Beiträge von freulein

    Hi Strömchen,

    also ich finde ja das dein Hund schon ziemlich viel in den letzten Wochen erlebt hat, insofern lass ihm einfach mal Zeit.

    Zum Spielen: Was für Spiele spielt ihr denn? Zerrspiele? Ich würde nicht nur dein Abbruchsignal sagen (was er ja auch noch verstehen muss), sondern körpersprachlich alles abbrechen: Spieli kommt weg, ich dreh mich mit hoch erhobener Nase weg und bin absolut langweilig und ignorant. Wenn dann Ruhe einkehrt, geht's sofort wieder los!

    Zur Wohnung: Zum Einen muss er ja mal auschecken wo er da so gelandet ist und sich noch eingewöhnen, deshalb würde ich an deiner Stelle nun langsam ein "Decke"-Kommando aufbauen und entspannt trainieren. Dann kannst du ihn zukünftig an seinem Platz parken. Parallel dazu würd ich ihn halt einfach gucken lassen. Aber fürs im Weg rumstehen oder so nicht mit Ansprache und Aufmerksamkeit belohnen. Mein Hund ist nämlich beispielsweise übelst neugierig und liebt es geradezu sich als mobile Hürde überall zu postieren, damit ich bloß mit vollem Frühstückstablett rumsegel :P

    Was für eine Leine nutzt du denn draußen (Länge)? Ich würd z.B. eine Schleppleine von 5-10 m an den Hund machen, ein paar Leckerchen oder ein Spieli einpacken und einfach nix machen. Den Hund schnuffeln lassen etc., aaaaber immer wenn er dich nur irgendwie beachtet - sei es ein kurzer Blick, das Ohr in deine Richtung etc. (da muss man genau drauf achten) - belohnen! Stimmlich wie auch mit Lecker oder sowas. Er muss lernen das es sich lohnt auf dich zu achten.

    Alles in Allem: Lass ihm Zeit dich kennenzulernen und erwarte nicht zuviel. Grenzen bzw. Regeln würd ich zwar klar kommunizieren, aber ansonsten nix spektakuläres verlangen (neue Kommandos etc.).

    Viel Spaß mit deinem Stromer!

    PS: in die Leine beißen kenn ich von Enki genau in dem Alter und das ist bei ihm größtenteils Überforderung und Frust gewesen!
    Entweder wollt ich irgendwas was er nicht verstanden hat oder er hätte halt gern geschnüffelt etc.
    Da hat ein abwarten und aussitzen geholfen und falls die Leine ernsthaft in Gefahr ist ein Ablenkungskommando!
    Lustigerweise hat das bei uns immer aufgehört, wenn er ein "Sitz" gehört hat... da war er dann wohl zu sehr mit dem Hinterteil parken beschäftigt :)

    Zitat

    Normalerweise soll ich sie in stressigen Situation in ihrem Ruheeck anleinen, aber das hat bei dem Sturm und Krach gestern überhaupt nicht bewirkt, da wurde sie nur unruhiger.
    Hat vielleicht jemand einen Tip? Sie verhält sich übrigens immer so bei Stress und ich hab halt nicht immer die Möglichkeit sie anzuleinen oder rauszunehmen (donnern tut's beim Gewitter ja überall).

    Huhu,
    also wenn Enki so in Panik ist wie du es bei deinem Hundi beschreibst hilft wirklich nur streicheln (feste striche, Brust massieren), Schutz bieten, Körpernähe und gutes Zureden bei uns. Ansonsten einfach Geduld und das Wissen, dass das Gewitter wieder vorbei geht :smile:

    Teilweise hilft den Tieren das ThunderShirt - heißt ja nicht umsonst so ;) das durch Druck den Tieren wieder mehr Eigenwahrnehmung gibt und sie somit besser runterfahren können. Tellington Bänder können ebenfalls helfen - die Bandagen werden auch um den Hund geschnürt und es gibt viele Leute die Erfolg damit haben.
    Da kannst du mal ausprobieren, ob vielleicht sogar ein altes enges T-Shirt sogar schon Erfolg bringt!

    Liebe Grüße,
    Annika

    Huhu,
    also 12km Fahrrad fahren dürftest du meiner Meinung nach problemlos nach 1-2 Wochen hinbekommen. (Es sei denn du willst die Alpen überqueren oder so :p )
    Hast du denn ein Zeitlimit oder so (also wie lange du brauchen darfst für 12km)?

    Wenn deine Hunde relativ sportlich sind (ich glaub ihr macht doch Sport) sagt BieBoss mir in einem anderen Thread beispielsweise, dass ihre beiden 10km untrainiert mit kurzer Pause laufen können.

    Ich glaube das wichtigste sind gut sitzende Kommandos - wie das mit 2 Hunden läuft kann ich leider nix zu sagen (welche Seite sie laufen/in welcher Reihenfolge etc.), aber hier melden sich bestimmt noch andere zu Wort :smile:

    Bin auf weitere Antworten gespannt!

    ich glaub ich hab bei meiner letzten Joggingtour ungefähr 10 davon eingeatmet und war kurz vorm kübeln vor lauter Ekel :ugly:
    Endlich hab ich einen Namen für diese Viecher!! Ich glaube die wissen wie nervig sie sind und lauern deshalb immer auf Kopfhöhe auf Fahrradfahrer und Jogger und freuen sich diebisch wenn sie einen durcheinanderbringen und verfolgen können....
    Fehlt mir nur noch die alljährliche Käferinvasion in der Dämmerung... das sind mal echte Biowaffen... Kamikazeinsekten! :lol:

    Linalein: Super, danke für deine ausführliche Antwort! Hast Recht, das mit der Tagesform kanni ch wirklich unterschreiben, deshalb bin ich auch etwas unsicher. Nagut, dann werden wir die Tage mal nen Testlauf machen. Ach das wär schon gut, ich würd halt so gern Fahrrad fahren :-) Ich berichte wieder wie's läuft!

    Huhu BieBoss,

    also Enki ist nun knapp 2,5 Jahre alt, hochbeiniger Statur und mit Vorliebe hektischer Sprinter ;-) Ich nehme ihn zum joggen mit (5-8 km momentan noch, Tendenz steigend), aber nur wenn es kühl ist. Meiner Meinung nach hat er arge Probleme mit der Wärme -> hechelt schnell
    Am Fahrrad ist er bisher am liebsten frei unterwegs, wir üben aber (auch beim joggen) immernoch das stete neben mir laufen statt "stehen bleiben - rumträumen - Frauchen suchen - hinterherjagen".

    Weißt du ungefähr welches Tempo du fährst mit deinen beiden?

    Also ich denke ich könnte ihn schon "hochtrainieren"... ich hab sowieso morgen einen Termin beim TA, da würd ich ihn einfach nochmal durchchecken lassen oder?

    Zitat

    Aber, wenn ich so drüber nachdenke... vielleicht sollten wir es einfach mal machen! Vielleicht lernt er dann auch draußen zu entspannen bzw. stressfrei zu sein. Wir werden es auf jeden Fall bald mal probieren so, dass man es zur Not auch abbrechen kann.

    Jana,ich hab mir immer gesagt wo ein Wille da auch irgendwann Erziehung :p Weißt, Enki hat vor ALLEM Angst gehabt, ist der Hibbel in Person und nach den ersten Sommertagen dacht ich mein Leben steht Kopf weil das alles nix werden kann.
    Naja, ich wollte aber das es wird, also arbeiten wir seit letztem Jahr einfach dran.
    Wir waren am Hundestrand und auch da kann ich Gehorsam einfordern (er kann auch nicht mit jedem - fahr ich eben nicht in der Rushhour), wir waren in Biergärten, grillen mit Freunden etc. und siehe da: je öfter wir das gemacht haben, desto entspannter ich und auch irgendwann der Hund. Aber der muss eben die Regeln lernen.
    Parallel dazu kannst du Entspannung unterstützen durch einfache Konditionierung. Das kann dir helfen.

    Ich wollte das der Hund mein Leben ergänzt und nicht komplett verändert. Ich hab immernoch die selben Freunde und viele Hobbies: Ich nähe, male, fotografiere, ich geh gern ins Kino und schaue Serien, draußen sein ist immer toll, ich koche und backe. All das läßt sich vereinbaren. Ich geh trotzdem immernoch ab und zu ne Nacht durchtanzen und feiern oder auf ein Konzert. Alles nur eine Frage der Organisation :smile:

    Du brauchst nur Durchhaltevermögen und Geduld, denn jeder Hund ist anders und brauch einfach seine Zeit!

    Hallo,
    ich mach den Thread mal wieder auf mit einer Frage: Ich würd gern mit Enki auf die Arbeit und zurück fahren - wären insgesamt knapp 15km pro Tag.
    Nun überleg ich, ob das nicht zu happig ist, vor allem im Sommer ist es ja zu normaler Zeit viel zu warm für so eine Strecke.
    Ich hatte auch drüber nachgedacht einen Anhänger zu probieren, macht das Sinn in euren Augen? Oder bin ich da zu sehr Übermutter? Ich will eigentlich auch keine 1,5h in die Arbeit brauchen, sondern schon relativ zügig voran kommen.