Beiträge von freulein

    Ich persönlich seh keinerlei Anlass NICHT auf den Polizisten/DHF da zu hören, wenn's ne andere Richtung gibt in die ich da laufen kann, dann lauf ich da lang und fertig.
    Dieses künstliche "Hochgepushe" widert mich bei jeder Demo wieder an. Ich hab bisher bei keiner Demo eins auf die Mütze gekriegt, vielleicht weil ich auch nicht dahin bin mit der Einstellung, dass alle böse sind und ich am besten mit jedem Streit anfang.
    Das ist m.M.n. eine Einstellungsfrage und da geht's nicht um links/rechts/mitte/grün/rot/blau/schwarz...

    Zum eigentlichen Thema: ich hab hier so viel Interessantes gelesen: Danke dafür! Grausam find ich's nicht, ich wollt aber auch den Job des Hundeführers da nicht haben :-)

    Hallo Sandra,
    also ich kann dir nicht als Mutter, aber als Frau mit Bekannten und Krabbelkind mal meine jüngste Erfahrung schildern:

    Ich war vor kurzem mit Enki bei Freunden die ein blitzschnelles Krabbelkind haben (ich hatte sie länger nicht gesehen, mir war nicht klar, dass die Kleine soweit ist). Ich sag dir, ich wär schon allein bei der Schnelligkeit vom Krabbelkind mit den Nerven fertig, weil die echt kreuz und quer in millisekunden den Raum durchquert hatte und dabei lautlos (ich schwör!) einfach vor einem saß und gegrinst hat.
    Das in Kombination mit einem Hund den es zu "schützen" gilt, stell ich mir ehrlich stressig vor.
    Die Kleine zieht sich aktuell an allem hoch und ist in der Phase wo man überall reinkneift - klassisch "NAAAAASEEEE", "BRIIIILLLEEEE" :lol:
    Ich hab Enki dann nach einer halben Stunde einfach ins Auto verfrachtet, um ihn zu schützen, da ich nur gezwinkert hab und sie war wieder da und wollte nur mal den Hund angrabbeln.

    Das ist echt Arbeit und ich weiß, dass ich damit überfordert wäre zu Beginn! Klar kann man das managen mit Laufstall etc., aber ich für mich weiß: Geplant würde ich mir das ehrlich nicht antun!

    Zudem möchte ich noch ergänzen: es dauert seine Zeit bis man seinen Hund einschätzen kann finde ich. Enki ist jetzt über 1 Jahr bei mir, aber ich bin noch nicht zu 100% sicher wie er wann reagiert. Da wäre ich mit einem "Gebrauchthund" eben vorsichtig.
    Deshalb kann ich deine Ansprechpartnerin schon verstehen...

    Huhu Cherubina,

    danke für deine Antwort :-)

    Situationen gibt es unterschiedliche:
    zur Begrüßung, im Allgemeinen in hohen Reizlagen: vor dem Spaziergang werd ich quasi wenn ich zu langsam bin auch mal angestupst in die Kniekehlen, drinnen beim Kaffeeklatsch usw..

    Hm... je mehr ich drüber schreib, desto klarer wird mir glaube ich das "betteln" um Aufmerksamkeit.

    Ich habe überlegt das "Decke-Training" zu intensivieren, also das er bei Besuch wirklich auf der Decke liegt. Oder bei der Begrüßung ein festes Ritual anzuwenden hmmmm

    wenn ich das so lese hoffe ich das meine Hundetrainerin dann bald ein High Heels Seminar anbietet :p

    Statt "Schnüffelspaß" - "Stöckelspaß". Themen: Wie finde ich den passenden Schuh zum Hund? Wie falle ich möglichst elegant? usw. :headbash:

    Ich finde hohe Schuhe super, nur leider bin ich in der Beziehung bewegungsdoof...

    Hallo Leute,

    vielleicht habt ihr ja eine Idee für meine neueste Herausforderung :smile:

    Wie kann ich Enki beibringen, dass nicht jeder Mensch mit der Nase angestupst werden will oder abgeschleckt werden soll?

    Ich erzähl mal die Umstände dazu:
    Enki ist sehr zurückhaltend bzw. ängstlich gegenüber Fremden Menschen (gewesen - juchu!!) und wir haben lange gebraucht und erfolgreich Menschen toll gefüttert und über Fingertouches Körperkontakt mit Menschen schön geclickert.

    Das ist toll und deshalb habe ich eben jetzt ein Problem den richtigen Ansatz zu finden, um das Verhalten was nun also ganz toll ist - Leute mit der kalten, nassen Hundenase zu stupsen, weil da fallen Kekse aus Leuten und die Streicheln dann und die sagen tolle Sachen und finden mich süß - zu verhindern.

    Das Problem dabei ist nämlich, dass das eben nicht jeder Mensch mag und eben gerade einige Personen im engeren Freundeskreis.

    Wie kann ich denn meinem Hund nett sagen, dass er nicht den Rüssel jedem hindrücken soll?

    Er soll ja den Mensch nicht doof finden, aber eben aufhören diese Aufmerksamkeitsstupser zu bringen und den feuchten Kuss wenn möglich nachzuschieben :p

    Ich weiß, dass eben vieles davon hündisches Verhalten ist und gerade bei einem unsicheren Hund ist es mir wichtig, dass ich das nicht negativ unterbreche. Aber freches hündisches Verhalten find ich kann ich korrigieren.. oder? :-)


    Ideen?

    Hi Jenny,
    ehrlich, wenn das so stark blutet und du nimmer weiter weißt, warum gehst du denn nicht einfach zum abkleben zum Tierarzt?
    Da läßt du wahrscheinlich genausoviel Geld wie in der Apotheke und beim Pflasterverkäufer....
    Und die können dir auch wirklich zeigen wie du das versorgst.
    Ich bin sicherlich nicht zimperlich, aber bevor ich da selber so rumexperimentieren würde, wär ich schon beim TA gewesen...

    Gute Besserung an den Nero!

    Hi Luvana,

    ich bin zwar kein Rudelhalter etc. aber ehrlich: ich würde das nicht ohne professionelle Hilfe bzw. nur mit ewiger Geduld und in Minischritten probieren wollen.

    Wenn der Dackel nicht ordentlich sozalisiert ist und zudem Angst hat und du einen übermütigen, zudem noch größeren Welpen hast, kann das schon ordentlich in die Hose gehen und wenn alles dumm läuft auch blutig werden. Gerade wenn der Dackel im Verteidigungsmodus ist bzw. auch noch einen Reviereindringling vorgesetzt bekommt...
    Evtl. wenn du für die Anwesenheit eine komplette räumliche Trennung hinkriegst, so dass sie sich beschnuppern können durch Kindergitter oder so, aber ohne direkten Kontakt. Und das über einige Zeit hinweg, zudem gemeinsame Leinenspaziergänge etc. Bzw. würd ich mit den Leinenspaziergängen anfangen mit großem Abstand und dann die Distanz verringern mit der Gewohnheit, wenn man merkt, dass es ohne Aggression geht.

    Ich glaub da kommt einiges an Arbeit/Management auf dich zu. Vielleicht mit Trainerunterstützung?

    Viel Glück!