Beiträge von freulein

    Also ich hab verstanden, dass es Leute gibt die ihn böse finden, ist angekommen.
    Ich hab verstanden, dass es Leute gibt die ihn nicht schlecht finden.
    Aber den eigentlichen Inhalt des Threads kann mir hier anscheinend auch nicht diskutieren, oder? Dann können wir ja gleich dicht machen :-(

    Kann mir jemand sagen, ob wirklich dieses "leinenlos" Thema bei ihm so gemacht wird? Und gibt es einen speziellen Typ Hund mit dem er arbeitet oder mit allen Typen? Auch Angsthunden etc.?

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich als Halterin des Hovawarths reagiert hätte. So richtig cool fände ich es nicht, wenn mein Hund sehen Auges in eine wirklich handfeste Auseinandersetzung gerät.
    Das würde ich unter keinen Umständen ungesichert probieren und ich würde - egal was für ein Guru es wäre -meinen Hund dafür nicht hergeben.
    Wenn ich mich recht entsinne sind beide Rassen die da aufeinandertrafen nicht gerade bekannt für ihre Artgenossenverträglichkeit von Natur aus... Naja muss jeder selber wissen.

    Aber zurück zum Thema: ich will mehr wissen.
    Ist das echt so mit dem unangeleinten Training? Egal was der Hund für Auffälligkeiten hat?

    Lernen kann Mensch wie Tier nur mit Ruhephasen zwischendurch. Der Punkt ist ja: Beschäftigung ist gut, aber auch die Verarbeitungsphase muss folgen.
    Ein normaler Spaziergang ist ja nur für dich normal, da du nicht über die Nase des Hundes verfügst.

    Der Hund nimmt seine Umwelt noch ganz anders mit allen Sinnen wahr. Da muss man nicht immer animieren und tun, das Tagesgeschäft des Hundes ist eigentlich erstmal: Schlafen, Essen, "Toilettengang", Revier abchecken, ahja und schlafen.

    Du machst ja schon was mit deinem Hund, ist ja nicht so als würde er vor sich hin gammeln ;-)

    Ich finde, wenn du zum Agility gehst und 1-2 mal die WOCHE clickerst und das jeweils für 5 min. hat der Hund doch auch mal ein Anrecht auf einen normalen Spaziergang ;-)

    Also einfach gemeinsam schöne runden drehen, vielleicht die Gegend variieren und sonst nix. Da Enki kein Spielzeug-Freund ist, macht uns am meisten Spaß, wenn wir ein Gelände haben was einfach mal ein bisschen fordert - im Wald über Bäume klettern, balancieren etc. aber nix spektakuläres was wieder einem Training gleich kommt.
    Der Hund muss verarbeiten können was er via Clicker und Agility an Input bekommt.

    :D Enki kriegt diesen debilen Blick, wenn ich ihn auffordere mich einen Anhöhe hochzu"ziehen": also ich renn mit, aber nicht mit annähernd Lichtgeschwindigkeit wie meine Flitzpiepe...

    Wir benutzen die Flexileine fürs wandern am Hüftgurt vom Rucksack. Relativer Gehorsam sei mal vorausgesetzt. D.h. ein "Stop" sitzt ganz gut und ein "Langsam" versteht der Hund in Gegenden wo ein Ableinen im abschüssigen Gelände nicht möglich ist. Ansonsten gilt: auf die Körpersprache achten und falls er vorhat mich mit in die Wildnis zu reißen: Stop schreien und drücken und einfach warten was passiert...

    mhh...wie oft clickerst du und wie lange sind deine Sessions denn?


    Kann es sein, dass du vielleicht einen gewissen Ehrgeiz dabei hast und dein Hund das spürt? Mein Hund ist da seeeeehr feinfühlig. Solange alles spielerisch und mit dem Hintergedanken Blödsinn von mir aus läuft, ist er dabei. Wenn ich aber unbedingt will, dass wir das so hinkriegen, dann macht er dicht.
    Und da ist es an mir, an meiner Einstellung zu arbeiten und ihn nicht zu überfordern.

    Ich glaub mein Hund würde mir im Arm hängen, wenn ich den so beherzt einfach mal nieder drücken würde und ich fänds noch nicht mal ungerechtfertigt.

    Ich kann nicht verstehen, warum man sich nicht die Mühe gibt erst einen anderen Weg zu gehen.
    Es gibt erfolgreiche Wege ohne dieses Vorgehen. Allerdings ist das ja bestimmt nicht so gut hat man gehört, weil die schmeißen ja alle nur Kekse und haben Hippie-Tutnix-Hunde...
    Wie wär's wenn man das ERST ausprobiert, bevor man seinem Hund die Beine wegzieht und ihn auf den Boden drückt und "ein bisschen Druck" ausübt. Auch in dem Bereich gibt's TrainerInnen die ausgebildete Jäger sind und dementsprechend genauso den Bedarf an einem im Gehorsam stehenden Hund haben.
    Über so eine Einstellung wie sie hier propagiert wird kann ich nur den Kopf schütteln.

    du kannst vorerst ein normales verstellbares Geschirr und ein Zugstop-Halsband nehmen. Die Leine wird dann mit einer Seite ans Haldband und mit der anderen Seite ans Geschirr gemacht.
    Dann würde ich ihn ausmeßen und für 40 EUR ein Camiro- oder Blaire- Dreibein-Sicherheitsgeschirr bestellen. Das sind Maßanfertigungen.
    Mir ist das ruffwear zu massiv und ich habe für meine Schissbuxe seit Beginn Blaire-Sicherheitsgeschirre.