Beiträge von freulein

    Jenny, die Hündin meines Bruders wurde kürzlich notoperiert, weil sich ein Stück Stock in den Rachen gerammt hatte wohl schon länger, aber nun so entzündet und verschlimmert hatte, dass sie gewimmert hat, wenn man sie am Kopf berührt hat...
    Splitter die blutigen Stuhl verursachen gab's da auch schon... und die Hündin bringt auch nur zurück und zerbeißt sie eben auch ab und an.

    hast du beispielsweise ein Kindergitter? Damit könntest du räumliche Trennung erreichen, aber trotzdem für beide da sein. Ich würde wahrscheinlich auch den Gasthund aus dem Bett befördern. Zudem würde ich jeglichen Kontakt von den beiden untereinander regeln bzw. abbrechen -> jeder auf seinen Platz, Aktion nur nach Aufforderung.

    du, ich glaube ich würde einfach nochmal nach der Begründung fragen. Also nicht so: "ey Chef, jetzt sag aber mal", sondern wirklich hingehen und fragen, ob die Woche ok war, ob es was auszusetzen gab, du die Entscheidung akzeptierst natürlich, aber gerne wissen würdest, ob es etwas gab was du hättest besser managen können.
    Ich glaub sonst würde ich persönlich immer weiter hoffen...

    Schade finde ich, dass die Kritik am Artikel runtergespielt wird, durch Kommentare wie "da sieht man mal...".
    Für mich ist der Artikel nichts anderes als leeres Blabla. Keine Quellenangaben, keine Namen und Hörensagen hier und da.
    Tut mir leid, wer wirklich Kritik üben will, sollte mehr können als flache Witzchen machen über irgendwelche Fraktionen (ob mit oder ohne Wattebausch).
    Am besten wäre gewesen, die Autorin klopft sich einfach selber weiter in ihrem stillen Kämmerlein auf die Schulter und kehrt vor der eigenen Tür.
    Was sicherlich ein Großteil der wie-auch-immer-denkenden auch tut.

    Wie kommst du drauf das ein Hund, der augenscheinlich ohne dich - und das auch unter Panik - noch nicht mal draußen irgendwie zurecht kommt einen Kontrollwahn hat? Dieser Hund hat offensichtlich massive Umweltängste und er hat in dir gerade seine Bezugsperson gefunden die anscheinend nun irgendwas mit ihm zu tun hat.
    Wenn ich die hätte, würde ich auch bei der sein wollen, damit ich mich irgendwie sicher fühle.

    Ich bin im 3. JAHR mit meinem Hund und wir haben immernoch Probleme. Ich bin weiterhin die einzige die mit ihm halbwegs Panikfrei raus gehen kann. Nur mal zur Einschätzung der zeitlichen Dimension die ein Training mit so einem Hund ggf. brauchen kann.

    Meine Ratschläge, basierend auf meiner Erfahrung! -

    Routine: Nichts gibt einem Angsthund mehr Sicherheit als die Routine: Gleichbleibende Gassi-Strecke, gleiches Verhalten der Bezugsperson, ähnliche Fütterungszeiten. Alles was beim Normalhund nach tödlicher Langeweile klingt, ist für einen Hund mit Panik vor der Welt der sichere Hafen, weil alles was ich schon kennengelernt habe ist Sicherheit.

    Management: Ich hoffe dein Hund trägt bereits ein ausbruchsicheres Geschirr oder zumindest ein Geschirr UND ein Halsband an dem er gesichert ist. Mein Hund kommt auch, wenn ich nicht reagieren würde, aus einem ausbruchsicheren (s.g. Dreibeiner-Geschirr) raus. Das klingt immer übertrieben, aber noch schlimmer als der Angsthund, ist ein Angsthund der in Panik vor ein Auto läuft, weil er ungesichert ist.

    Training: Bei dem was du beschreibst, braucht dein Hund in meinen Augen weder Sitz noch Platz ehrlich gesagt. Ich würde vielmehr Dinge aufbauen, die du draußen auch wirklich brauchen kannst, wenn er in Panik ist.
    Beispielsweise würde ich Blickkontakt aufbauen per Click oder einen Seitenwechsel oder ein "Hinter mich".
    Das sind alles Werkzeuge mit denen du helfen kannst, Abstand zum Angstmachenen zu gewinnen.

    Draußen würde ich beim Gassi die nächsten Wochen immer die gleiche Strecke gehen - hin und zurück oder wenn möglich raus in die Natur, komplett ohne Angstmacher.

    Bögen laufen hilft sehr gut, d.h. beim ersten Anzeichen von Angst bei deinem Hund auf irgendetwas - Abstand vergrößern! D.h. Hund sieht von weitem Mann und fängt an zu reagieren (Ohrenstellung, Rute änder sich, er starrt, gefriert whatever): du vergrößerst den Abstand.

    Such mal im Netz nach Pendeltraining oder B.A.T. oder Zeigen&Bennen hier im Forum. Das sind alles tolle Hilfsmittel.

    Ggf. kann ihm ein Thundershirt helfen (googlen).

    Das sind so meine ersten Einfälle!

    Viel Geduld wünsch ich dir!!

    ich wollte dazu keinen Thread aufmachen, deshalb frag ich hier mal:
    Wann brecht ihr bei nem ängstlichen Hund Interaktion mit einem Fremden ab? Enki steht trotz Angst bei fremden Besuch mittendrin und dann kommt es vor, dass ihn jemand anfasst und streichelt.
    D.h. er steht einfach da, Kopf gesenkt, Rute eingezogen, Ohren Normalstellung und macht nix, sondern friert eher ein und läßt es über sich ergehen.
    Ich schicke ihn in solchen Situationen dann weg, weil ich mir nicht anschauen kann, wie er da quasi auf Habacht-Stellung erträgt.
    Natürlich höre ich immer: "Du bestärkst doch seine Angst, wenn du das jetzt abbrichst" und "warum, dem gefällt das?"
    Ich hab ehrlich gesagt Angst, dass er irgendwann mal schnappt, weil er nicht weiß wie er reagieren soll und breche das lieber zu früh als zu spät ab...

    Wie seht ihr das?

    Wenn's zu OT ist sorry, aber wie ist denn das bei euch?
    Wenn bei euch der/die PartnerIn den Hund nicht will bzw. sagt: "dein Ding". Zahlt ihr dann alles aus eigener Tasche? Bzw. habt ihr euch vorher mal durchgerechnet was im schlimmsten Fall passieren würde, wenn die Partnerschaft zerbrechen würde und man dann mit 2-x Hunden zurück bleibt?