Lösen mit ihr - immer die gleiche Strecke. Lieber öfter als zu lang und weniger.
Nimm unbedingt Geschirr UND Halsband draußen, eine Richtung Wendung und sie haut dir ab. Ich hab Enki einmal fast schon überfahren gesehen, weil er mir aus beidem fast raus ist in Panik - nur mit Halsband oder Geschirr wär er nicht mehr bei mir.In der Wohnung: Lass sie sich zurückziehen, versuch es so zu managen mit deinen Mitbewohnerinnen das es zu keiner Konfrontation kommt. Zur Not Kindergitter in die Türen ziehen, Rückzugsorte schaffen und eine Hausleine an den Hund, damit man sie führen kann ohne sich zu sehr zu nähern.
Und 1000 Leckerchen, damit die Welt Stück für Stück schöner wird ;-)
Und was ich heute noch besser machen würde: Den Hund in RUHE lassen!!! Ich hab zuviel gemacht, zuviel verlangt etc.. Alles quatsch, einfach das Leben leben und den Hund sich das mal angucken lassen.Mir alles am Anfang wahnsinnig schwer gefallen, weil ich Angst um meine Umwelt hatte (ich konnte den Hund nicht einschätzen), war total enttäuscht (weil ich hatte soooo vieles tolles vor) und verunsichert (weil ich eben gemerkt hab, dass das irgendwie alles anders ist als gedacht), aaaber das gibt sich. Langsam, aber nach 2 Wochen Geheule sah die Welt schon ganz anders aus

Keine Panik!!
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Zitat
Kannst eins von mir haben, die kommen sonst demnächst in die SuppeDeal
Wie ich das Rüsselchen kenn hätt er wahrscheinlich Angst davor
Im Büro macht ein Huhn wahrscheinlich auch net mehr Stress als der Hund.. Welche Farbe hast du denn im Angebot? Vielleicht nehm ich es dann im Wechsel mit... merkt bestimmt keiner.. Informatiker haben da net so das Auge 
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och menno
jetzt will ich auch ein Huhn!!!! Die Welpen-Threads lassen mich mittlerweile kalt - aber ein HUHN!
Vielleicht sollte ich mir ein Gassi-Huhn suchen...